Woran erkennt man einen gereiften Spitzen-Burgunder (rot) aus dem Jahr 2017?
Gereifte Spitzen-Burgunder auf Pinot-Noir-Basis zeigen eine Verschiebung von primärer Frucht (Kirsche, Himbeere) zu tertiären Noten wie getrockneten Kräutern, Waldboden, Pilz- und Trüffelnoten sowie feinen Gewürzanklängen. Bei der wärmeren 2017er-Jahrgangscharakteristik bleibt die Frucht oft noch präsent, die Tannine sind gereift und samtiger, die Säure kann je nach Lage moderater ausfallen als in kühleren Jahrgängen. Typische Herkunftsorte wie Vosne-Romanée, Gevrey-Chambertin, Nuits-Saint-Georges, Pommard oder Volnay beeinflussen Aroma, Struktur und Reifepotenzial – Côte de Nuits betont eher Tiefe und Struktur, Côte de Beaune eher Eleganz und seidige Textur. Visuell ist die Farbe bei gereiftem Burgunder tendenziell heller rubinrot bis ziegelrötlich.

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