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Beim Erwerb auf dem Sekundärmarkt sind Provenienz, Lagerhistorie und Flaschenzustand entscheidend. Prüfen Sie: lückenlose Lagernachweise des Händlers oder Auktionshauses, Füllstand (Ullage) — Abkürzungen wie HF (High Fill), IN (Into Neck), TS (Top Shoulder) geben Orientierung —, intaktes Etikett, unbeschädigte Kapsel und korrekter Korkzustand. Dokumente wie Rechnungen, Transport- und Lagerbelege sowie Original-Holzkiste erhöhen die Vertrauenswürdigkeit. Kritikerbewertungen (Vinous, Robert Parker/Wine Advocate, James Suckling) können Preis und Investitionsperspektive ergänzen.
Original-Holzkiste (OHK), Original Case (OC) oder Original Wooden Case (OWC) sind auf dem Sekundärmarkt bedeutend für Provenienz und Preis. Eine Original-Holzkiste erhöht bei Auktionen und Sammlern oft das Vertrauen in die Lagerkette, da sie auf ununterbrochene Herkunft und sorgfältige Lagerung hinweisen kann. Für hochpreisige Flaschen kann das Vorhandensein der Original-Holzkiste marktpreislich relevant sein, ebenso wie Begleitdokumente, Rechnungen oder Auktionsprotokolle.
Appassimento bezeichnet die traditionelle Trauben-Trockenlegung nach der Lese, meist auf Gestellen oder in Trockenschränken, um Wasser zu reduzieren und Aromen zu konzentrieren. Bei Amarone della Valpolicella ist Appassimento der zentrale Verarbeitungsschritt: die getrockneten Trauben führen zu höherem Extrakt, konzentrierten Fruchtaromen und erhöhtem Alkohol nach der Gärung. Produzenten wie Quintarelli oder Dal Forno Romano nutzen Appassimento, um intensive, langlebige Weine mit hoher Struktur und Lagerfähigkeit zu erzeugen.
Optimale Lagerung erfolgt dunkel, konstant bei 10–14 °C und 60–75% relativer Luftfeuchte in waagerechter Flaschenlage. Original-Holzkisten (OHK) oder Original Wooden Cases schützen zusätzlich vor Licht und Temperaturschwankungen. Vor dem Genuss empfiehlt sich ein vorsichtiges Dekantieren: jüngere, kraftvolle Jahrgänge 1–2 Stunden, ältere Flaschen je nach Zustand auch nur 30 Minuten, um sich nicht zu überoxidieren. Serviertemperatur 16–18 °C; grosse Bordeaux- oder Burgundergläser betonen das Aroma. Bei sehr alten Flaschen auf Sediment achten und eine Glasprobe vor dem vollen Eingießen durchführen.
Appassimento ist das kontrollierte Trocknen der Trauben auf Gestellen oder in speziellen Räumen, wodurch Wasser verdunstet und Aromen sowie Zucker konzentriert werden. Diese Technik verleiht Amarone seine charakteristische Dichte, intensive Aromen von getrockneten Früchten, Gewürzen und oft eine spürbare Extraktschicht. Die Dauer des Trocknens variiert je nach Produzent und Jahrgang und beeinflusst Körper, Alkohol und Tanninstruktur des Endweins.
Der Amarone della Valpolicella von Quintarelli stammt aus der Valpolicella Classica in der Provinz Verona (Veneto). Giuseppe Quintarelli gilt als einer der Ikonen der Region; sein Stil ist traditionell geprägt durch Appassimento (Traubenstrocknung), die Verwendung der lokalen Rebsorten Corvina, Corvinone und Rondinella sowie lange Reifephasen in grossen Eichenfässern (Botti). Typisch sind konzentrierte Aromen dunkler Kirschen, getrockneter Früchte, würzige Noten und eine kraftvolle, aber ausgewogene Struktur, die dem Wein enorme Alterungsfähigkeit verleiht.
