Was zeichnet Spätburgunder (Pinot Noir) sensorisch und im Terroir aus, und warum profitieren Lagenbezeichnungen wie Bürgel oder Rosengarten davon?
Spätburgunder, international als Pinot Noir bekannt, ist eine feinfruchtige Rotweinsorte mit dünner Schale, die rote Beerenaromen, florale Noten und feine Würze entwickelt. Die Sorte reagiert sensibel auf Boden, Exposition und Mikroklima: gut durchwärmte, kalkhaltige oder kiesige Südlagen fördern Reife und Feinheit, kühlere Böden bringen Frische und Eleganz. Lagenbezeichnungen wie Bürgel oder Rosengarten signalisieren in der Regel Einzellagen mit spezifischem Terroir — steilere Hänge, bessere Drainage oder wärmere Sonneneinstrahlung — und führen oft zu konzentrierteren, langlebigeren Spätburgundern, die sich klarer in Aroma- und Strukturprofilen zeigen.

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