Worauf sollte man beim Kauf auf dem Sekundärmarkt achten und wie beurteilt man Investment‑Potenzial?
Beim Kauf auf dem Sekundärmarkt sind Herkunft und Lagergeschichte entscheidend: komplette Provenienz, durchgehend gute Lagerbedingungen und Originalverpackung erhöhen Wert und Trinkqualität. Füllstand (Ullage) ist ein zentrales Kriterium: Begriffe wie HF (High Fill), IN (Into Neck), TS (Top Shoulder), MS/LS (Mid/Low Shoulder) beschreiben den Pegelstand – IN/TS gelten bei 10 Jahre alten Flaschen als sehr gut bis akzeptabel, MS/LS sind risikoreich. Achten Sie auf unbeschädigte Etiketten, intakte Kapsel und originalen Holzkasten (falls vorhanden). Für Investmentrelevanz sind Produzenten‑Ruf und Kritikerbewertungen ausschlaggebend: Namen wie Quintarelli, Dal Forno Romano oder Top‑Abfüllungen von Allegrini und Masi erzielen höhere Wertstabilität; Referenzen aus Robert Parker/Wine Advocate, James Suckling oder Vinous erhöhen die Marktgängigkeit. Beachten Sie, dass Amarone generell weniger liquide als klassische Bordeaux oder Burgunder ist.
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