Der Jahrgang 2017 liefert bei Amarone häufig eine gute Balance aus Reife und Frische: Die Appassimento-Technik konzentriert die Frucht, während reife Tannine und ausgewogene Säure die Struktur geben. Für einen kraftvollen Amarone bedeutet das: jung bereits beeindruckende Dichte, mittelfristig (5–15 Jahre) harmonische Entwicklung von Frucht zu tertiären Noten wie Leder und Tabak, und bei Spitzenproduzenten wie Quintarelli oft eine Reifefähigkeit von mehreren Jahrzehnten. Die exakte Trinkreife hängt von Fassung, Ausbau und Lagerbedingungen ab.
Übliche Formate: 0,75 l (Standard), 1,5 l Magnum, 3,0 l Doppelmagnun und größere Formate bis Imperial. Grössere Formate reifen in der Regel langsamer und oft eleganter, da das Verhältnis Flüssigkeit zu Sauerstoff im Korken günstiger ist. Für langfristige Lagerung und Sammlerzwecke sind Magnums und größere Formate wegen ihrer stabileren Alterungsentwicklung besonders geschätzt.
Quintarelli Amarone gilt wegen limitierter Mengen, herausragender Reputation und langfristiger Alterungsfähigkeit als interessante Sammler- bzw. Investment-Option. Sammler sollten auf lückenlose Provenienz, korrekte Füllstände, Original-Holzkiste (Original-Holzkiste) oder Auslieferungsbelege achten sowie auf Bewertungen namhafter Weinkritiker wie Robert Parker / Wine Advocate (RP/WA), James Suckling (JS) oder Vinous (VN) zur Preisentwicklung. Marktkenntnis, sichere Lagerung (konstante 12–14 °C, ~70 % Luftfeuchte) und Absicherung über Auktionen oder spezialisierte Händler sind essenziell.
Amarone della Valpolicella ist ein kraftvoller Rotwein aus der Valpolicella-Region im Veneto (Norditalien), klassifiziert als DOCG (Denominazione di Origine Controllata e Garantita). Typisch sind die Traubenveredelung durch Appassimento (Trocknung der Trauben), ein opulentes Aromenspektrum von getrockneten Kirschen, roten Beeren, Gewürzen und balsamischen Noten sowie ein hoher Extrakt- und Alkoholgehalt. Valpolicella bietet durch seine Hügellagen, Ton- und Kalkböden sowie ein kontinental-mediterranes Mikroklima ideale Voraussetzungen für qualitativ hochwertige Amarone-Produktionen.
Füllstände sind wichtiger Qualitätsindikator bei reifen Flaschen: HF (High Fill) und IN (Into Neck) gelten als sehr gut; TS (Top Shoulder) ist bei Weinen älter als 15–20 Jahren oft akzeptabel; VHS (Very High Shoulder) signalisiert erste Oxidationsanzeichen; MS/LS (Mid/Low Shoulder) deuten auf erhöhtes Risiko eines beeinträchtigten Weins hin. Beim Kauf immer Fotos des Flaschenhalses verlangen und die Füllstandseinstufung im Kontext des Alters bewerten.
Giuseppe Quintarelli gehört zu den Ikonen der Valpolicella Classica in Venetien. Seine Amarone zeichnen sich durch traditionelle Handwerkskunst: selektierte Trauben (hauptsächlich Corvina und Rondinella, teils Molinara oder lokale Varietäten), Appassimento-Trocknung und lange Reife in grossen Slavonischen Eichenfässern aus. Die Weine zeigen oft dichte, konzentrierte Frucht (getrocknete Kirsche, Feige), feine Würze, tiefe Tannine und ein enormes Alterungspotenzial. Quintarellis Stil gilt als eher klassisch und langlebig, was ihn auf Sammlermärkten besonders begehrt macht.
