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Spätburgunder ist die deutsche Bezeichnung für die Rebsorte Pinot Noir. Während die Traube weltweit als Pinot Noir bekannt ist, signalisiert die deutsche Bezeichnung oft regionale Ausbauweisen mit leichterem Holzeinsatz, feiner Säurestruktur und erdigen, roten Fruchtaromen. In Deutschland führen Winzer wie Weingut Klaus-Peter Keller die Sorte häufig mit Fokus auf Terroir und Präzision aus, sodass der Begriff Spätburgunder zugleich stilistische Hinweise und Herkunftsbezug geben kann.
OHK steht fuer Original-Holzkiste, OC fuer Original Case und OWC fuer Original Wooden Case. Solche Originalverpackungen sind bei Sammler- und Flaschenkäufen relevant: Sie schützen während Transport und Lagerung und verbessern die Provenienz. Auf dem Sekundärmarkt können Original-Holzkisten den Wiederverkaufswert steigern, weil sie Vollständigkeit und sorgfältige Handhabung dokumentieren. Für die Lagerung selbst ist eine stabile, dunkle, temperatur- und luftfeuchtekontrollierte Umgebung entscheidender als die Kiste allein.
Hochwertige Spätburgunder profitieren von konstanter Kellerlagerung bei 10–14 °C, rund 60–75 % Luftfeuchte und geringer Licht- und Temperaturschwankung. Flaschen liegend halten Korken feucht. Einzellagen-Spätburgunder aus guten Jahrgängen wie 2018 können je nach Ausbau zwischen 3 und 10+ Jahren reifen; kräftigerer Holzeinsatz verlängert das Lagerpotenzial. Vor dem Servieren kurz dekantieren (30–60 Minuten) kann die Aromatik öffnen, bei sehr gereiften Exemplaren kann ein vorsichtiges, kurzes Dekantieren sinnvoller sein.
Spätburgunder von anerkannten Winzern mit begrenzter Produktionsmenge, konsistenter Qualität und guter Dokumentation können sammlerisches Interesse wecken. Entscheidende Faktoren sind Reputation des Weinguts, Lageherkunft, Jahrgang, Kritikerbewertungen (z. B. Robert Parker/Wine Advocate, Vinous, James Suckling) sowie Lagerbedingungen und Provenienz. Anders als bei großen Bordeaux- oder Burgund-Ikonen sind Preisbewegungen bei deutschen Spätburgundern oft moderater und sollten als langfristige Nische betrachtet werden. Sorgfältige Lagerung, vollständige Papiere und ggf. Originalverpackung erhöhen die Veräußerbarkeit.
Der Verband Deutscher Prädikatsweingüter (VDP) ist ein Zusammenschluss qualitätsorientierter Erzeuger; das Prädikat Großes Gewächs (GG) kennzeichnet trockene Spitzenweine aus klassifizierten Spitzenlagen. Die Bezeichnung Erste Lage ist die Stufe unter dem Großen Gewächs und bezeichnet sehr gute Lagen mit hohem Qualitätsanspruch. Solche Klassifikationen helfen bei der Einschätzung von Herkunft, Reifepotenzial und Preispositionierung, sind aber nur ein Teil der Qualitätsbewertung alongside Winzername, Jahrgang und Vinifikation.
Füllstände zeigen den Flüssigkeitsstand im Flaschenhals und geben Hinweise auf Verschluss und Lagerung. Gängige Begriffe: HF (High Fill) = perfekter Füllstand, IN (Into Neck) = sehr guter Füllstand, TS (Top Shoulder) = akzeptabel bei älteren Flaschen (typisch >15–20 Jahre), VHS (Very High Shoulder) = erste Oxidationsanzeichen möglich, MS/LS (Mid/Low Shoulder) = deutlich erhöhtes Risiko einer Qualitätsminderung. Bei Spätburgundern älterer Jahrgänge ist ein HF/IN ein positives Signal; TS kann akzeptabel sein, wenn Kork und Farbe gepflegt erscheinen.
Der Jahrgang 2018 war in vielen deutschen Anbaugebieten von warmer, sonniger Witterung geprägt, was zu sehr guter Reife und kräftiger Frucht führte. Für Spätburgunder bedeutet das oft höhere Alkoholgehalte, reife Tannine und dichte Frucht, bei gleichzeitiger Gefahr, dass Säure etwas zurücktritt. Qualitativ können 2018er-Spätburgunder sehr langlebig sein, vorausgesetzt sie stammen aus gutem Lagenmaterial und schonender Vinifikation.
KPK steht als Initialen für Winzer Klaus-Peter Keller. Diese Form der Kennzeichnung weist auf den Produzenten hin und ist besonders nützlich, um Erzeugerstil, Qualitätsanspruch und Herkunft zuzuordnen. Klaus-Peter Keller ist als Name auf dem Etikett ein klares Identifikationsmerkmal des Weinguts beziehungsweise des Winzers.
