Ist ein Kabinett-Riesling eine geeignete Anlage für den Sekundärmarkt und worauf kommt es an?
Auf dem Sekundärmarkt spielen Reputation des Weinguts, Produktrarität, Jahrgangsqualität, konservative Preisentwicklung und Lagerzustand eine Rolle. Kabinett-Weine sind in der Regel weniger spekulativ als Große Gewächse, können aber bei bekannten Produzenten wie Alfred Merkelbach und begehrten Lagen (z. B. Ürziger Würzgarten) Wertstabilität oder moderate Wertsteigerung zeigen. Für Anleger sind provenance (Lagerdokumentation), intakte Ullage, Originalverpackung (z. B. OHK) und positive Beurteilungen durch anerkannte Kritiker wichtige Kriterien.