299 €
zwei Flaschen
Barolo ist ein Wein aus 100% Nebbiolo und fällt unter die italienische Herkunftsbezeichnung DOCG – Denominazione di Origine Controllata e Garantita. DOCG steht für streng kontrollierte Herkunft und hohe Qualitätsanforderungen, inklusive Rebsorte, Mindestlagerdauer und geographischer Abgrenzung in den Gemeinden der Langhe wie Castiglione Falletto, Monforte dAlba, Serralunga dAlba und La Morra.
Kraftvolle Barolos harmonieren hervorragend mit geschmorten Rind- oder Wildgerichten, Ossobuco, Ragù alla piemontese, stark aromatischen Pilz- und Trüffelgerichten sowie gereiften Hartkäsesorten. Die ausgeprägten Tannine und die Säurestruktur des Barolo schaffen eine ideale Basis für fettreichere, umami-starke Speisen, die sich im Mund mit den Frucht- und Gewürznoten des Weins verbinden.
Optimale Lagerbedingungen für Barolo: konstante Temperatur 12–14 °C, Luftfeuchte rund 60–75 %, dunkler, vibrationsarmer Ort und liegende Lagerung, damit der Korken feucht bleibt. Für Weine mit hohem Alterungspotenzial empfiehlt sich eine stabile Kellertemperatur und gegebenenfalls separate Provenienzdokumentation. Zwei Flaschen desselben Jahrgangs können gestaffelt getrunken oder parallel gelagert werden, um Unterschiede im Reifeverlauf zu prüfen.
Kritikerbewertungen (Robert Parker/Wine Advocate, James Suckling, Vinous) haben eine starke Marktwirkung: hohe Punktzahlen können Nachfrage und Preis deutlich erhöhen, besonders bei limitierten Lagenweinen und renommierten Produzenten. Für Barolo wirken sich gute Bewertungen auf Auktionsergebnisse und Fachhandelsnotierungen aus. Käufer sollten Bewertungen als einen von mehreren Faktoren betrachten – hinzu kommen Produzentenruf, Jahrgangsqualität, Lagerung und Originalverpackung.
Nebbiolo ist bekannt für feine, aber ausgeprägte Gerbstoffe, hohe Säure und ein komplexes Aromenspektrum aus roten Früchten, Rosen und erdigen Noten. Bei einem Barolo aus dem Jahrgang 2019 bestimmen diese Eigenschaften Struktur und Lagerfähigkeit; der Wein profitiert von Zeit im Keller, um Gerbstoffe zu integrieren und tertiäre Aromen zu entwickeln, bleibt dabei aber durch die natürliche Säure lebendig. Stil und Reifeverlauf hängen zusätzlich von der Weinbereitung des jeweiligen Weinguts und dem Fassausbau ab.
OHK steht für Original-Holzkiste, OWC für Original Wooden Case und OC für Original Case; alle drei Begriffe beschreiben die ursprüngliche Verpackung, in der Weinflaschen ausgeliefert oder gelagert wurden. Solche Verpackungsangaben sind wichtig für Provenienz und Werterhalt, denn Originalverpackungen reduzieren Transportrisiken, dienen als Herkunftsnachweis und haben Einfluss auf den Sammlerwert bei gereiften oder limitierten Weinen.
Bei gereiften 0,75‑l‑Flaschen ist der Füllstand ein wichtiger Gesundheitsindikator: HF (High Fill) und IN (Into Neck) gelten als sehr gut, TS (Top Shoulder) ist bei >15–20 Jahre alten Flaschen noch akzeptabel, VHS (Very High Shoulder) oder MS/LS (Mid/Low Shoulder) signalisieren erhöhtes Oxidationsrisiko. Achten Sie zudem auf intakte Kapsel, gleichmäßig sitzenden Korkenrand und unversehrtes Etikett; braune Verfärbungen am Rand des Etiketts, verschobene Kapseln oder flackernder Kork können auf unsachgemäße Lagerung hinweisen.
Der Füllstand (Ullage) ist ein entscheidender Indikator für den Zustand älterer Flaschen. Klassifizierungen wie HF (High Fill), IN (Into Neck), TS (Top Shoulder), VHS (Very High Shoulder), MS (Mid Shoulder) oder LS (Low Shoulder) geben Auskunft über mögliche Verdunstung und somit Oxidationsrisiken. Ein hoher Füllstand (HF/IN) deutet auf gute Konservierung hin, während VHS, MS oder LS bei älteren Flaschen ein erhöhtes Risiko für Qualitätseinbußen bedeuten.
