Wie beeinflusst der Jahrgang 2007 die Reife und Aromatik eines Mosel-Rieslings?
Der Jahrgang 2007 in vielen deutschen Anbaugebieten war wärmer als langjährige Mittel, was zu reiferen Fruchtaromen und oft etwas höherem Alkohol führte. Bei Spitzenlagen an der Mosel bewirkt das Zusammenspiel von Reife und kühleren Hang- und Schieferlagen, dass die Weine einerseits früh sichtbare Fruchtfülle entwickeln, andererseits dank erhaltener Säure strukturiert altern. Typische Entwicklungspfade für einen 2007er Riesling sind die Ausbildung tertiärer Noten wie Honig, getrocknete Steinfrüchte und petrolartige Nuancen, während die primären Fruchtaromen zurücktreten und die mineralische Seite stärker zum Tragen kommt.