Wie unterscheiden sich Riesling, Scheurebe und ein Wein namens „von der Fels“ in Stil und Lagerfähigkeit?
Riesling ist die dominierende weiße Rebsorte Deutschlands mit hoher Säure, feiner Mineralität und großem Lagerpotenzial; Spitzenexemplare von Weingütern wie Weingut Keller, Dönnhoff, Dr. Loosen oder Egon Müller können Jahrzehnte reifen. Scheurebe ist aromatischer, mit ausgeprägten Grapefruit-, Stachelbeer- und exotischen Noten; als Kabinett bleibt sie meist frischer und früher trinkbar, eignet sich aber je nach Restzucker auch für mehrere Jahre Lagerung. Bei einer Bezeichnung wie „von der Fels“ kann es sich um einen Produzenten-, Marken- oder Lagenamen handeln – die Stilistik hängt vom Erzeuger ab. Grundsätzlich gilt: Herkunftsangabe, Erzeuger und Jahrgang bestimmen, ob ein Wein kurz- oder langfristig reifen sollte.

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