Wie unterscheiden sich die Jahrgänge 2002 und 2003 stilistisch bei vintage Champagnern wie Dom Pérignon?
Generell gilt: kühlere, ausgeglichenere Jahre bringen mehr Säurestruktur und Langlebigkeit, wärmere Jahre erzeugen reifere Frucht. 2002 wird oft mit klarerer Säure, Zitrus- und mineralischen Noten sowie langfristigem Lagerpotenzial beschrieben, während 2003 in vielen Regionen ein sehr warmes Jahr war, das runde, reifere Fruchtbilder und weichere Säure ergeben kann. Bei Dom Pérignon zeigt sich das jeweils im Verhältnis von Frische zu Reife und in der Art der sekundären Aromen nach langer Hefelagerung.

Weitere Fragen zu diesem Thema: