Sind Weine aus Burgund, Bordeaux, Piemont oder Toskana als Anlage sinnvoll?
Grundsätzlich haben alle vier Regionen attraktive Segmente für Anleger, unterscheiden sich aber stark: Burgund ist besonders wertstabil bei Top‑Domaine‑Grands Crus aufgrund knapper Mengen; Preise reagieren sensibel auf Kritikernoten (Vinous, Robert Parker/Wine Advocate, Jancis Robinson). Bordeaux bietet mit großen Châteaux und dem En‑Primeur‑System strukturierte Einstiegsmöglichkeiten, aber auch zyklische Preisbewegungen. Piemont (Barolo/Barbaresco) und Spitzen‑Erzeuger wie Gaja zeigen solides langfristiges Potenzial, vor allem für Einzellagen; die Toskana überzeugt durch Super Tuscans (z. B. Sassicaia, Ornellaia) mit internationaler Nachfrage. Entscheidend sind Provenienz, Lagerung, Jahrgangsqualität und die Reputation des Weinguts.