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ich suche Flaschen aus verschiedenen jahrgängen
Das traditionsreiche Weingut Bassermann-Jordan liegt in Deidesheim in der Pfalz, einer der warmsten und sonnigsten Weinregionen Deutschlands. Die Pfalz bietet warme Tage und kühle Nächte, kalkhaltige bis lössige Böden und eine lange Vegetationszeit – ideale Voraussetzungen für aromatisch gereifte Weißweine. Bei Traubensorten wie Scheurebe entstehen so oft intensive Fruchtaromen bei guter Säurestruktur, was besonders für Prädikatsweine wie Auslese wichtig ist. Ortsbezug, Klima und klassische Kellertechnik bestimmen zusammen den eleganten, fruchtbetonten Stil, für den Pfälzer Qualitätsweine geschätzt werden.
Der Füllstand oder Ullage wird am Flaschenhals gegenüber dem Korken beurteilt. Gängige Begriffe zur Klassifikation: HF (High Fill) bedeutet perfekter Füllstand, IN (Into Neck) sehr guter Füllstand, TS (Top Shoulder) akzeptabel bei über 15–20 Jahre alten Weinflaschen, VHS (Very High Shoulder) erste Oxidationsanzeichen möglich, MS/LS (Mid Shoulder/Low Shoulder) erhöhte Risiko für oxidierte Weine. Bei Auslesen mittleren Alters sind HF bis TS unproblematisch; VHS oder niedriger erfordern Vorsicht und genauere Begutachtung vor einem Kauf oder einer Bewertung.
Die Lagerfähigkeit einer Scheurebe Auslese hängt von Restzucker, Säure, der Qualität der Lese und dem Ausbau ab. Gut gemachte Auslesen mit kräftiger Säure und konzentriertem Fruchtzucker können 10–20 Jahre oder länger harmonisch reifen; bei extremeren Süßegraden und hoher Botrytisqualität sind teils noch längere Reifephasen möglich. Wesentliche Lagerfaktoren sind konstante kühle Temperaturen (idealerweise 10–12 °C), dunkle, vibrationsarme Bedingungen, stabile Luftfeuchte und korrekte Flaschenlage. Jahrgangsunterschiede (warme vs. kühle Vegetationsperioden) beeinflussen dabei Süße und Reifeprofil deutlich und sollten bei Vergleichen berücksichtigt werden.
Jahrgangsunterschiede beeinflussen Reife, Restsüße und Aromatik stark: warme, sonnige Jahrgänge erzeugen oft dichteres Fruchtaroma und höhere Extraktwerte, kühlere Jahrgänge betonen Frische und Säure. Bei Scheurebe Auslese sind Faktoren wie Botrytisbildung, Lesezeitpunkt und Ertragsniveau entscheidend. Beim Vergleich unterschiedlicher Jahrgänge empfiehlt sich ein Blick auf Klimaberichte, Jahrgangseinschätzungen für die Pfalz und Testverköstigungen — so lassen sich Reifepotenzial und Süßegrad besser einschätzen.
Beim Kauf und Sammeln sollten Herkunftsbelege (Rechnungen, Lageradresse), Zustand von Etikett und Kapsel, Füllstand sowie Geschmacksbewertungen berücksichtigt werden. Preise können je nach Jahrgang, Seltenheit und Kritikermeinungen variieren – Bewertungen von Robert Parker (Wine Advocate), James Suckling oder Vinous können Nachfrage und Marktpreis beeinflussen. Für Sammler gilt: Konzentrieren Sie sich auf belegbare Provenienz, bevorzugen Sie gut gelagerte Chargen (OHK/OC als Bonus) und beachten Sie, dass Süßweine oft kleineres, spezialisiertes Sammlerpublikum haben als trockene Spitzenrieslinge.
Das Weingut Bassermann-Jordan ist ein historisches Pfälzer Weingut mit starker regionaler Verankerung in Deidesheim, einer der renommierten Weinorte der Pfalz. Deidesheim und umliegende Lagen profitieren von warmem Klima und kalkhaltigen Böden, die aromatische Sorten wie Scheurebe sowie klassische Riesling-Auslesen begünstigen. Für Liebhaber ist die Herkunft Deidesheim ein Qualitätsmerkmal, da dort Weine oft Konzentration und reife Frucht mit klarer Fruchtsäure verbinden.
Auslese ist ein Prädikat im deutschen Weinrecht und steht für handverlesene, sehr reife Trauben, oft mit erhöhtem natürlichem Zuckergehalt. Auslesen können von halbtrocken bis edelsüß reichen; die Stilistik hängt von Erntezeitpunkt, Botrytisbefall und Säurestruktur ab. Höhere Prädikate sind Beerenauslese (BA) und Trockenbeerenauslese (TBA). Zur Einordnung: QbA steht für Qualitätswein bestimmter Anbaugebiete und ist eine andere Kategorie als die Prädikate Kabinett, Spätlese, Auslese etc.
