Wie unterscheiden sich die Jahrgaenge 2016 bis 2022 bei hochwertigen Rieslingen aus Spitzenlagen?
Zwischen 2016 und 2022 zeigen sich bei deutschen Spitzenrieslingen deutliche vintagebedingte Nuancen: 2016 gilt als sehr guter bis hervorragender, reifer Jahrgang mit viel Konzentration; 2017 war insgesamt kuehler und liefert oft elegantere, schlankere Typen; 2018 und 2019 brachten warme, expressive Jahrgaenge mit reifer Frucht und dichter Struktur; 2020 wird vielfach als herausragend beschrieben mit sehr guter Reifungspotential; 2021 ist ein eher feiner, säurebetonter Jahrgang; 2022 war frueh und warm, mit guter Reife bei vielen Parzellen, aber regional unterschiedlich. Diese Unterschiede beeinflussen Trinkreife, Lagerfähigkeit und typische Aromen — bei Dönnhoff und der Hermannshoehle bedeutet das: von kraftvoll und langlebig bis zu filigran und früher zugänglich.

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