Ist ein 2001 Chardonnay aus South Eastern Australia als Anlagewein interessant und wie funktioniert der Sekundärmarkt?
Die Anlageattraktivität hängt stark vom Produzenten und der dokumentierten Provenienz ab. Größere australische Produzenten wie Penfolds erreichen auf dem Sekundärmarkt regelmäßig höhere Preise; generische Regionalabfüllungen bleiben meist erschwinglich. Wichtige Faktoren: Name/Prestige des Weinguts, Zustand der Flasche, Füllstand, Begleitdokumente und frühere Bewertungen durch Robert Parker / The Wine Advocate, James Suckling oder Vinous. Der Sekundärmarkt läuft über Fachhändler, spezialisierte Auktionshäuser (z. B. Sotheby’s, Christie’s) und Online-Plattformen; Gebühren, Lagerkosten und Echtheitsprüfung beeinflussen die Rendite.