Beim Kauf und beim Bewerten älterer Amarone sollte man den Füllstand (Ullage) prüfen: HF (High Fill) und IN (Into Neck) gelten als sehr gut; TS (Top Shoulder) ist bei sehr alten Flaschen oft noch akzeptabel; VHS (Very High Shoulder), MS (Mid Shoulder) oder LS (Low Shoulder) deuten auf erhöhtes Oxidationsrisiko. Achten Sie zusätzlich auf intakte Kapsel, sauberen, unverkrusteten Korkenrand, originale Etiketten ohne Nachbesserungen und mögliche Ausblühungen am Glas. Flaschenformat (Standard 0,75 l, Magnum 1,5 l) und korrekte Lagerhistorie sind ebenfalls wichtig für die Einschätzung der Trinkreife.
Ein Amarone aus dem Jahrgang 2017 präsentiert sich nach einigen Jahren typischerweise mit reifen, jedoch noch präsenten Fruchtaromen (getrocknete Kirsche, Pflaume), ergänzt durch balsamische und würzige Noten. Bei Spitzenproduzenten wie Quintarelli ist die Tanninstruktur sauber und reif, die Säure sorgt für Frische und Langlebigkeit. Im Keller entwickelt sich dieser Typ Wein über Jahrzehnte weiter: in den ersten 10–20 Jahren gewinnt er an Komplexität, in den folgenden Jahrzehnten treten tertiäre Aromen wie Leder, Tabak und Waldboden deutlicher hervor. Regelmässige Kontrolle von Füllstand und Kapsel ist wichtig, um Lagerprobleme früh zu erkennen.
Weine von renommierten Erzeugern wie Quintarelli gelten häufig als sammelwürdig, da Reputation, begrenzte Mengen und langes Reifepotenzial Nachfrage und Werthaltigkeit stützen. Für eine Anlageentscheidung sind jedoch Faktoren entscheidend: geprüfte Provenienz, Füllstände, Vorhandensein von OWC/OHK, professionelle Lagerung und Marktnachfrage. Kritikerbewertungen (z. B. Vinous, Wine Advocate, James Suckling) und Vergleichspreise auf Auktionsmärkten helfen, Wertentwicklung einzuschätzen — absolute Wertversprechen sind nicht möglich.
Quintarelli-Amarone zählt zu den langlebigsten Amarone-Typen: bei guter Lagerung entwickelt er über mehrere Jahrzehnte, oft 20–50 Jahre, faszinierende tertiäre Aromen. Aus Investitionssicht profitieren Sammler von begrenzter Verfügbarkeit, hohem Prestige der Marke und konsistenter Nachfrage auf dem Sekundärmarkt. Entscheidend für Wertentwicklung sind jedoch Zustand, Provenienz, vorhandene Original-Holzkiste sowie Marktentwicklungen; einzelne Flaschen sollten daher mit Sorgfalt auf Echtheit und Lagerhistorie geprüft werden.
Amarone sollte leicht unter Zimmertemperatur serviert werden, ideal 16–18 °C. Bei jüngeren, dichten Exemplaren empfiehlt sich Dekantieren (30–90 Minuten) zur Öffnung der Aromen; sehr gereifte Flaschen eher vorsichtig dekantieren, um Sedimente zu schonen. Große Ballongläser mit breiter Kelchform bringen die komplexen Aromen zur Entfaltung. Typische Speisenbegleiter sind gereiftes Rind, Wild, geschmorte Gerichte und kraftvolle Käse – die Kombination betont die Fruchtsüße, Gewürznoten und Tanninstruktur eines Amarone.
Idealtemperatur liegt konstant bei ca. 12–14 °C, relative Luftfeuchte 60–70 %, dunkler, vibrationsfreier Standort und liegende Lagerung. Konstante Bedingungen sind wichtiger als extrem tiefe Temperaturen. Für Sammler und Wiederverkäufer erhöhen Original-Holzkiste (OHK), Original Case (OC) oder Original Wooden Case (OWC) die Provenienz und damit meist den Marktwert, da sie Authentizität und sorgfältige Aufbewahrung dokumentieren.
Gereifte Amarone sollten bei 16–18 °C serviert werden. Ältere Flaschen profitieren häufig vom Dekantieren — kurz vor Verkostung öffnen und, je nach Zustand, 30 Minuten bis mehrere Stunden belüften, um Aromen zu entfalten. Bei sehr alten Exemplaren vorsichtig dekantieren, um Depot nicht zu stark zu stören. Große Burgundergläser mit breiter Kelchform unterstützen die Entfaltung von komplexen Aromen wie getrockneten Früchten, Leder, Gewürzen und Schokolade.
