Wie erkennt man beim Verkosten, ob ein Riesling aus Buntsandstein oder aus Muschelkalk stammt?
Beim Verkosten achtet man auf Säureprofil, Textur und mineralische Signale: Muschelkalkgeprägte Rieslinge wirken oft zitrusfrischer, mit schneidender, klarer Säure und salziger Mineralität; die Textur kann fein und schöpfend sein. Buntsandsteinbottiche zeigen tendenziell weichere Säure, rundere Frucht und wärmere Gewürznoten. Ergänzend liefern Duftentwicklung, Länge und Nachhall Hinweise. Vergleichsproben von Weingut Dönnhoff (kalkbetonte Lagen) gegenüber Weingut Dr. Loosen (unterschiedliche Terroirs) helfen, die Unterschiede zu schärfen.

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