45 €
Durchweg im Weinschrank gelagert.
Standardflaschen (0,75 l) sind üblich, größere Formate wie Magnum (1,5 l) bieten aber oft langsamer reifende Tannin-Strukturen und eine längere harmonische Entwicklung. Für Langzeitlagerung sind Magnum und noch größere Formate (Doppelmagnum, Imperial) wegen ihres günstigeren Reifeverlaufs und der geringeren Oxidationsanfälligkeit besonders geschätzt.
Eine Original-Holzkiste (OHK/OWC/OC) verbessert oft die Sammlerattraktivität und kann Provenienz und intakte Lieferkette dokumentieren, was bei Auktions- oder Wiederverkaufswerten relevant ist. Für die Alterung selbst ist die Kiste sekundär, wohl aber nützlich für sicheren Transport, Schutz vor Licht und als Indiz für ununterbrochene Bestandsführung.
Der Marktwert ergibt sich aus Angebots- und Nachfragevergleichen, Realisationspreisen ähnlicher Jahrgänge und Abfüllungen sowie Bewertungen durch Weinexperten. Man nutzt Preisführer und Plattformen wie Wine-Searcher, Liv-Ex oder Auktionsarchive (Sothebys, Christies, Acker) für historische Notierungen. Faktoren mit starker Preisauswirkung sind Produzent, Jahrgangsqualitaet, Flaschenzustand, Füllstand, OWC/OH K-Situation und vorhandene Weindokumente. Ein Preisvergleich mit gleichwertigen Weingütern (z.B. Vergleichsweine von etablierten Tenuta oder Château-Häusern) hilft bei der Einordnung.
Generell: großes bauchiges Rotweinglas zur Entfaltung der Aromen, Trinktemperatur 16–18 °C für vollmundige Rotweine. Jüngere, tanninbetonte 2017er können von 60–90 Minuten Belüftung oder kurzem Dekantieren profitieren; sehr reife oder fragilere Flaschen eher nur vorsichtig dekantieren oder direkt glasweise testen, um Sediment zu respektieren. Immer vorher verkosten: Wenn Bouquet bereits offen ist, genügt ein kurzes Schwenken.
Der Begriff Montiano auf dem Etikett kann als Marken‑ oder Herkunftsbezeichnung auftreten. Entscheidend ist die ergänzende Information auf dem Etikett: Produzentenangabe (z. B. Tenuta, Azienda Agricola, Château, Weingut), Herkunftsbezeichnung (DOC, DOCG, IGT, AOC, AOP) und Jahrgang. Diese Angaben ermöglichen die Zuordnung zur Region, Stilistik und Qualitätsstufe. Bei Unsicherheit lohnt ein Blick in Datenbanken, Produzentenwebsites oder Fachliteratur, um Produzent und typische Rebsorten zu verifizieren.
Wichtige Kriterien: Reputation des Produzenten, Produktionsmenge, Bewertung durch Kritiker (z. B. Robert Parker / Wine Advocate, James Suckling, Vinous), Lagerhistorie, Zustand der Flasche (Ullage) und vorhandene Dokumentation. Auch Marktnachfrage, Exporthistorie und Angebotsknappheit spielen eine Rolle. Diversifikation, Lagerlogistik (professionelle klimatisierte Lagerung) und Exit‑Strategie sind für Weininvestments entscheidend; Einzelkäufe sollten anhand vergleichbarer Auktions‑ und Händlerpreise bewertet werden.
Wichtige Faktoren sind Reputation des Weinguts, Jahrgangsqualität, Zustand der Flasche (Etikett, Kork, Füllstand), vorhandene Kritikernoten und Dokumentation der Provenienz. Der Sekundärmarkt reagiert auf begrenzte Verfügbarkeit und renommierte Referenzen; vergleichende Marktpreise, Auktionsresultate ähnlicher Produzenten und professionelle Gutachten liefern die Basis für eine realistische Wertermittlung.
Stabile, kühle und dunkle Bedingungen sind entscheidend: 12–14 °C, relative Luftfeuchte 60–75 %, liegend gelagerte Flaschen, wenig Vibrationen und kein direktes Sonnenlicht. Ein qualitativ hochwertiger Weinschrank ist für mittelfristige Lagerung geeignet; für Langzeitreife und optimale Bedingungen bleibt ein traditioneller, temperierter Keller oder professionelle Lagerung überlegen.
Der Füllstand (Ullage) ist ein zentraler Indikator für Flaschenreife und Versiegelungsqualität. Gängige Kategorien sind HF (High Fill) perfekter Füllstand, IN (Into Neck) sehr guter Füllstand, TS (Top Shoulder) akzeptabel insbesondere bei älteren Weinen, VHS (Very High Shoulder) erstes Zeichen von Oxidation sowie MS/LS (Mid Shoulder / Low Shoulder) mit hohem Risiko. Zusätzlich prüft man Korkzustand, Kapsel, mögliche Ausblühungen und Etikettenrisse. Fotos von Hals und Schulter sind für Expertenbewertungen auf dem Sekundärmarkt meist unerlässlich.
