Was bedeutet ‚Alte Reben‘ bei Riesling und wie beeinflusst das den Stil und die Lagerfähigkeit?
‚Alte Reben‘ bezeichnet üblicherweise Rebstöcke mit deutlich verringerter Ertragsfähigkeit (oft mehrere Jahrzehnte alt). Solche Reben liefern kleinere, intensivere Trauben mit dichterem Aromenspektrum und besserer mineralischer Signatur. Bei Riesling führt das zu konzentrierteren Aromen, strafferer Struktur und oft besserer Lagerfähigkeit — vorausgesetzt, Ausbau und Jahrgang stimmen mit. Alte-Reben-Weine eignen sich deshalb besonders für längeres Kaltliegen im Keller.