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Champagne Salon profitiert von kühler, aber nicht eiskalter Serviertemperatur: 8–10 °C ist ideal. Für Nase und Aromaentfaltung empfehlen sich tulpenförmige Champagnergläser oder hochwertige Burgundergläser für Blanc de Blancs, da sie die Aromen konzentrieren und die feine Perlage nicht zu stark betonen. Dekantieren ist selten nötig; bei sehr gereiften Exemplaren kann schonendes 'aufschwenken' in eine bauchige Glasform helfen, geschlossene Noten zu öffnen. Flaschen langsam öffnen, so bleibt die Kohlensäure kontrolliert erhalten.
Optimal ist dunkle, kühle Lagerung bei 10–13 °C, konstante Luftfeuchte um 70 % und minimale Vibration. Flaschen sollten liegend gelagert werden, um den Korken feucht zu halten. Bei einem Jahrgang wie 2004 (mehrere Jahrzehnte alt) sind Füllstände in den Kategorien HF (High Fill) oder IN (Into Neck) ideal, TS (Top Shoulder) noch akzeptabel. VHS (Very High Shoulder) oder MS/LS (Mid/Low Shoulder) deuten auf Alterung oder potentiellen Verlust und erhöhen das Ausfallrisiko.
OHK steht für Original‑Holzkiste, OWC für Original Wooden Case und OC für Original Case. Bei hochwertigen Champagnern wie Salon signalisiert die Originalverpackung oft bessere Provenienz und Lagerkontinuität, was sich positiv auf Sammlerwert und Wiederverkaufsfähigkeit auswirken kann. Originalkisten sind zudem ein Indiz dafür, dass die Flasche nicht mehrfach transportiert oder unsachgemäß gelagert wurde.
Disgorgement (das Entfernen der Hefesedimente) und die anschließende Dosage bestimmen Aromaausprägung und Reifeverlauf. Spätes Disgorgement nach langer Flaschenreife fördert entwickeltere Brioche‑ und Nussnoten; niedrige Dosage (bei manchen großen Häusern sehr zurückhaltend) erhält Frische und Langlebigkeit. Da Salon traditionell lange auf der Hefe reifen lässt und konservativ dosiert, profitieren die Weine von langer Flaschenreife und zeigen oft ein erweitertes Trinkfenster über Jahrzehnte.
Maison Salon ist ein auf Vintage‑Champagner spezialisiertes Haus, das ausschließlich Champagner aus der Grand‑Cru‑Gemeinde Le Mesnil‑sur‑Oger in der Côte des Blancs erzeugt. Salon verwendet 100 % Chardonnay und selektiert Trauben aus sehr alten, kräftigen Parzellen; das Resultat sind extrem terroirbetonte Blanc‑de‑Blancs mit großer Lagerfähigkeit. Die direkte Herkunft Le Mesnil‑sur‑Oger macht die Weine zu typischen Vertretern der Côte des Blancs, mit feiner Mineralität und präziser Säurestruktur.
Le Mesnil-sur-Oger liegt im Herzen der Côte des Blancs in der Champagne und gilt als Grand-Cru-Gemeinde. Die dort vorherrschenden kalkhaltigen (Kreide-)Böden und das kühl-kontinentale Klima begünstigen eine hohe Säurestruktur und reine Frucht bei Chardonnay. Deshalb liefern Lagen wie Le Mesnil-sur-Oger die Grundvoraussetzungen für langlebige, mineralisch geprägt Blanc-de-Blancs von höchster Präzision.
Salon 2004 kann als Kapitalanlage attraktiv sein, weil die Marke sehr gefragt und die Mengen limitiert sind. Entscheidende Faktoren sind Zustand der Flasche, Füllstand, Originalverpackung, lückenlose Provenienz sowie fachgerechte Lagerung. Auf dem Sekundärmarkt beeinflussen Auktionen, Händlerreputation und Kritikerbewertungen den Preis. Allerdings sind Wein-Investments volatil — Diversifikation, seriöse Händler und dokumentierte Lagerbedingungen sind unverzichtbar.
Die Original-Holzkiste – oft als OHK (Original-Holzkiste), OWC (Original Wooden Case) oder OC (Original Case) bezeichnet – ist ein wichtiger Nachweis über die Provenienz und sorgfältige Lagerung. Für Sammler erhöht eine intakte OHK den Wiederverkaufswert, da sie Authentizität, schonende Lagerbedingungen und vollständige Auslieferung dokumentiert. Beim Handel auf dem Sekundärmarkt wirkt sich die OHK positiv auf Preis und Vertrauen aus, vorausgesetzt Kiste und Etiketten sind in gutem Zustand.
