Wodurch entstehen bei Grauburgunder die nussigen Aromen und wie lese ich diese sensorisch korrekt?
Nussige Noten bei Grauburgunder stammen häufig von Hefelagerung (Autolyse), leichtem oxidativeinem Ausbau, oder dezenter Holzfassreifung. Sensorisch erkennt man sie als Mandeln, Haselnuss oder Marzipan-ähnliche Nuancen, die sich mit reifer Frucht und Honignoten verbinden können. Beim Verkosten auf Temperatur (10–12 °C), Geruchsklärung und sequenziertes Nosing achten: erst Frucht, dann sekundäre Noten (Hefe, Nuss) und schliesslich Textur sowie Abgang beurteilen.