320 €
auch noch 4 x 2006 zu je 280€ verfügbar
Dom Pérignon ist das Prestige-Cuvée der Maison Moët & Chandon und wird als Vintage-Champagne ausschließlich in sehr guten Jahrgängen produziert. Ein Dom Pérignon rosé 2004 vereint die Herkunft aus der Champagne — typischerweise Trauben aus renommierten Lagen der Montagne de Reims, Vallée de la Marne und der Côte des Blancs — mit dem Rosé-Stil, der durch höheren Pinot Noir-Anteil und kurze Mazeration oder Verschnitt mit Rotwein erzielt wird. Das Ergebnis ist ein strukturierter, reifer Vintage mit tiefer Frucht, feiner Perlage und großem Lagerpotenzial.
Bewertungen von renommierten Kritikern wie Robert Parker (Wine Advocate), James Suckling oder Vinous können den Wert von Vintage-Champagnern merklich beeinflussen. Hohe Punktzahlen und begeisterte Verkostungsnotizen steigern Nachfrage und Sichtbarkeit bei Sammlern und Händlern. Gleichwohl spielen zusätzlich Jahrgangsreputation, Verpackungszustand (z. B. OHK/OWC), Provenienz und Angebotsdichte eine ebenso große Rolle für die tatsächliche Preisentwicklung.
Vintage-Dom-Pérignon-rosé hat ein erhebliches Alterungspotenzial: 20 bis 30 Jahre und darüber hinaus sind möglich, je nach Jahrgang und Lagerbedingungen. 2004 zeigt vergleichsweise früher Zugänglichkeit, 2006 belohnt Geduld mit zunehmender Eleganz. Lagerung bei konstanter Temperatur um 10–13 °C, relative Luftfeuchte um 70 %, liegend und lichtgeschützt ist ideal. Service: leicht gekühlt bei 8–10 °C in Tulpen- oder Burgundergläsern; ältere Flaschen können vorsichtig dekantiert werden, um komplexe Aromen zu öffnen.
Kritische Prüfpunkte sind der Füllstand (Ullage), das Etikett, die Kapsel und Geruchstests bei geöffneter Flasche. Übliche Klassifikationen: HF (High Fill) optimal, IN (Into Neck) sehr gut, TS (Top Shoulder) akzeptabel bei älteren Flaschen. VHS, MS oder LS (Very High Shoulder / Mid Shoulder / Low Shoulder) deuten auf Oxidationsrisiko. Originalkapsel, intaktes Etikett ohne Feuchtigkeitsschäden und ein sauberer Korkrand sind weitere Signale für eine gepflegte Lagerung.
Provenienz und lückenlose Lagerhistorie sind entscheidend für den Wiederverkaufspreis. Dokumente wie Rechnungen, Auktionsbelege, Lagerzertifikate und die Original-Holzkiste erhöhen Vertrauen. Champagner aus professioneller, temperaturkontrollierter Lagerung erzielen deutlich bessere Ergebnisse als Flaschen mit unsicherer Herkunft. Auktionshäuser, spezialisierte Händler und sommeliergeführte Stores prüfen diese Nachweise intensiv — das schlägt sich in der Preisgestaltung nieder.
2004 gilt in der Champagne als warmes, reifes Jahr mit dichter Frucht und gutem Reifepotenzial — Dom Pérignon 2004 zeigt deshalb oft üppige Aromen, reife rote Früchte und cremige Textur. 2006 war kühler und eleganter; Dom Pérignon 2006 tendiert zu strafferer Säure, mineralischer Präzision und einer mehr zurückhaltenden Frucht. Beide Jahrgänge sind lagerfähig, folgen aber unterschiedlichen Entwicklungsverläufen: 2004 früher zugänglich mit satterer Mitte, 2006 gewinnt deutlich an Harmonie und Länge über Jahrzehnte.
Dom Pérignon rosé basiert überwiegend auf Pinot Noir, ergänzt durch Chardonnay. Für die Rosé-Beimischung kommen gereifte Pinot-Noir-Trauben oder ein geringer Anteil stillen Rotweins zum Einsatz, um Farbe und Struktur zu geben. Die Maison Moët & Chandon arbeitet mit strenger Selektion der Trauben aus Premier- und Grand-Cru-Lagen; die Champagner reifen lange auf der Hefe (mehrere Jahre) und entwickeln dadurch komplexe Brioche-, Nuss- und Reifearomen.
OHK steht für Original-Holzkiste, OWC für Original Wooden Case und OC für Original Case. Solche Verpackungen dokumentieren die Unversehrtheit der Herkunft und erhöhen die Provenienz eines Flaschenpostens. Bei Prestige-Champagnern wie Dom Pérignon rosé schlägt sich eine vollständige Original-Holzkiste regelmäßig positiv im Marktwert nieder, da Händler und Auktionen dies als zusätzlichen Echtheits- und Qualitätsnachweis werten.
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