Gereifte Rotweine profitieren oft von kurzem Dekantieren zur Trennung von Depot; 30–60 Minuten sind ein guter Richtwert, bei jüngeren, tanninreichen Weinen kann mehr Zeit helfen. Serviertemperatur 16–18 °C, breites Rotweinglas und passende Speisen wie geschmortes Wild, Lamm oder gereifte Käsesorten betonen Struktur und Aromenprofil.
Provenienzprüfung umfasst Etikettenzustand, Kapsel, Korkzustand (ggf. nach Öffnung), Füllstand, Rücketikett und Seriennummern. Wichtige Dokumente sind Originalrechnung, Versandpapiere, Lagerbestätigungen des Händlers oder sogenannte provenance‑reports. Original-Holzkisten (OHK / Original Wooden Case / OWC) und Herstelleretiketten oder Versiegelungen erhöhen die Glaubwürdigkeit. Bei hochpreisigen Flaschen bieten Händler oder Auktionshäuser Echtheitsprüfungen und PCR‑Labortests an.
Ideal ist eine konstante Temperatur um 12 ±2 °C, relative Luftfeuchtigkeit 60–75 %, dunkler, vibrationsfreier Raum und leichte Schräglage der Flaschen, damit Korken feucht bleiben. Ein Weinschrank ist für kurz‑ bis mittelfristige Lagerung praktikabel; für längere Reifung ist ein kühler, fensterloser Keller vorzuziehen. Temperaturschwankungen, direkte Sonneneinstrahlung und starke Gerüche vermeiden, da sie Aromastabilität und Korkenqualität beeinträchtigen können.
Ein 2017er ist vielfach jetzt in einer Phase, in der sich primäre Frucht mit tertiären Aromen verbindet; die genaue Trinkreife hängt von Rebsorten, Extrakt und Tanningerüst ab. Zur Einschätzung gelten Kritikerbewertungen (z. B. Robert Parker / Wine Advocate, James Suckling, Vinous) und der Vergleich mit ähnlichen Weinen etablierter Produzenten als hilfreiche Indikatoren für Lager- und Trinkfenster.
Langfristige Kellertemperatur 11–14 °C bei konstanter Feuchte (60–75 %) und ohne starke Temperaturschwankungen ist optimal. Flaschen waagrecht lagern, Licht und Vibration vermeiden. Für die kurze Trinkreife ist eine kontrollierte Temperaturanhebung vor dem Servieren wichtig; kräftige Rotweine profitieren von leichtem Dekantieren, filigranere Exemplare lieber nur vorsichtig belüften. Bei hochwertigen Abfüllungen empfiehlt sich die Verwahrung in einer Original-Holzkiste (OHK / Original-Holzkiste) oder Original Case/OWC, um Provenienz und Wert zu erhalten.
Der Jahrgang 2017 ist für viele Weinregionen ein markantes Referenzjahr: in warmen Regionen oft mit guter Reife, konzentrierten Fruchtaromen und reifen Tanninen, in kühleren Lagen mit höherer Säure und eleganter Struktur. Zur Einschätzung der Trinkreife hilft neben der sensorischen Prüfung der Flasche (Farbe, Bouquet) die Kenntnis des Produzenten und der verwendeten Rebsorten. Weingüter mit hohem Extrakt und dichter Tanninstruktur brauchen bei einem 2017er teilweise noch Lagerzeit; andere Weingüter liefern bereits zugängliche 2017er mit schöner Fruchtausprägung.
Das Trinkfenster hängt von Struktur und Säure ab; typische Rotweine aus 2017 besitzen ein mögliches Genussfenster ab etwa 5–10 Jahren nach der Lese und können, je nach Gerbstoffstruktur, 10–20 Jahre reifen. Bei Unklarheit zuerst eine Flasche öffnen und beurteilen: kräftige, tanninreiche Weine passen zu geschmortem Rind, Lamm und reifen Käsesorten; elegantere Rotweine harmonieren mit gebratenem Geflügel, Pasta mit Pilzen oder Mittelmeer-Aromen. Serviertemperatur für kraftvolle Rotweine 16–18 °C, filigranere 14–16 °C.
