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OHK steht für Original‑Holzkiste, OWC für Original Wooden Case und OC für Original Case. Bei gereiften oder limitierten Abfüllungen erhöht eine intakte OHK den Provenienznachweis und oft den Marktwert, weil sie Lager- und Transportschutz sowie Sammlerattraktivität bietet. Auktionshäuser und Privatsammler schätzen vollständige Sets mit OHK, insbesondere bei renommierten Erzeugern oder besonderen Jahrgängen. Wichtig bleibt die dokumentierte Herkunft und der Zustand von Kiste und Flasche – beides wirkt sich spürbar auf Preis und Nachfrage aus.
OHK steht für Original‑Holzkiste, OWC für Original Wooden Case und OC für Original Case. Solche Verpackungen dokumentieren Provenienz und erhöhen bei bestimmten Weinen den Sammlerwert, besonders bei Premium‑Erzeugnissen (z. B. Château Margaux, Domaine de la Romanée‑Conti). Eine unbeschädigte OHK kann Transporthistorie und Originalzustand belegen, was bei Auktionen oder im Sekundärmarkt positiv wirkt. Zugleich erhöht eine Holzkiste Versandaufwand und -kosten, da sie schwerer und empfindlicher ist.
Bei älteren Flaschen sind Ullage (Füllstand), Zustand von Kork und Kapsel, Etikett‑Erhalt und Geruchsprobe nach Öffnung ausschlaggebend. Ullage‑Bewertungen: HF (High Fill) und IN (Into Neck) sind ideal, TS (Top Shoulder) akzeptabel bei sehr alten Flaschen, VHS/MS/LS (Very High Shoulder / Mid Shoulder / Low Shoulder) weisen auf Oxidationsrisiko hin. Prüfen Sie außerdem auf Durchfeuchtung am Korken, Stockflecken am Etikett und konstante Lagertemperatur in der Vorhistorie. Eine vorhandene OHK/OWC und schriftliche Provenienz dokumentieren die Lagergeschichte und steigern die Vertrauenswürdigkeit.
Für Versand von Weinpaketen empfiehlt sich stoßfeste, temperaturpuffernde Verpackung, fixe Fixierung der Flaschen und Schutz gegen Feuchtigkeit. Original-Holzkisten (OHK/OWC) bieten besten Schutz; alternativ sind spezialisierte Versandboxen mit Styropor oder Luftpolster ideal. Versender sollten Versicherung gegen Transportschäden wählen und Versanddienstleister mit Erfahrung im Weintransport nutzen. Für internationale Sendungen sind Zollpapiere und Alkoholbestimmungen des Ziellandes zu beachten, ebenso maximale Versandtemperaturen im Transit bei Extremwetter.
Versandkosten für Weinpakete richten sich nach Gewicht, Volumen, Verpackungsart und Wert der Waren. Stabiler Transport erfolgt in speziellen Weinversandkartons oder Holzboxen (Original Wooden Case/Original Holzkiste = OWC/OHK), mit Polsterung und Temperaturmanagement bei sensiblen Jahrgängen. Empfohlen sind Versand mit Transportversicherung und Zustellung gegen Unterschrift. Zusatzkosten können entstehen für Spezialverpackung, klimatisierten Transport und Versicherung bei hohen Warenwerten.
Beim Gebrauchtkauf zählen Füllstand (Ullage), Korkzustand, Etikett, Kapsel, und allgemeine Sauberkeit. Bevorzugt werden HF oder IN, TS ist akzeptabel bei älteren Exemplaren, VHS bis MS/LS erhöhen das Risiko. Prüfen Sie, ob der Korken schrumpft oder ausläuft, ob Ausblühungen an der Kapsel vorliegen und ob Etikett und Rückensiegel intakt sind. Eine detaillierte Zustandsbeschreibung und möglichst Fotos oder ein Gutachten reduzieren Unsicherheiten vor dem Kauf.
