Worauf achten Profis beim Kauf junger Perlweine auf dem Sekundärmarkt?
Fachleute prüfen Zustand von Etikett und Kapsel, klare Angaben zur Abfüllung, sowie Lagerhistorie und Herkunft des Weins. Bei gereifter Ware sind Füllstand (Ullage) und Korkzustand relevant: HF (High Fill) oder IN (Into Neck) sind beste Zustände, TS (Top Shoulder) akzeptabel bei sehr alten Flaschen, während MS/LS (Mid/Low Shoulder) starke Risiken anzeigen. Für junge Perlweine zählt zusätzlich die Verpackung (z. B. Original-Holzkiste) und eine nachvollziehbare Lagerung, denn schlechte Lagerbedingungen wirken sich rasch auf Frische und Perlage aus.