1100 €
1 Flasche
Wichtige Nachweise sind Kaufbelege, Lagerungszertifikate, Auktionskatalogeinträge, Fotos von Etikett und Kapsel und – falls vorhanden – die Original‑Holzkiste (OHK / Original‑Holzkiste). Optische Prüfmerkmale: unbeschädigte Kapsel, konsistenter Druck/Prägung mit Maison‑Marken, intakte Etiketten ohne Feuchtigkeitsschäden, akzeptabler Füllstand und sauberer Korkenbereich. Bei wertvollen Flaschen empfiehlt sich eine zusätzliche Expertise durch unabhängige Gutachter oder renommierte Auktionshäuser, um Fälschungen sicher auszuschließen.
Salon‑Jahrgänge haben auf dem Sekundärmarkt einen hohen Sammlerwert wegen extrem limitierter Produktion und hoher Nachfrage. Wertbestimmend sind Vintage‑Ruf, Lagerungsnachweis, Füllstand, Etikettenzustand, Original‑Holzkiste (OHK / Original‑Holzkiste bzw. OWC Original Wooden Case oder OC Original Case) und nachvollziehbare Provenienz. Kritikerbewertungen (z. B. Vinous, Jancis Robinson, James Suckling, Robert Parker / Wine Advocate) können Preise kurzfristig beeinflussen. Für Anleger gilt: erstklassige Lagerung, umfassende Dokumentation und Verkauf über seriöse Auktionshäuser oder etablierte Händler minimieren Risiko und maximieren Renditepotenzial.
BdB steht fuer Blanc de Blancs und bedeutet, dass der Champagner ausschliesslich aus weissen Trauben hergestellt wurde – typischerweise 100% Chardonnay. Blanc de Blancs zeigen oft mehr Frische, Feinheit und Mineralitaet als Cuvées mit Pinot Noir; bei Hausern wie Salon ist BdB Kernidentitaet und bestimmt Stil, Alterungspotential und passende Trinkfenster.
Die Standardflasche fuer Champagner ist 0,75 l (75 cl). Darueber hinaus gibt es Formate wie Magnum (1,5 l), Doppelmagnum (3 l), Imperial/Imp (6 l) und groessere Paradeformate wie Salmanazar (9 l). Groessere Formate reifen oft langsamer und sind bei Sammlern wegen Aesthetik und Lagerpotenzial beliebt. Angaben zur Anzahl Flaschen beziehen sich in der Regel auf Standard 0,75‑Liter Einheiten.
Vintage‑Champagner von Salon reifen oft Jahrzehnte und durchlaufen komplexe Entwicklungsphasen: in jungen Jahren dominieren Frische und zitrische Noten, später treten toastige, briocheartige Aromen und komplexe tertiäre Noten hinzu. Ein Salon 1999, heute mehrere Dekaden alt, befindet sich häufig in einer reifen, sehr entwickelten Phase, kann aber je nach Lagerung noch weiter reifen. Entscheidungskriterien fürs Trinken sind persönlicher Geschmack, Füllstand (Ullage) und Zustand der Flasche; viele Sammler erwarten bei Salon‑Vintagen ein optimales Genusserlebnis zwischen 20 und 50 Jahren nach der Ernte.
Älteren Champagner behutsam behandeln: vorsichtig und längere Zeit (24–48 Stunden) schräg lagern, vor dem Öffnen leicht kühlen auf etwa 10–12 °C und langsam öffnen, um Druckschwankungen zu vermeiden. Bei starker Trübung oder Depot kann ein schonendes Dekantieren sinnvoll sein — am besten in ein klares, offenes Glas oder eine Karaffe, dabei das Depot im Hals belassen. Für das eigentliche Genusserlebnis empfehlen sich tulpenförmige Weißweingläser oder größere Burgundergläser, die Aromen offenbaren, ohne die Perlage vollständig zu unterdrücken.
Maison Salon ist eine der renommiertesten Prestigeadressen der Champagne, bekannt für extrem selektive Jahrgangsdeklarationen und minimalen Produktionsumfang. Die Trauben stammen aus Le Mesnil‑sur‑Oger, einem Grand‑Cru‑Terroir in der Côte des Blancs. Dortige Kalkböden und maritime Einflüsse begünstigen Chardonnay mit hoher Mineralität, präziser Säure und großem Alterungspotenzial — Eigenschaften, die den Stil von Salon maßgeblich prägen.
Beim Prüfen älterer Flaschen ist der Füllstand ein zentraler Indikator: HF (High Fill) und IN (Into Neck) sind bei einer 1999er‑Flasche ideal und deuten auf sehr gute Lagerung hin. TS (Top Shoulder) ist bei Weinen, die älter als 15–20 Jahre sind, oft noch akzeptabel. VHS (Very High Shoulder), MS (Mid Shoulder) oder LS (Low Shoulder) signalisieren erhöhtes Oxidationsrisiko. Zusätzlich empfiehlt sich die Kontrolle von Etikettenzustand, Kapsel, Naturkork und eventuellem Schimmel am Korken, da diese Merkmale Rückschlüsse auf Lagerbedingungen und Authentizität zulassen.