Am häufigsten findet man Kabinett als Riesling, vor allem aus Mosel (z. B. J.J. Prüm), Nahe (Dönnhoff) und Rheingau (Schloss Johannisberg). Weitere Sorten sind Silvaner, Müller-Thurgau oder Weissburgunder in Regionen wie Franken, Rheinhessen oder Pfalz. Stilistisch bleibt der Kabinett leicht und säurebetont, die Rebsorte prägt das Aromenspektrum deutlich – Riesling zeigt Zitrus, Steinobst und mineralische Noten, Silvaner eher würzig und erdig.
Kabinett-Weine, besonders Rieslinge mit hoher Säure und guter Herkunft, können 5–20 Jahre reifen; Ausnahmefälle renommierter Jahrgänge und Produzenten erreichen deutlich mehr. Ideale Lagerbedingungen sind konstant 10–12 °C, 60–70 % Luftfeuchte, dunkle, vibrationsarme Umgebung und liegender Flaschenstand. Bei älteren Flaschen sollte man auf Füllstände (Ullage) achten: HF (High Fill) und IN (Into Neck) sind ideal, TS (Top Shoulder) akzeptabel bei >15–20 Jahren, VHS (Very High Shoulder) bis MS/LS (Mid/Low Shoulder) signalisieren je nach Alter ein erhöhtes Oxidationsrisiko.
„Kabi“ ist die gebräuchliche Kurzform für Kabinett. Kabinett steht innerhalb der deutschen Prädikatswein-Klassifikation für Trauben, die bei normaler Reife geerntet wurden: meist leichter, feinfruchtiger Stil mit moderatem Alkohol und oft spürbarer Säure. Im Vergleich zu Spätlese oder Auslese sind Kabinett-Weine tendenziell schlanker und eleganter. Typische Trauben sind Riesling und Müller‑Thurgau; renommierte Erzeuger berühmter Kabinett-Rieslinge sind etwa Weingut Dr. Loosen (Mosel), Joh. Jos. Prüm (Mosel) oder Weingut Dönnhoff (Nahe).
Hohe Bewertungen durch Robert Parker/Wine Advocate (RP/WA), James Suckling (JS) oder Vinous (VN) steigern Sichtbarkeit und Nachfrage, was Sekundärmarktpreise insbesondere für limitierte oder hoch bewertete Jahrgänge deutlich ansteigen lässt. Für deutsche Prädikatsweine können Lobeshymnen zu stärkerem Händler- und Auktionsinteresse führen. Wichtige Rahmenfaktoren bleiben: Produzentenreputation, Jahrgangsstärke, Zustand der Flasche (Ullage), Verpackung (OHK) und Menge. En Primeur‑Verkäufe (EP) hingegen beeinflussen vornehmlich Bordeaux‑ und internationale Märkte.
Kabinett‑Rieslinge entfalten sich bei konstanter, kühler Lagerung (10–12 °C), relativer Luftfeuchte um 60–75 % und möglichst dunkler, vibrationsfreier Umgebung. Flaschen liegen, um den Korken feucht zu halten. Große Häuser wie Joh. Jos. Prüm, Egon Müller oder Weingut Keller empfehlen eine kontrollierte Kellerreife: junge Kabinette profitieren oft von 3–10 Jahren Flaschenlager, ausgewählte Parzellen oder alkalisch geprägte Lagen können deutlich länger reifen. Regelmäßig Füllstand (Ullage) prüfen: HF (High Fill) und IN (Into Neck) sind wünschenswert für Lagerungssicherheit.
Flaschenformate von 0,75 l (Standard) bis Magnum (1,5 l), Doppelmagnum und imperialen Formaten haben Einfluss auf Reifung und Sammlerwert: größere Formate altern langsamer und sind bei Sammlern begehrt. Füllstandskategorien (Ullage) wie HF (High Fill), IN (Into Neck), TS (Top Shoulder), VHS (Very High Shoulder), MS/LS (Mid/Low Shoulder) sind entscheidend für Preis und Verkaufbarkeit: HF/IN gelten als ausgezeichnet, TS akzeptabel bei älteren Flaschen, VHS bis MS/LS mindern Wert und gelten als Risiko. Auktionen und Händler prüfen Format, Füllstand und Provenienz genau.