Barolo 2019 entfaltet sein Potenzial bei 16–18 °C in großen Burgundergläsern; jüngere Exemplare profitieren von 1–2 Stunden Dekantieren, gereifte Flaschen sollten behutsamer geöffnet und nur kurz dekantiert werden. Klassische Speisenbegleiter sind langsam gekochtes Rindfleisch, Wild, Lamm, geschmorte Gerichte sowie gereifter Käse. Durch die markanten Tannine und die präzise Säurestruktur harmoniert Barolo besonders gut mit intensiven, aber nicht zu fetten Aromen.
Ein Barolo 2019 von Burlotto basiert auf der Nebbiolo-Rebe und fällt in die Appellation Barolo DOCG aus dem Piemont. Charakteristisch sind feine, hochreife Tannine, lebendige Säure und Aromen von roten Früchten, Gewürzen und feinem Unterholz, die durch Reifung in Holz zusätzliche Struktur erhalten. Burlotto gehört zu den bewährten Erzeugern im Barolo-Umfeld; daher ist bei ihren Abfüllungen mit einer klassischen Stilistik zu rechnen, die Lagerfähigkeit und Entwicklungspotential bietet.
Für langfristige Lagerung gelten konstante 12–14 °C, rund 60–75 % Luftfeuchtigkeit und dunkle, vibrationsarme Bedingungen als optimal; Flaschen liegend lagern, wenn sie mit Kork verschlossen sind. Jüngere Barolos profitieren oft von Dekantieren: 60–120 Minuten vor dem Servieren öffnen, bei kräftigeren oder tanninreicheren Exemplaren kann auch eine längere Belüftung sinnvoll sein. Ältere Flaschen vorsichtig öffnen und bei ausgeprägter Ablagerung langsam dekantieren.
Ein gut gemachter Barolo 2019 erreicht oft seine erste Trinkreife nach etwa 6–10 Jahren, kann aber bei hochwertigen Produzenten wie Burlotto problemlos 10–20 Jahre oder länger reifen. Entscheidend sind Ausbau, Jahrgangsqualität und Lagerbedingungen. Für optimale Genussmomente empfiehlt sich eine langsame Reife in dunkler, kühler Zimmertemperatur (ca. 12–14 °C) mit konstanter Luftfeuchte; wer früh trinkt, sollte den Wein großzügig dekantieren, ältere Jahrgänge nur kurz vor dem Servieren öffnen.
Der Jahrgang 2019 in den Langhe gilt als qualitativ stark: eine warme Vegetationsperiode mit ausgeglichener Reife führte zu konzentrierten, aromatisch klaren Nebbiolos mit guter Säure und reifen, aber feinen Tanninen. Viele Produzenten, darunter klassische Erzeuger aus Castiglione Falletto, Monforte dAlbano und Serralunga dAlba, lieferten elegante, langlebige Fassungen, die Zugänglichkeit in jungen Jahren mit sehr gutem Entwicklungspotenzial verbinden.
Eine bewährte Strategie ist, pro Etikett mehrere Flaschen zu besitzen: eine bis zwei Flaschen zur frühzeitigen Verkostung nach 5–10 Jahren, eine oder mehrere Flaschen für längere Reife (15–30+ Jahre) und gegebenenfalls eine als Reserve für besondere Anlässe oder als Sicherheitskopie bei Qualitätsverlusten. Diese Aufteilung erlaubt es, Entwicklungsschritte zu verfolgen und zugleich vom Wertzuwachs besonders gefragter Jahrgänge zu profitieren.
Barolo ist eine DOCG aus dem Piemont (Piemonte) und wird praktisch ausschließlich aus der Rebsorte Nebbiolo vinifiziert. Ein Barolo von Burlotto zeigt typischerweise konzentrierte Tannine, eine klare Säurestruktur und Aromen von roten Früchten, Rosen, Teer und Gewürzen; der Ausbau erfolgt häufig in großen und kleineren Eichenfässern, die Struktur und Reifepotential geben. Burlotto gilt innerhalb des Barolo-Spektrums als Produzent, der Tradition und Präzision verbindet, weshalb Flaschen dieses Typs sowohl früh zugänglich als auch für längere Flaschenreife geeignet sein können.
Barolo 2019 profitiert oft von Dekantieren: bei jüngeren Abfüllungen 60–120 Minuten, bei gereifteren Flaschen eine vorsichtigere Herangehensweise, um Sedimente zu schonen. Serviertemperatur 16–18 °C, grosses Burgunder- oder Nebbiolo-Glas nutzen, um die feine Aromatik und die Tanninstruktur zu entfalten. Glas und Dekanter sollten atmungsaktiv sein; vor dem Einschenken auf etwaige Sedimente achten und bei alten Flaschen langsam dekantieren.
