Was bedeutet die Bezeichnung "Alte Reben" und welchen Einfluss hat sie auf einen Spätburgunder?
Die Bezeichnung "Alte Reben" weist auf ältere Rebstöcke hin, die meist deutlich geringere Erträge, tiefere Wurzeln und damit eine konzentriertere Traubenqualität liefern. Bei Spätburgunder führt das zu dichterer Frucht, komplexeren Aromen und oft besserer Lagerfähigkeit. Winzer wie Weingut Sermann nutzen alte Reben gezielt, um mehr Struktur und Intensität ohne übermäßige Holznote zu erzielen. Wichtig ist, dass "Alte Reben" keine geschützte rechtliche Definition hat; die konkreten Effekte hängen von Pflege, Ertragsbegrenzung und Terroir ab.

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