Die sichere Zuordnung beginnt mit dem Etikett: AOC/AOP, DOC/DOCG, IGT oder eine regionale Angabe verraten Herkunft und Produktionsregeln. Namen wie Montiano können als Markenname, Lagebezeichnung oder Winzernamen auftreten. Zur Einordnung lohnt es sich, die Produzentenbezeichnungen zu prüfen (z.B. Tenuta, Azienda Agricola, Château, Domaine) und Vergleichsweine von bekannten Häusern wie Tenuta San Guido, Antinori oder kleineren Anwesen heranzuziehen. Weinliteratur und Online-Datenbanken geben Hinweise zu Herkunftsregion, Rebsorten und klassifizierenden Prädikaten.
Wichtige Klassifikationen: DOC/DOCG (Italien), IGT (Italien), AOC/AOP (Frankreich), DOC/DOCG und IGT geben Auskunft über Herkunft und Produktionsregeln. VDP steht für Verband Deutscher Prädikatsweingüter (deutsche Klassifikation). DRC bezeichnet Domaine de la Romanée‑Conti (ein berühmtes Burgunderhaus) und wird oft als Referenzname genannt. Weitere Begriffe: EP (En Primeur) = Kauf im Fass, OHK/OC/OWC = Original‑Holzkiste/Original Case/Original Wooden Case. Bei Kauf prüfen, ob die Etikettenkategorien mit Produzentenaussagen und Händlerdokumenten übereinstimmen.
Wichtige Nachweise sind Originalkaufbeleg, Händlerrechnung, Lagerbestätigungen, Auktionskatalogeinträge und beglaubigte Versandpapiere. Physische Merkmale wie intakte Kapsel, Originaletikett, rückseitige Losnummern oder seriennummern, Jahrgangsangaben und gegebenenfalls ein eingravierter Echtheitscode sind entscheidend. Bei Premiumweinen lohnt sich die Prüfung auf eine Original-Holzkiste (OHK / Original-Holzkiste) oder Original Wooden Case (OWC) sowie die Rücksprache mit renommierten Weingütern oder Auktionshäusern zwecks Verifizierung.
Der Füllstand (Ullage) gibt Auskunft über Alterung und mögliche Oxidation; gängige Beurteilungsskalen sind High Fill (HF), Into Neck (IN), Top Shoulder (TS), Very High Shoulder (VHS) sowie Mid Shoulder/Low Shoulder (MS/LS). Bei einem seit 2017 gereiften Wein sind HF oder IN ideal, TS akzeptabel; VHS, MS oder LS erhöhen das Risiko von Qualitätsverlusten und sollten beim Kauf oder bei der Lagerung geprüft werden.
Der Name kann auf eine italienische Provenienz hindeuten, konkrete Herkunftsangaben sollten jedoch über Etikett und Herkunftsbezeichnungen wie DOC, DOCG oder IGT geprüft werden. In Italien, vor allem in der Toskana, sind Weingüter wie Tenuta San Guido (Sassicaia), Ornellaia, Antinori oder Castello di Ama Referenzpunkte für kraftvolle, strukturiere Rotweine; ein sinnvoller Vergleich hilft bei Einordnung von Stil und Qualität ohne voreilige Schlüsse über den Produzenten.
Die Charakteristik des Jahrgangs 2017 schwankt stark zwischen Regionen; deshalb sind regional fokussierte Quellen entscheidend. Kritiker wie Robert Parker/Wine Advocate, James Suckling oder Vinous liefern saisonale Einschätzungen pro Anbaugebiet. Für eine fundierte Bewertung werden Klimaaufzeichnungen, Tage mit Hitze oder Regen während der Vegetationsperiode, Mostgewichte und Weinbereitungsnotizen des jeweiligen Weinguts herangezogen. So lässt sich besser einschätzen, ob ein 2017er eher früh zugänglich oder lagertauglich ist.
Punktbewertungen und Reviews durch anerkannte Kritiker wie Robert Parker/Wine Advocate, James Suckling, Jancis Robinson oder Vinous beeinflussen Angebot und Nachfrage merklich. Ein hohes Bewertungsprofil kann den Preis anheben und die Veräußerbarkeit verbessern, während fehlende Notierungen den Vergleich schwieriger machen. Für Verkäufer und Käufer sind daher verifizierte Kritikzitate, Auszeichnungen und Konsistenz über mehrere Jahrgänge hilfreiche Indikatoren für Qualität und Marktinteresse.
Ullage ist ein wichtiger Indikator für Flaschenalter und Lagerbedingungen. Gängige Kategorien: HF (High Fill) = perfekter Füllstand, IN (Into Neck) = sehr guter Füllstand, TS (Top Shoulder) = akzeptabel bei älteren Weinen, VHS (Very High Shoulder), MS/LS (Mid/Low Shoulder) = erhöhtes Oxidationsrisiko. Bei 2017er Flaschen erwartet man in der Regel HF–IN; deutlich tieferer Füllstand kann auf wärmere Lagerung oder Leckage hinweisen und das Qualitätsrisiko erhöhen.
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