Wesentliche Prüfpunkte sind Füllstand (Ullage), Korkzustand, Etiketten und eventuelle Restaurierungen. Bei Ullage sind Begriffe wie HF (High Fill), IN (Into Neck) und TS (Top Shoulder) gebräuchlich: HF/IN gelten als sehr gut, TS kann bei älteren Flaschen akzeptabel sein. VHS (Very High Shoulder), MS (Mid Shoulder) oder LS (Low Shoulder) weisen auf erhöhtes Oxidationsrisiko hin. Zusätzlich sollten Etikettenschäden, Kratzer im Glas, Wachsmale oder fehlende Originalkapseln dokumentiert werden. Eine lückenlose Provenienz- und Lagerhistorie erhöht die Sicherheit beim Kauf.
Maison Salon hat sich als Hersteller einer einzigen, reinsortigen Prestige-Cuvée etabliert, die nur in herausragenden Jahren erzeugt wird. Die Produktion erfolgt in sehr begrenzten Mengen aus Grand-Cru-Parzellen in Le Mesnil-sur-Oger, was Seltenheit und Kontinuität von Stil und Qualität sicherstellt. Diese Kombination aus exzellentem Terroir, strenger Selektion und geringer Verfügbarkeit erklärt die hohe Nachfrage bei Sammlern und die häufig sehr guten Bewertungen durch Kritiker wie Wine Advocate (Robert Parker), Vinous oder James Suckling.
Ein Salon aus einem starken Jahrgang wie 2004 besitzt ein sehr hohes Alterungspotenzial und kann problemlos mehrere Jahrzehnte reifen. Typisch ist eine Entwicklung von primären Zitrus- und Apfelnoten zu komplexeren Aromen wie Brioche, gerösteten Nüssen und tertiären Honigaromen. Der ideale Trinkzeitpunkt hängt vom persönlichen Geschmack ab: in den ersten 10–20 Jahren bleibt viel Frische und Präzision erhalten, ab 20–30 Jahren setzt die tertiäre Entwicklung stärker ein. Regelmässige Probeentnahmen aus der Sammlung geben Aufschluss über den optimalen Moment.
Champagne Salon ist eine prestigeorientierte Einzellage-Cuvée aus Le Mesnil-sur-Oger und wird ausschließlich aus Chardonnay vinifiziert – ein klassisches Blanc de Blancs. Der Jahrgang 2004 zeigt typischerweise helle Zitrusnoten, weiße Blüten und eine ausgeprägte Mineralität durch die kalkhaltigen Böden der Côte des Blancs. Dazu kommen feine Hefearomen und eine straffe Säurestruktur, die Salon-Weine zu langstieligen, präzisen Champagnern mit großem Reifepotenzial machen.
Die Jahrgänge um 2004 gelten in weiten Teilen der Champagne als sehr gelungen; wärmere Sommerphasen ermöglichten volle Reife bei gleichzeitig erhaltener Säure. Für Chardonnay aus der Côte des Blancs bedeutet das ausgeprägte Zitrus‑ und Steinobstaromen, eine kompakte Struktur und großes Alterungspotenzial. Solche Jahrgänge entwickeln über Jahre bis Jahrzehnte komplexe tertiäre Noten wie Brioche, Mandeln und getrocknete Zitrusfrüchte.
Salon zählt zu den seltenen, limitierten Erzeugnissen der Champagne mit hoher Nachfrage bei Sammlern, was grundsätzlich Anlagecharakter haben kann. Entscheidender als kurzfristige Kursprognosen sind aber Produktionsmenge, Jahrgangsqualität, Zustand der Flasche und Herkunftsnachweise. Eine sinnvolle Strategie kombiniert Diversifikation, Kauf über seriöse Quellen, sachgerechte Lagerung und Dokumentation sowie ggf. Beratung durch Spezialisten oder Auktionshäuser.
Wichtige Prüfposten sind lückenlose Provenienz und Lagerhistorie, Originalverpackung (OHK/OWC/OC), Füllstand (Ullage), Zustand von Etikett, Halsfolie und Korken sowie ggf. Disgorgement‑Angaben auf der Flasche. Zusätzlich sind Dokumente wie Kaufbeleg oder Auktionskatalog, Echtheitsprüfungen und der Erwerb über etablierte Händler oder renommierte Auktionshäuser entscheidend, um Preis‑ und Qualitätsrisiken zu minimieren.
Serviertemperatur 8–10 °C in einem tulpenförmigen Champagnerglas oder großen Sektkelch, um die feine Aromatik zu konzentrieren. Sanft einschenken, kleine Portionen, Zeit geben: bei älteren Blanc‑de‑Blancs öffnen sich Aromen langsam. Auf Aromen wie Zitrus, weiße Blüten, Brioche und mineralische Noten achten. Klassische Begleiter sind Austern, feine Schalentiere, gebratener Fisch mit Buttersaucen oder gereifte, milde Käse.
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