Quintarelli steht für eine traditionelle, burgundisch geprägte Handwerkskunst mit langem Ausbau in grossen Eichenfässern und einem oft eleganteren, terroirfokussierten Ausdruck. Dal Forno Romano verfolgt einen sehr konzentrierten, extraktreichen Stil mit intensiver Frucht und modernem Holzeinsatz. Masi ist bekannt für seine Forschung am Appassimento-Verfahren und bietet eine Bandbreite von klassischem Amarone bis zu innovationsgetriebenen Interpretationen. Alle drei gehören zu den Referenzen der Valpolicella-Region, unterscheiden sich jedoch in Extrakt, Reifungstechnik und Stilistik.
Appassimento ist die traditionelle Methode, Trauben vor der Vergärung an Luft zu trocknen, um Wasser zu reduzieren und Zucker, Säure und Aromen zu konzentrieren. Bei Amarone della Valpolicella führt Appassimento zu konzentrierten Fruchtaromen (getrocknete Kirsche, Pflaume), dichter Textur und höheren Extrakten, die zusammen mit reifen Tanninen eine hervorragende Lagerfähigkeit bewirken. Langfristig entwickeln solche Weine komplexe tertiäre Noten; die Stabilität hängt zusätzlich von Jahrgang, Ausbau (Holz vs. grosse Botticini) und Flaschenreife ab.
Der Jahrgang hat Einfluss auf Traubenreife und Trocknungsresultat: wärmere oder ausgewogene Jahre liefern meist dichter konzentrierte, fruchtbetonte Amarone mit reifem Tannin und hohem Alkohol, kühlere Jahre mehr Säure und feinere Frucht. Bei Amarone ist das Appassimento und die Vinifikation durch das Weingut entscheidend für Struktur und Alterungsfähigkeit; bei einem sorgfältig hergestellten Wein ergeben sich aus einem reifen Jahrgang oft besonders zugängliche, aber trotzdem lagerfähige Exemplare.
Ein gereifter Amarone passt hervorragend zu kräftigen, komplexen Gerichten: geschmortes Rindfleisch, Wildgerichte, Lamm mit Kräutern, gereifte Hartkäse (z. B. Parmesan, Pecorino), Trüffelgerichte und dunkle Schokolade mit hohem Kakaoanteil. Auch traditionelle norditalienische Spezialitäten wie Polenta mit Pilzen oder Ochsenschwanz profitieren von der Tiefe und den würzigen Noten eines Amarone. Servieren Sie bei 16–18 °C und wählen Sie breite Rotweingläser, um die Aromen optimal zu entfalten.
Quintarelli gilt als eine Legende der Valpolicella-Tradition: Das Weingut um Giuseppe Quintarelli setzt seit Jahrzehnten auf traditionelles Appassimento, lange Reifephasen in grossen Eichenfässern (Botti) und strenge Qualitätskontrolle schon im Weinberg. Die Assemblagen basieren überwiegend auf Corvina, Corvinone und Rondinella mit teils seltenen lokalen Rebsorten wie Oseleta. Das Ergebnis sind strukturierte, tiefgründige Amarone mit großer Lagerfähigkeit, die häufig im Kreis internationaler Sammler und Kritiker hohe Wertschätzung erfahren.
Original-Holzkiste (OHK), Original Case (OC) bzw. Original Wooden Case (OWC) sind wichtige Nachweise für Provenienz und Originalzustand. Für Sammler und Investoren erhöhen sie oft den Sammlerwert, da sie Schutz gegen Licht- und Temperaturschwankungen boten und belegen können, dass die Flaschen von Anfang an zusammen gelagert wurden. Auktionshäuser und seriöse Händler bevorzugen Flaschen mit OC/OWC oder begleitender Dokumentation, weil dies Rückschlüsse auf sachgerechte Lagerung zulässt.
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