Barolo ist eine kontrollierte und garantierte Herkunftsbezeichnung (Denominazione di Origine Controllata e Garantita) aus dem Piemont und wird ausschliesslich aus der Rebsorte Nebbiolo erzeugt. Die gesetzlichen Mindestanforderungen sehen eine mehrjährige Reife vor – Barolo muss mindestens 38 Monate ausgebaut werden, davon mindestens 18 Monate in Holz; für Riserva gelten längere Fristen. Die Appellation umfasst mehrere Gemeinden und Terroirs, die dem Wein unterschiedliche Nuancen verleihen.
Ein Barolo von Burlotto zeigt typischen Nebbiolo-Charakter: rosenhafte Aromatik, rote Kirsche, getrocknete Kräuter, Teer und feinkörnige Tannine. Burlotto stammt aus der Gemeinde Castiglione Falletto in den Langhe (Piemont) und verbindet klassische Barolo-Traditionen mit präziser Lagenarbeit. Der 2019er-Jahrgang bringt reife Frucht, gute Säurestruktur und tannische Substanz, die sowohl Trinkfreude als auch Lagerpotenzial bieten. In der Regel profitieren solche Weine von etwas Flaschenreife, ohne die primären Fruchtnoten zu verlieren.
OHK steht für Original-Holzkiste, OC für Original Case und OWC für Original Wooden Case. Diese Begriffe beschreiben die ursprüngliche Verpackung von Flaschen und sind bei hochwertigen Weinen und Auktionen bedeutsam: Eine vorhandene Original-Holzkiste verbessert häufig die Provenienz, mindert Manipulationszweifel und kann sich positiv auf den Marktwert auswirken. Für Sammler sind OWC/OC zudem nützlich, um Transportschäden zu vermeiden und die Lagerung zu standardisieren.
Füllstände geben Auskunft über Verdunstung und Lagerbedingungen: HF (High Fill) ist optimal, IN (Into Neck) sehr gut, TS (Top Shoulder) akzeptabel bei Weinen älter als 15–20 Jahre, VHS (Very High Shoulder) zeigt erste Oxidationszeichen, MS/LS (Mid/Low Shoulder) deuten auf hohes Risiko eines angeschlagenen Weins. Bei Barolo ist eine sorgfältige Kontrolle der Ullage ein zentraler Bestandteil der Zustandsbewertung vor Kauf oder Auktion.
OHK steht fuer Original-Holzkiste, OWC fuer Original Wooden Case und OC fuer Original Case. Diese Begriffe kennzeichnen die Originalverpackung eines Weines. Für Sammler und Investoren sind Originalverpackungen wichtig, weil sie Provenienz, vollständige Lieferkette und oft einen höheren Wiederverkaufswert belegen. Eine vollständig erhaltene OHK/OWC kann beim Sekundaermarkt die Attraktivität und den Preis positiv beeinflussen.
Wichtige Faktoren sind Reputation des Produzenten (z. B. etablierte Namen wie Burlotto), Jahrgangsqualität, Bewirtung durch Kritikerbewertungen (Robert Parker/Wine Advocate, Vinous, James Suckling, Jancis Robinson u.ä.), die Seltenheit der Abfüllung, dokumentierte Provenienz und durchgehende sachgerechte Lagerung. Marktnachfrage für Barolo, Lagerfähigkeit und vergleichbare Auktionsergebnisse beeinflussen ebenso den Investmentwert wie die Originalverpackung (Original-Holzkiste/OWC).
Zwei Flaschen desselben Barolo bieten praktische Vorteile: Eine Flasche kann zur Entwicklung im Keller verbleiben, die andere als Mess- oder Genussflasche genutzt werden. Für Investmentzwecke ist die Anzahl oft zu klein, allerdings sind Doppelkäufe bei hoch bewerteten Jahrgängen sinnvoll, wenn Provenienz, Lagerung und mögliche Kritikerbewertungen vorhanden sind. Wichtiger als die reine Anzahl ist die Qualität des Produzenten (z. B. Burlotto, Giacomo Conterno, Bartolo Mascarello) sowie ein nachweisbarer Lager- und Verkaufsweg.
Barolo von renommierten Produzenten kann Anlagecharakter haben, wenn mehrere Faktoren zusammenkommen: anerkannte Produzentenreputation (z.B. Burlotto, Giacomo Conterno, Bartolo Mascarello), starker Jahrgang, einwandfreie Provenienz, korrekte Lagerbedingungen und gute Kritikerbewertungen (z. B. Robert Parker/Wine Advocate, James Suckling, Vinous). Investoren sollten Handelsvolumen, Lagerkosten, Versicherung, mögliche Restlaufzeit bis zum optimalen Trinkfenster und die Dokumentation der Flaschen (inklusive Originalverpackung und Füllstand) prüfen.
290 €
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