Bürgel ist eine Lagenbezeichnung (Einzellage) und benennt einen klar abgegrenzten Weinberg mit spezifischem Terroir. Eine Einzellage wie Bürgel kann Einfluss auf Geschmack, Struktur und Mineralität des Weins haben, weil Boden, Exposition und Mikroklima hier prägend sind. Auf Etiketten signalisiert die Nennung der Lage oft ein präziseres Qualitätsversprechen als eine bloße Anbaugebietangabe; Vergleiche mit Klassifikationen wie dem Verband Deutscher Prädikatsweingüter (VDP) und der Einstufung Großes Gewächs (GG) helfen, Qualitätsniveaus in Deutschland einzuordnen.
Die Angabe 2 x 0,75 steht für zwei Standardflaschen zu je 0,75 Litern. Das Flaschenformat hat direkten Einfluss auf die Reifung: Standardflaschen altern meist gleichmäßig und sind für den kurz- bis mittelfristigen Ausbau ideal. Größere Formate wie Magnum (1,5 l) reifen tendenziell langsamer und oft harmonischer, während sehr kleine Flaschen schneller altern. Für die Lagerung und Investition ist die Einheitlichkeit des Formats (gleiches Volumen) wichtig für Vergleichbarkeit und Bestandsverwaltung.
Der Jahrgang prägt Süße, Säure und Gerbstoffe: ein wärmerer Jahrgang führt häufig zu reiferen Fruchtaromen und höherem Extrakt, während kältere Jahre Frische und Säure betonen. Ein 2018er Spätburgunder zeigt oft konzentrierte Frucht und zugängliche Tannine, was eine frühere Trinkreife ermöglicht, zugleich aber bei gut gemachten Beispielen ausreichend Struktur für mehrere Jahre Lagerung belässt. Die tatsächliche Reifedauer hängt stark vom Produzenten (z. B. Klaus‑Peter Keller), Ausbau und Ertragsniveau ab.
Zweierpacks mit Standardflaschen sind für private Sammler praktisch, weil sie sich leicht teilen, verkosten oder als Paar verkaufen lassen. Für reines Investment bevorzugigen viele Händler grössere Partien oder unversehrte Originalkisten (OC/OWC), da diese bei Auktionen höhere Liquidität erzeugen. Wichtig sind Produzentrenommee (z. B. Klaus‑Peter Keller), Jahrgangsqualität, Lagerbedingungen und Markttransparenz – diese Faktoren bestimmen langfristig Wertsteigerung und Handelsbarkeit.
Gereifte deutsche Spätburgunder passen hervorragend zu Wildgerichten (Reh, Wildschwein), gebratenem Geflügel, Lamm, geschmortem Rind sowie zu Pilzgerichten und gereiften Käsen. Die feine Säure und die samtigen Tannine harmonieren mit erdigen Aromen und sämigen Saucen; leichte bis mittelkräftige Zubereitungen erlauben die Balance zwischen Frucht und gereifter Komplexität zu zeigen.
Reife deutsche Spätburgunder harmonieren gut mit Geflügel (Ente, Gans), gebratenem Lamm, geschmortem Kalb, Pilzgerichten und reifem Käse. Leichte bis mittlere Tanninstruktur und feine Säure erlauben auch Kombinationen mit anspruchsvolleren Aromen wie getrüffelten Pasta oder herzhaften Jus-Reduktionen. Wichtig ist, dass Sauce und Textur des Gerichts den delikaten Frucht- und Erdtonen des Spätburgunders Raum geben, ohne die Feinheit zu überdecken.
Beim Sekundärhandel sind Herkunftsnachweis, lückenlose Provenienz, Lagerhistorie und Zustand von Etikett, Kapsel und Füllstand zentral. Originalverpackungen (OHK/OWC/OC) erhöhen oft den Marktwert und die Sicherheit. Fachhändler oder Auktionshäuser können Zustandsberichte liefern; unabhängige Analysen (z. B. Laborbefunde) sind bei sehr alten Flaschen sinnvoll. Preisentwicklung hängt neben Qualität auch von Bekanntheit des Erzeugers (Klaus‑Peter Keller), Jahrgangsreputation und Marktnachfrage ab.
Bürgel ist ein Lagenname (Einzellage) im deutschen Weinbau. Spätburgunder (Pinot Noir) aus Einzellagen zeigt meist eine feinere Aromatik und eine präzisere Mineralität als generische Orts- oder Gutsweine. Typisch sind rote Beerenaromen (Kirsche, Himbeere), florale Noten und gut eingebundene Tannine; Bodencharakter und Mikroklima der Lage prägen Frische und Struktur. Bei Erzeugern wie Klaus‑Peter Keller wird auf selektive Handlese und schonende Kellertechnik geachtet, um die Feinheiten der Lage Bürgel herauszuarbeiten.