Punkte von Robert Parker (Wine Advocate), James Suckling, Vinous oder nationalen Kritikern beeinflussen Nachfrage und Preis, sind aber nicht alleiniges Kriterium. Auf dem Sekundärmarkt zählen zusätzlich Provenienz, Lagerhistorie, Rarität und OWC/OC‑Status. Auktionshäuser und Plattformen spiegeln reale Preisentwicklungen; starke Jahrgänge und niedrige Restbestände treiben Preise. Für Käufer ist Transparenz zu Lagerbedingungen, Füllstand und Echtheit entscheidend, um Investitionsrisiken zu minimieren.
Die Lagerfähigkeit hängt von Ertrag, Restzucker, Säure und Ausbau ab. Gut gemachte Scheurebe Auslesen aus der Pfalz können bei idealer Lagerung (konstant ca. 10–12 °C, dunkler, vibrationsfreier Raum) leicht 10–25 Jahre reifen; in Spitzenfällen und mit Botrytis-Einfluss sind auch längere Zeiträume möglich. Weingüter wie Bassermann-Jordan oder Dr. Bürklin‑Wolf dokumentieren oft längere Lagerfenster; entscheidend sind Füllstand (Ullage) und konservative Korkzustand.
Eine Scheurebe Auslese serviert man idealerweise gut gekühlt bei etwa 8–10 °C, so entfalten sich Fruchtaromen und Süße-Balance optimal. Trockenere Auslese-Varianten vertragen etwas höhere Temperaturen (10–12 °C). Passt hervorragend zu würziger asiatischer Küche (z. B. Thai), Foie gras, würzigem Käse wie Blauschimmel oder fruchtigen Desserts. Bei sehr süßen Auslesen kann eine leicht säurebetonte Komponente am Teller die Balance verbessern.
OHK steht für Original-Holzkiste, OWC für Original Wooden Case und OC für Original Case. Solche Originalverpackungen sind beim Sekundärmarkt ein Indiz für sorgfältige Lagerung und oft für bessere Provenienz. Vollständige Originalverpackung kann den Wiederverkaufswert steigern, da Händler und Sammler so leichter Rückschlüsse auf Zustand und Herkunft ziehen. Wichtiger als die Kiste sind jedoch lückenlose Lagerdokumente, Prüfbilder der Etiketten und Angaben zum Füllstand der Flasche.
Die Pfalz reagiert sensibel auf Temperaturschwankungen: warme Jahre bringen reife, kräftige Frucht, kühle Jahre feinere Säure und Eleganz. Beim Vergleich helfen konkrete Kriterien: Mostgewicht, Ausbau (Spontanvergärung, Holz vs. Edelstahl), Botrytisanteil und Winzerstil. Für Kontext lohnt ein Blick auf vergleichbare Erzeuger wie Weingut Dr. Bürklin‑Wolf, Reichsrat von Buhl oder Müller‑Catoir — sie zeigen, wie unterschiedliche Kellerphilosophien dieselben Jahrgangsbedingungen widerspiegeln. Jahrgangstabellen und Kritikerbewertungen (siehe unten) liefern zusätzliche Orientierung.
Langfristige Lagerung verlangt stabile Bedingungen: konstante Temperatur 10–12°C, relative Luftfeuchte 60–75%, kein Licht, keine Vibrationen und waagerechte Lagerung bei Korkverschlüssen. Für Auslesen mit höherem Zucker- und Säuregehalt sind diese Bedingungen besonders wichtig, da sie das Aromenspektrum und die Balance zwischen Fruchtsüße und Frische konservieren. Vor dem Servieren leicht temperieren (ca. 8–12°C) und geöffnete Flaschen rasch konsumieren.
Original‑Holzkiste (OHK), Original Wooden Case (OWC) oder Original Case (OC) sind wichtige Provenienz‑Indikatoren: vollständige OHK/OWC/OC dokumentieren lückenlose Lagerung und steigern Sammlerwert sowie Vertrauen bei Auktionen. Besonders bei kleineren Partien oder limitierten Jahrgängen kann das Vorhandensein der Original‑Holzkiste den Preis merklich erhöhen, da sie Schutz während der Lagerzeit und nachvollziehbare Herkunft signalisiert.
OHK steht für Original-Holzkiste, OWC für Original Wooden Case und OC für Original Case; alle Begriffe beschreiben die vom Weingut oder Händler ausgelieferte Verpackung. Für Sammler und Sekundärmarktkäufer sind Original-Holzkisten relevant, weil sie Provenienz, schonende Lagerung und oft einen höheren Wiederverkaufswert belegen. Eine vollständige OWC kann Qualitäts- und Authentizitätsargumente stärken, ist aber immer zusammen mit Füllstand, Etikettzustand und Nachweisen zu beurteilen.
Auslese ist ein Prädikat innerhalb des deutschen Systems der Qualitätsweine und steht für besonders reife, selektierte Trauben bzw. ausgewählte Beerenauslese nicht zu verwechseln mit Beerenauslese (BA) oder Trockenbeerenauslese (TBA). Auslesen können trocken ausgebaut oder restsüß sein; klassisch weisen sie jedoch einen spürbaren Restzuckergehalt und konzentrierte Aromatik auf. Die Skala umfasst Kabinett, Spätlese, Auslese, Beerenauslese und Trockenbeerenauslese als sukzessive höhere Reifegrade.
