Welche Besonderheiten bringt der Jahrgang 2001 für gereifte Rieslinge aus dem Rheingau mit sich?
Der Jahrgang 2001 brachte in vielen Rheingau-Lagen gut strukturierte Rieslinge hervor, die nach zwei Jahrzehnten tertiäre Aromen wie Petrol, Honig, getrocknete Aprikose und Wachstöne entwickeln können. Während die primäre Frucht mit der Zeit zurücktritt, bleibt bei langlebigen Erzeugnissen von Weingütern wie Robert Weil häufig eine präsente, lebendige Säure erhalten, die Frische und Balance garantiert. Entscheidend ist die Flaschenreife und die individuelle Lage – Einzellagen wie der Kiedricher Gräfenberg zeigen oft besonders komplexe Entwicklungspfade.