Gereifte Champagner profitieren von konstanter Lagerung bei ca. 10–13 °C, hoher Luftfeuchtigkeit, Dunkelheit und horizontal liegender Flaschenlage. Dank kräftiger Struktur und mikrooxidativem Schutz durch Hefe kann ein Salon aus hervorragenden Jahrgaengen mehrere Jahrzehnte reifen; typische Trinkfenster liegen je nach Disgorgement und Flaschenzustand bei Jahrzehnten (z. B. 20–40+ Jahre). Entscheidend fuer die genaue Einschätzung sind Disgorgement‑Datum und Provenienz.
Dekantieren kann bei gereiften Champagnern sinnvoll sein, um gebildete Depotpartikel zu entfernen und die Aromen zu oeffnen. Bei sehr alten oder filigranen Exemplaren empfehle ich vorsichtiges Umgießen in eine Karaffe oder ein grosses Weissweinglas statt forcierter Dekantierung; kurz lueften lassen und anschliessend in tulpenfoermigen Champagner‑ oder Weissweinglaesern servieren. Immer schonend arbeiten, um Kohlensaeure und feine Aromatik zu erhalten.
Die Angabe „1 Flasche“ bezeichnet in der Regel eine Standardflasche mit 0,75 l Inhalt. In der Champagne existieren darüber hinaus verschiedene Formate: 0,375 l (Demi), 1,5 l (Magnum), 3,0 l (Doppelmagnum), 6,0 l (Imperial), 9,0 l (Salmanazar) und größere Salon‑Sonderabfüllungen. Größere Formate reifen oft langsamer und gelten bei langfristiger Lagerung als vorteilhaft, da sie eine günstigere Verhältnis von Flüssigkeitsvolumen zu Luftraum aufweisen.
Werttreiber sind Seltenheit, Jahrgangsreputation, Produzent (Salon als ikonische Marke), Füllstand, Disgorgement‑Datum, makellose Provenienz und professionelle Lagerung. Auktionen (z. B. spezialisierte Weinauktionshaeuser), etablierte Händler und private Sammlernetzwerke sind Handelsorte. Marktpreise schwanken; Investment erfordert Dokumentation, Versiegelung/Versandabsicherung, Versicherung und Verständnis, dass Liquiditaet und Rendite variieren und nicht garantiert sind.
BdB steht für Blanc de Blancs und bedeutet, dass der Champagner aus 100 % Chardonnay hergestellt wurde. Bei Häusern wie Maison Salon, die ihre Trauben aus der Gemeinde Le Mesnil‑sur‑Oger in der Côte des Blancs beziehen, ist Blanc de Blancs ein Qualitätsmerkmal: Chardonnay sorgt für Feinheit, Präzision und langlebige Säurestruktur. Für Sammler und Genusstrinker signalisiert BdB oft ein großes Lager- und Reifepotenzial sowie einen klaren, mineralisch geprägten Stil.
Wichtige Kontrollen: Füllstand (Ullage) – hochwertige Stufen sind HF (High Fill) und IN (Into Neck); bei sehr alten Flaschen sind TS (Top Shoulder) akzeptabel, VHS (Very High Shoulder), MS/LS (Mid/Low Shoulder) deuten auf Oxidationsrisiko hin. Weiterhin Korkzustand, korrekte Kapsel, intaktes Etikett und Originaletiketten sowie Angaben zum Disgorgement. Provenienz‑Nachweise und durchgaengige Kühllagerung sind fuer Werterhalt und Trinkbarkeit zentral.
Le Mesnil‑sur‑Oger liegt in der Côte des Blancs, einer der besten Champagnerlagen fuer Chardonnay. Die dichten, kalkhaltigen Boeden liefern Mineralitaet und Feinheit; viele Grosslagen (Grand Cru) hier ergeben Trauben mit hoher Aehrensaetze und Lagerfaehigkeit. Salon arbeitet traditionell mit Trauben aus Le Mesnil, was dem Wein seine charakteristische Eleganz und Alterungsfaehigkeit verleiht.
Salon ist ein kleines, prestigetraechtiges Haus in Le Mesnil-sur-Oger, das ausschliesslich vintage Blanc de Blancs aus 100% Chardonnay herstellt. Jahrgaenge wie 1999 entstehen nur in besonders guten Jahren; die Cuvées zeichnen sich durch klares Zitrus- und Kreide-Minéralprofil, grosse Struktur und ausserordentliches Alterungspotential aus. Entscheidend sind Ausbau, lange Hefelagerzeit und die Herkunft aus der Côte des Blancs, die Salon seine typische Präzision verleiht.
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