Welche Reifeentwicklung darf ich bei einem roten Jahrgang 2014 erwarten und worauf achte ich sensorisch?
Ein 2014er Rotwein hat über zehn Jahre Flaschenreife durchlaufen und zeigt oft reduzierte Primärfrucht zugunsten tertiärer Aromen: Leder, Tabak, getrocknete Schattenfrüchte, Waldboden und Gewürznoten. Tannine sind meist abgerundet, die Säure bleibt der Schlüssel für Frische. Beim Probieren auf Transparenz, Länge und Balance achten: deutliche Oxidationsnoten oder flache Aromen deuten auf Lagerprobleme hin, während entwickelte, komplexe Aromen für gereifte Qualität sprechen.

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