‚Kabi‘ ist die gängige Kurzform für Kabinett, eine Prädikatsstufe im deutschen und österreichischen Weinrecht. Kabinett-Weine entstehen aus normal reifen Trauben (kein edelfauler oder botrytiserter Lesegut) und stehen für einen oft eleganten, filigranen Stil mit moderatem Alkohol und frischer Säure. Besonders typisch sind Riesling-Kabinette aus Produzenten wie J.J. Prüm (Mosel), Dönnhoff (Nahe) oder Schloss Johannisberg (Rheingau), die das profiltypische Spiel aus Leichtigkeit, Mineralität und präziser Frucht zeigen.
Kabinett-Weine sind meist weniger offensichtlich als klassische Anlageweine (Grand Cru Burgund, Top‑Bordeaux), können aber unter bestimmten Bedingungen im Wert steigen: renommierter Produzent (z. B. Joh. Jos. Prüm, Egon Müller, Weingut Dönnhoff), herausragendes Jahr, limitierte Menge und exzellente Bewertungen von Kritikern wie Vinous oder Wine Advocate. Entscheidend sind makellose Provenienz, Originalverpackung (OHK/OWC) und perfekte Lagerhistorie. Generell sind Kabinett-Weine eher Genuss- als spekulative Anlageobjekte, außer bei historisch bedeutenden Pfalzen oder extremen Jahrgängen.
Ein trockener Kabinett‑Riesling harmoniert hervorragend mit feinem Fisch, hellem Geflügel, gebratenem Kalb oder mild gewürzten asiatischen Gerichten. Halbtrockene Varianten bieten exzellente Kombinationen zu würziger Küche, Sushi, Thai‑Curries oder gereiftem Käse. Produzenten wie Weingut Dr. Loosen (Mosel) oder Schloss Johannisberg (Rheingau) liefern Beispiele für Rieslinge, die durch ihre feine Säurestruktur vielfältige Pairings erlauben. Generell sollte die Süße/Salzigkeit im Gericht ausgewogen zur Säure des Weins stehen, um Frische und Aromatik optimal zu betonen.
Riesling ist die klassische Kabinett‑Rebsorte, da sie Säure, Duftigkeit und Spannung in leichterem Stil verbindet. Daneben kommen auch Müller‑Thurgau, Silvaner oder Weißburgunder in Kabinett‑Ausprägung vor. Winzer wie Dönnhoff und Dr. Loosen setzen auf terroirbetonte Kabinett‑Rieslinge mit präziser Säure und mineralischem Rückgrat, Joh. Jos. Prüm betont Fruchtsüßebalancen und Feinheit. Die Wahl der Rebsorte und die Arbeit im Weinberg (Lesedichte, Selektion) entscheiden über Körper, Süßegrad und Alterungspotenzial.
Kabinett-Riesling sollte kühl serviert werden, ideal 8–10 °C; leichte Kabinett-Varianten sogar 6–8 °C. Decantieren ist in der Regel nicht erforderlich; ein schlankes Rieslingglas oder Universal-Weinglas betont Aromatik und Säure. Speiseempfehlungen: feine Meeresfrüchte, Sushi, helle Fischgerichte, Spargel, asiatisch-scharfe Küche und leichte Käsevarianten. Kabinett passt besonders gut, wenn Säure und feine Restsüße im Spiel sind.
Generell sind Kabinett-Weine weniger als klassische Anlageobjekte geeignet als große Lagen, Grand Cru oder Großer Gewächse; die Ausnahme bilden seltene Kabinetts von legendären Produzenten (z. B. J.J. Prüm, Egon Müller, Dönnhoff) aus herausragenden Jahrgängen. Entscheidende Kriterien für Wertsteigerung sind Produzent, Jahrgang, Herkunftsberg, kritische Bewertungen (Robert Parker/Wine Advocate, James Suckling, Vinous u. a.), Zustand (Ullage, Etikett, Kapsel) und dokumentierte Lagerung. Bei Handelsabsicht empfiehlt sich Provenienznachweis sowie Abwicklung über etablierte Auktionshäuser oder Händler.