Klaus-Peter Keller ist ein deutscher Winzer, der international vor allem für seine präzisen und terroirbetonten Weine bekannt ist. Sein Name steht für strenge Sorten- und Lagenwahl, exakte Handlese und minimalinvasiven Kellerausbau. Obwohl das Weingut Keller durch herausragende Rieslinge weltweite Anerkennung erlangte, bezeichnen seine Initialen KPK auch Weine, bei denen Winzerqualitäten und handwerkliches Können bei Rot- und Weißweinen im Fokus stehen.
Optimal sind eine konstante Temperatur von 10–14 °C, ca. 60–75 % relative Luftfeuchte, dunkler und vibrationsfreier Standort sowie horizontale Lagerung, damit der Korken feucht bleibt. Dokumente zu Füllstand (Ullage) und Etikettenzustand gehören zur Bewertung; dabei sind Bezeichnungen wie HF (High Fill) und IN (Into Neck) relevant. Für Sammler ist die durchgehende temperaturkontrolle und lückenlose Provenienzaufzeichnung entscheidend.
Der Jahrgang 2018 wird in vielen deutschen Anbaugebieten als warm und reif beschrieben: Spätburgunder aus 2018 zeigen häufig sehr reife Frucht, weiche Tannine und volle Extrakte, dazu oft leicht höhere Alkoholgrade. Weingüter mit präzisem Umgang im Weinberg und Keller, etwa Weingut Klaus-Peter Keller, konnten aus 2018 sehr expressive und strukturierte Spätburgunder erzeugen, die je nach Ausbau zwischen sofortiger Trinkfreude und gutem Lagerpotenzial variieren.
Entscheidend sind Produzentenreputation, Jahrgangsqualität, Flaschenanzahl/Provenienz, Lagerhistorie und Zustand (Etikett, Füllstand, Kapsel). Weingüter mit anerkanntem Ruf erhöhen die Investitionssicherheit; eine dokumentierte Kühlkette und Originalverpackung (zum Beispiel Original-Holzkiste/OC/OWC) sprechen für sorgfältige Provenienz. Preiswürdigkeit bemisst sich an vergleichbaren Angeboten, Alterungsprognose und Nachfrage bei Sammlern oder Händlern.
Zur Prüfung gehören Dokumentation (Rechnungen, Ursprungsnachweise), physische Kontrolle (Etikett, Kapsel, Füllstand) und ggf. Expertenbegutachtung. OHK steht für Original-Holzkiste, OC für Original Case und OWC für Original Wooden Case; diese Angaben bedeuten, dass der Wein in seiner ursprünglichen Transport- oder Präsentationsverpackung ausgeliefert wurde, was die Provenienz stützen kann. Kombinationen aus guter Provenienz, intakten Füllständen und Originalverpackung erhöhen das Vertrauen in Echtheit und Qualität.
Die Angabe 2 x 0,75 bedeutet zwei Standardflaschen à 0,75 Liter. Standardflaschen altern schneller als größere Formate (Magnum etc.), da das Verhältnis von Luft zu Wein in der Flasche einen Einfluss auf Reifung hat. Beim Kauf älterer Jahrgänge ist der Füllstand (Ullage bzw. Füllstand) entscheidend: High Fill oder Into Neck sind sehr gut, Top Shoulder ist akzeptabel für ältere Weine, Mid/Low Shoulder erhöhen das Risiko von Oxidation. Eine Prüfung des Korkzustands, Etiketten und der Kapsel unterstützt die Einschätzung.
Spätburgunder (Pinot Noir) aus deutschen Lagen wie Bürgel zeigt häufig feine Fruchtaromen von Kirsche, Walderdbeere und Himbeere, dazu florale Noten und eine feinkörnige Tanninstruktur. Winzer können zwischen reduktivem Ausbau im Edelstahltank für Frische und temperaturkontrollierter Gärung oder längerer Reife in Holzfässern (Barrique oder großes Holzfass) wählen, um Struktur und Komplexität zu erhöhen. Bei renommierten Weingütern wirkt sich die Parzellenselektion und schonende Traubenbehandlung besonders positiv auf Ausdruck und Lagerfähigkeit aus.
KPK steht als Kürzel für Winzer Klaus‑Peter Keller. In der Praxis wird mit solchen Kürzeln häufig ein Produzent oder eine private Signatur benannt. Klaus‑Peter Keller ist als Winzer verantwortlich für Weinbergsmanagement, Leseentscheidung und Kellerführung; diese Handgriffe entscheiden maßgeblich über Stil, Qualität und Lagerpotential eines Spätburgunders.
Gereifter Spätburgunder entfaltet sich am besten bei 14–16 °C. Leicht gekühlt kommen Frische und Frucht zur Geltung, wärmer treten tertiäre Noten hervor. Bei reifen bis leicht gereiften Flaschen empfiehlt sich vorsichtiges Dekantieren – kurze Belüftung oder ein sauberes Umgießen in eine Karaffe entfernt mögliche Sedimente und öffnet das Bukett. Sehr alte Flaschen sollten zuerst probiert werden, da sie empfindlich auf Luftkontakt reagieren können.
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