Sind alte Amarone‑Flaschen aus den 1970er Jahren eine sinnvolle Investition oder eher Sammlerstücke?
Alte Amarone können sowohl Sammlerobjekte als auch Investitionsgüter sein, abhängig von Seltenheit, Herkunft, Produzent, Zustand und dokumentierter Provenienz. Entscheidend sind Punktbewertungen renommierter Kritiker (z. B. Robert Parker/Wine Advocate, James Suckling, Vinous), Herkunftsstatus (DOC/DOCG) und Auktionshistorie. Fehlt ein Etikett oder ist die Dokumentation lückenhaft, mindert das den Anlegernutzen zugunsten von reinem Sammlerinteresse. Für Investitionen sind professionelle Einlagerung, Versicherung, Echtheitsnachweise und Marktbeobachtung unerlässlich. Sammler hingegen legen oft mehr Wert auf die sensorische Geschichte, das Trinkerlebnis und seltene Provenienzen von Weingütern wie älteren Abfüllungen mancher Betriebe.