Kabinett ist eine Prädikatsstufe im deutschen Weinrecht und kennzeichnet elegante, meist trockenere oder feinherbe Weine aus vollreifen, aber nicht überreifen Trauben. Im Vergleich sind Spätlese-Weine aus später gelesenen, reiferen Trauben mit mehr Extrakt und oft höherem Alkohol- oder Restsüßegehalt; Auslese entsteht aus selektiv hochreifen, teils botrytisbefallenen Trauben und ist meist deutlich süßer und konzentrierter. Bekannte Produzenten wie Joh. Jos. Prüm, Dönnhoff oder Dr. Loosen zeigen die Bandbreite: Kabinett bei diesen Häusern steht oft für Feinheit, filigrane Säurestruktur und großes Lagerpotenzial trotz moderater Süße.
Versandkosten richten sich nach Gewicht, Volumen, Verpackungsaufwand, Transportversicherung, Temperaturführung und Zielzone. Spezialverpackungen (z. B. OHK/OWC), Mehrfachkartons oder Klimatransport (bei empfindlichen Weißweinen) erhöhen die Kosten. Internationaler Versand verlangt oft Zölle und Papierkram, während Inlandssendungen stärker nach Gewicht und Versanddienstleister differieren. Für Sammler sind transparente Versicherungssummen und Sendungsverfolgung wichtige Kostenfaktoren.
Kabinett-Weine profitieren von kühler, konstanter Lagerung: ideal sind 10–12 °C, 60–70 % Luftfeuchte, Dunkelheit und vibrationsfreie Umgebung. Flaschen sollten liegend gelagert werden, um den Korken feucht zu halten. Höherwertige Kabinett-Rieslinge von Produzenten wie Schloss Johannisberg (Rheingau), Weingut Keller (Rheinhessen) oder Egon Müller (Mosel) zeigen bei korrekter Lagerung oft positive Entwicklung über 10–20 Jahre, wobei Säure und Feinaromen erhalten bleiben.
Gängige Formate sind 0,75 l (Standardflasche), 1,5 l (Magnum), 3,0 l (Doppelmagnum) und größere Preziosen bis Imperial oder Salmanazar. Magnums altern langsamer und gleichmäßiger, da das Verhältnis von Sauerstoff zu Wein günstiger ist; sie eignen sich daher besonders für lange Lagerung und Reifung hochwertiger Weine. Allerdings sind Magnum‑Abfüllungen seltener und oft teurer pro Flasche, weshalb sie bei Sammlern und für besondere Anlässe beliebt sind. Spitzenweingüter bieten gelegentlich limitierte Magnum‑Ausgaben von Prestigeweinen an.
Die Prädikatsstufen Kabinett, Spätlese und Auslese unterscheiden sich nach dem Reifegrad der Trauben bei der Lese: Kabinett ist die leichteste Stufe mit normal reifer Traubenqualität, Spätlese kommt später und bringt mehr Extrakt und Süßepotenzial, Auslese bedeutet selektiv sehr reifes Lesegut. Das wirkt sich auf Körper, Alkohol, Restsüße und Lagerfähigkeit aus: Spätlesen und Auslesen reifen in der Regel länger und können intensivere Aromen und höhere Lagerfähigkeit entwickeln. Große Produzenten wie Egon Müller (Mosel) oder Weingut Keller (Rheinhessen) zeigen diese Unterschiede exemplarisch.
Hochwertige Kabinett‑Rieslinge können bei optimaler Lagerung 10–30 Jahre reifen; extreme Beispiele aus Spitzenlagen von Erzeugern wie Joh. Jos. Prüm, Dönnhoff oder Egon Müller zeigen, dass Finesse, Säure und Mineralität sehr lange erhalten bleiben können. Entscheidend sind Jahrgang, Lagencharakter und Ausbaustil: trocken ausgebaute Kabinette mit präziser Säure reifen oft länger als sehr fruchttypische, früh zugängliche Varianten. Regelmäßige Kontrolle des Füllstands und des Korkzustands gibt Hinweise auf Trinkreife und Lagerfähigkeit.
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