Scheurebe Auslese entfaltet ihre Aromen bei 8–10 °C; leichte Kühlung und großes Weißweinglas betonen Bukett und Balance. Bei süßeren Exemplaren kann leichtes Dekantieren (kurz) flüchtige Eindrücke öffnen, meist ist direktes Einschenken vorzuziehen. Speisen: gereifte Blauschimmel‑ und Roquefort‑Käse, fruchtbasierte Desserts, Foie gras oder asiatisch‑würzige Gerichte mit süß‑sauren Komponenten. Bei trockeneren Varianten passen Meeresfrüchte und helle Geflügelgerichte.
Beim Kauf mehrerer Jahrgänge auf konsistente Lagerbedingungen, vollständige Provenienzdokumente und vergleichbare Füllstände achten. Verkostungsproben, wenn möglich, helfen, Unterschiede in Süße, Säure und Reife zu bewerten. Beim Zusammenstellen einer Sammlung bieten unterschiedlich gereifte Jahrgänge sensorische Vielfalt; für Investmentzwecke sollten seltene, gut bewertete Jahrgänge bevorzugt werden. Transport fachgerecht planen und die Weine direkt in eine geeignete Kellertemperatur übergeben lassen.
Vor dem Kauf sind Füllstand (Ullage), Korkzustand, Etikett und Flüssigkeitsfarbe entscheidend. Gängige Kategorien: HF (High Fill) bzw. perfekter Füllstand, IN (Into Neck) sehr gut, TS (Top Shoulder) akzeptabel für ältere Weine, VHS (Very High Shoulder) erste Oxidationsanzeichen, MS/LS (Mid/Low Shoulder) hohes Risiko. Risse im Kork, Schimmel am Hals oder gelockerte Capsule mindern Wert und Trinkgarantie. Fotos der Flasche von allen Seiten und Details des Korkens helfen, den Zustand zu beurteilen.
Scheurebe ist eine aromatische deutsche Rebsorte, gezüchtet von Georg Scheu, die intensive Frucht- und Bukettnoten wie Grapefruit, schwarze Johannisbeere, exotische Früchte und florale Nuancen liefert. Eine Auslese bezeichnet Trauben mit hohem Reifegrad, oft selektiv von edelfaulen Beeren geerntet, wodurch Scheurebe Auslese meist süß bis edelsüß und sehr aromatisch ausfällt. Im Vergleich zur Riesling Auslese zeigt Scheurebe tendenziell exotischere und sehr ausgeprägte Duftnoten, während Riesling mehr Säurestruktur und mineralische Finesse bietet.
Weingut Bassermann-Jordan in Deidesheim (Pfalz) steht für präzise ausgebaute Orts- und Prädikatsweine. Eine Scheurebe Auslese kombiniert die aromatische Intensität der Rebsorte Scheurebe (Züchtung von Dr. Georg Scheu) mit der Konzentration des Auslese‑Prädikats: dichtes Fruchtbouquet von Grapefruit, schwarzer Johannisbeere, exotischen Noten und Honiganklängen, oft feine Botrytispuren bei reifen Jahrgängen. Bassermann-Jordan pflegt klassische Pfälzer Kellertechniken, sodass solche Auslesen meist klar strukturiert und süßebalanciert ausgebaut sind.
Wichtige Preisfaktoren sind Produzentenreputation (z. B. etablierte Pfälzer Häuser), Jahrgangsqualität, Seltenheit, Erhaltungszustand (Ullage, Etikett, Kork), Originalverpackung (OHK/OWC) und dokumentierte Provenienz. Kritikerbewertungen (z. B. Wine Advocate, James Suckling, Vinous) können den Marktwert beeinflussen. Für Investments gilt Diversifikation über Jahrgänge, lückenlose Herkunftsnachweise und professionelle Lagerung als Schlüssel zur Wertstabilität.
Ullage beschreibt den Raum zwischen Wein und Flaschenverschluss und ist ein Indikator für Alterungszustand und Dichtigkeit. Gängige Stufen: HF (High Fill, ideal), IN (Into Neck, sehr gut), TS (Top Shoulder, akzeptabel bei >15–20 Jahren), VHS (Very High Shoulder, erste Alterungsanzeichen), MS/LS (Mid/Low Shoulder, erhöhtes Oxidationsrisiko). Bei historischen Flaschen sind HF oder IN wünschenswert; TS kann tolerierbar sein, wenn Etikett und Kork in Ordnung sind und der Wein korrekt gelagert wurde.
Die Scheurebe ist eine weißburgunderartige Rebsorte, die Anfang des 20. Jahrhunderts von Dr. Georg Scheu gezüchtet wurde. Sie ist keine Mutation des Rieslings, sondern eine eigene Kreuzung mit intensivem Aromapotential: häufige Aromen sind schwarze Johannisbeere, Grapefruit, exotische Früchte und florale Noten. In Form von Auslese kann Scheurebe besonders gut ihre aromatische Konzentration und den Umgang mit Restzucker zeigen, da die Sorte Säure und Süße ausgewogen verbinden kann.
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