Wie ist die Perspektive auf dem Sekundärmarkt und welche Rolle spielt das Weingut
Der Sekundärmarkt für burgundische Weißweine ist stark marken- und lagenspezifisch: Spitzenproduzenten wie Domaine Leflaive, Coche-Dury oder Domaine Arnaud Ente erzielen stabile bis steigende Preise, weil Reputation, begrenzte Mengen und Kritikerbewertungen (z. B. Wine Advocate, Vinous, James Suckling) Nachfrage schaffen. Ein generischer Bourgogne-Chardonnay bleibt preislich moderat und weniger liquider. Für Wertstabilität sind Herkunft, Provenienznachweise, Originalverpackung (OHK/OC/OWC) und fachgerechte Lagerung entscheidend. Ökonomisch lohnt sich langfristig vor allem die Konzentration auf renommierte Domaines und besondere Lagen.