Welche typischen Unterschiede zeigen Rheingau Rieslinge der Jahrgänge 2017 und 2018?
2017 gilt in vielen deutschen Anbaugebieten als warmer, frühreifer Jahrgang mit relativ reifer Frucht und zugänglicher Säure; die Weine sind oft saftig und nahbar. 2018 war flächenhaft nochmals wärmer und brachte sehr konzentrierte, dichte Weine mit hoher Extraktdichte, die bei entsprechender Säurestruktur großes Lagerpotenzial besitzen. Bei Spitzenbetrieben im Rheingau, etwa Weingut Robert Weil oder Weingut Georg Breuer, zeigen 2017er eher elegante Fruchtnoten, während 2018er tendenziell kraftvoller und extraktreicher ausfallen.

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