Lohnt sich Sherry als Anlagewein und worauf achten Investoren?
Sherry kann als Nischeninvestment attraktiv sein, insbesondere sehr alte Solera‑Abfüllungen, Einzelfass‑Olorosos, Palos Cortados und gereifte Amontillados oder PX‑Spezialitäten von renommierten Häusern wie Tradición oder limitierte Lustau‑Cuvées. Investoren sollten auf lückenlose Provenienz, OHK/OWC, intakte Etiketten, akzeptable Ullage‑Stände und temperierte Lagerbedingungen achten. Anders als Bordeaux ist der Markt für Sherry kleiner und spezifischer; Nachfrage steigt bei Sammlern und Top‑Restaurants, Preisentwicklung ist aber oft langsamer und weniger vorhersehbar. Bewertungen durch Fachkritiker (z. B. Vinous, Wine Advocate, Jancis Robinson) können die Handelbarkeit verbessern.

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