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OHK steht fuer Original-Holzkiste; OC und OWC sind Abkuerzungen fuer Original Case beziehungsweise Original Wooden Case. Bei Burgundern signalisiert eine Originalverpackung oft intakte Provenienz und wird von Sammlern sowie Auktionshaeusern hoch bewertet. Eine originale Holzkiste schuetzt Flaschen beim Transport, dokumentiert Herkunft und kann den Marktwert erhoehen, weil sie Lagerhistorie und Vollstaendigkeit belegt.
Bei jungen, konzentrierten Burgundern kann kurzes Aerieren (20–30 Minuten) Tannine und verschlossene Aromen öffnen; ein Dekantieren ist häufiger bei gereiften Weißweinen mit Reduktionsnoten oder bei Flaschen mit Depot. Serviertemperatur 10–12 °C; ein bauchiges Burgunderglas fördert Aromendynamik und Textur. Klassische Speisenpaarungen: gebratener Fisch, Huhn mit Rahmsaucen, Jakobsmuscheln oder Pilzgerichte – bei Roulot‑Typen auch reichhaltige Kombinationen wie Trüffel oder Kalbsbries.
Die Lagerfähigkeit eines Bourgogne Blanc 2020 variiert: einfache Bourgogne ACs sind häufig 3–8 Jahre trinkreif, während regionale Abfüllungen von Top‑Erzeugern wie Domaine Roulot durchaus 8–15 Jahre entwickeln können. Entscheidend sind Herkunft (Dorf- oder Premier Cru), Traubenqualität, Säurestruktur, Ausbau (Holzanteil) und Füllstand (Ullage). Kühle, konstante Lagerung (~11–13 °C, 60–75 % Luftfeuchte), Dunkelheit und Vibrationfreiheit fördern langsame, elegante Reifung.
Auf dem Sekundaermarkt sind Provenienz, Füllstand (Ullage), Etikettenzustand, Kapsel und nachweisbare Lagerhistorie zentral. Fuers Alter wichtiger Flaschen ist der Füllstand ein Indikator: High Fill oder Into Neck gelten als gut, Mid/Low Shoulder signalisieren Risiko. Rechnungen oder Lagerdokumente, Original-Holzkisten (OHK/OWC) und der Ruf des Händlers mindern Unsicherheit. Bei höherpreisigen Burgundern lohnt sich eine Fotodokumentation der Flasche vor Kauf.
Der Jahrgang 2020 in Burgund war geprägt von warmer Witterung und insgesamt guter Reife: viele Chardonnays zeigen konzentrierte Frucht, reife Kernobstnoten, samtige Textur und oft höhere Alkoholwerte, wobei exzellente Säureerhaltung in kühleren Parzellen die Frische sichert. Bei Produzenten wie Domaine Roulot spielt die Selektion der Parzellen und der Ausbau (z. B. prozentualer Anteil neues Holz) eine entscheidende Rolle, um die Frucht zu balancieren und Struktur für die Reifung zu schaffen.
Ein Bourgogne Blanc aus dem Jahr 2020 von renommierten Erzeugern wie Domaine Roulot verbindet regionale Typizität mit individueller Winzerhandschrift. Roulot, bekannt aus Meursault in der Côte de Beaune, arbeitet oft mit sorgfältig selektierten Trauben und zurückhaltendem Holzeinsatz, sodass Frucht, Mineralität und Textur im Vordergrund stehen. Der Jahrgang 2020 brachte in Burgund generell reifere, konzentriertere Chardonnays mit ausgeprägter Fruchtnote (reife Birne, gelber Apfel), floralen Akzenten und einer dichten, buttrigen Textur; die Balance hängt stark von Lage (z. B. Meursault, Puligny‑Montrachet, Chassagne‑Montrachet) und Ausbau ab.
Abkuerzungen wie RP (Robert Parker / The Wine Advocate), WA (Wine Advocate), JS (James Suckling) und VN (Vinous, Antonio Galloni) stehen fuer etablierte Weinkritiker und Publikationen. Hohe Punktzahlen oder lobende Verkostungsnoten koennen Nachfrage und Marktpreis deutlich steigern, besonders bei begrenzter Verfuegbarkeit. Dennoch bleiben Herkunft, Produzent (z. B. Domaine Roulot), Jahrgangscharakter und physische Unversehrtheit der Flasche (Ullage, Etikett) genauso entscheidend fuer den langfristigen Sammlerwert.
Typische Formate im Burgund sind 0,375 l (Demi), 0,75 l (Standard) und 1,5 l (Magnum); größere Formate wie Doppelmagnum oder noch größere sind seltener. Groessere Flaschen altern oft langsamer und homogener, weil das Verhaeltnis zwischen Luft im Hals und Wein guenstiger ist; sie sind daher bei langer Zelllagerung und f ür Investments beliebt. Bei hochwertigen Bourgogne Abfuellungen von Produzenten wie Domaine Roulot kann ein Magnum deutlich attraktiver fuer Sammler sein.
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