250 €
1x 3l Doppel-Magnumflasche
Das 3‑Liter‑Format Doppel‑Magnum ist doppelt so groß wie eine Doppelmagnum? Entschuldigung — korrekt: 3 l entspricht einer Doppel‑Magnum und bietet wegen des verhältnismäßig geringeren Verhältnisses von Luft zu Wein einen langsameren Reifeprozess. Größere Flaschen altern gleichmäßiger, bewahren Frucht und Struktur länger und sind auf Festen sowie für Sammelzwecke beliebt. Beachten Sie, dass große Formate bei Öffnung intensives Handling und ggf. längeres Dekantieren erfordern.
Appassimento bezeichnet das Trocknen geernteter Trauben auf Strohmatten oder in gut belüfteten Trockenkammern (fruttaio), um Wasser zu reduzieren und Zucker sowie Aromen zu konzentrieren. Dieser Prozess führt zu höherer Extraktion, intensiver Fruchtsüsse im Saft und kraftvoller Phenolik, die nach der Gärung lange Reife im Holz erlaubt. Amarone ist damit ein ausdrucksstarker, konzentrierter Rotwein, dessen Balance aus Zuckerreduktion, Säure und Tannin präzise Arbeit im Keller benötigt.
Der Füllstand (Ullage) ist ein wichtiger Indikator für die Lagergeschichte: HF (High Fill) und IN (Into Neck) stehen für sehr gute Füllstände, TS (Top Shoulder) ist bei Weinen über 15–20 Jahre noch akzeptabel, während VHS (Very High Shoulder), MS (Mid Shoulder) oder LS (Low Shoulder) auf erhöhtes Oxidationsrisiko hindeuten. Auch Etiketten, Kapsel und Korkzustand geben Hinweise auf Feuchtigkeit, Temperaturschwankungen oder unsachgemässe Lagerung — bei Gebrauchtkauf sollten diese Details geprüft werden.
Der Füllstand ist ein zentraler Qualitätsindikator: HF (High Fill) und IN (Into Neck) gelten als sehr gut, TS (Top Shoulder) ist bei Weinen älter als 15–20 Jahren noch akzeptabel. Erste Anzeichen von Oxidation zeigen sich bei VHS (Very High Shoulder), MS/LS (Mid/Low Shoulder) deuten auf erhöhtes Risiko hin. Achten Sie zusätzlich auf Verschlussränder, Korkstand und Etikettenschäden durch Feuchtigkeit. Eine professionelle Fotodokumentation von Flaschenhals, Kapsel und Etikett hilft bei Bewertung und Verkauf.
Grosse Flaschen sollten wie Standardflaschen kühl (rund 12–14 °C), dunkel, liegend und bei stabiler Luftfeuchte (ca. 65–75 %) gelagert werden. Vor dem Servieren brauchen Doppel‑Magnum eventuell mehr Zeit zur Temperierung; zum Dekantieren empfiehlt sich ein langsames, schonendes Ausschütten in eine breite Karaffe, um Sedimente zu trennen, oder das Umgießen mittels Decantierhilfe bei älteren Jahrgängen. Achten Sie auf einen ruhigen Umgang, denn grosse Formate sind empfindlicher gegenüber Erschütterungen.
Kräftige, strukturierte Rotweine harmonieren hervorragend mit geschmorten, umami‑reichen Gerichten: geschmortes Rindfleisch, Ossobuco, Wildgerichte, gereifte Käsesorten wie Parmigiano‑Reggiano oder Castelmagno sowie würzige Schmorgerichte und Risotto mit intensiven Komponenten. Auch Schmorgerichte mit Polenta oder Trüffeln sind klassische Begleiter. Bei leichteren Varianten passen aromatische Nudelgerichte mit Ragù.
Transport großer Flaschen erfordert spezielle Verpackung (stabile Holzkisten oder professionell gepolsterte Kartons), temperaturgeführte Logistik bei empfindlichen Weinen und deutliche Kennzeichnung "zerbrechlich". Beim Versand empfiehlt sich Vollversicherung zum Wiederbeschaffungswert, Sendungsverfolgung, dokumentierte Übergabe mit Unterschrift und gegebenenfalls ein spezialisierter Weinspediteur. Original-Holzkisten (OHK/OWC) bieten nicht nur Schutz, sondern erhöhen auch die Versicherungschancen und den Wiederverkaufswert.
Große Flaschen benötigen die gleichen Grundbedingungen wie Standardflaschen: konstante Temperatur (idealerweise 12–14 °C), relative Luftfeuchte um 60–75 %, Schutz vor Licht, Vibrationen und Temperaturschwankungen sowie liegende Lagerung bei Naturkorken. Originalverpackungen wie OHK (Original‑Holzkiste), OWC (Original Wooden Case) oder OC (Original Case) erhöhen den Sammlerwert und schützen die Flasche beim Transport. Dokumentierte, kontinuierliche Lagerung verbessert die Provenienz und den Wiederverkaufswert.
Die Bezeichnung Doppel‑Magnum steht für ein 3,0‑Liter‑Gefäß; gängige Vergleichsgrößen sind 0,75 l (Standard) und 1,5 l (Magnum). Große Formate reifen langsamer und oft harmonischer, weil das Verhältnis Wein‑zu‑Luft im Hals günstiger ist. Das reduziert Oxidationsrisiken und kann Tannine und Aromen besser integrieren. Für Sammler und Investoren ist die Seltenheit großer Formate zusätzlich wertsteigernd.
Grössere Flaschen altern langsamer und oft gleichmässiger als Standardflaschen, was das Alterungspotential von Amarone erhöht und Tannine sowie Aromen länger hält. Entscheidend sind konstante Lagerbedingungen (Temperatur, Feuchte, Dunkelheit) sowie der ursprüngliche Ausbau (Zuckergehalt, Holzfassreife). Für Sammler bedeutet das: grosse Formate können länger liegen, liefern aber bei Öffnung meist ein harmonisch gereiftes Aromenspektrum, sofern die Lagerhistorie einwandfrei ist.
Große Formate profitieren meist von etwas längerer Belüftung, aber das Vorgehen richtet sich nach Weinstil und Alter. Für kraftvolle, noch zugängliche Rotweine empfiehlt sich schonendes Dekantieren 60–120 Minuten vor dem Servieren; sehr alte Flaschen erfordern vorsichtiges Entkorken und langsames Umgießen, um Sedimente zu schonen. Verwenden Sie große Dekanter und geben Sie dem Wein Zeit, sich in einem breiten Glas zu entfalten. Serviertemperatur für strukturierte Rotweine: ca. 16–18 °C.
Beim Sekundärmarkt sind lückenlose Provenienz, vorzeigbare Lagerungsnachweise und originalverpackte Holzkisten hilfreich — Original‑Holzkiste (OHK) oder Original Wooden Case (OWC) steigern Vertrauen. Prüfen Sie Rechnungen, Händlerreputation und fotografische Details des Korkens sowie Bewertungsnotizen. Bewertungen von Kritikern wie Robert Parker (Wine Advocate), James Suckling oder Vinous können Preis und Nachfrage beeinflussen; grosse Formate sind rarer und oft begehrter, weshalb Lagerhistorie besonders wichtig ist.
Der Jahrgang 2015 brachte in vielen Teilen Norditaliens eine gute Reife mit zuverlässiger Extraktion, sodass Amarone oft opulente Frucht, reife Tannine und ausgewogene Alkoholgehalte zeigen. In der Valpolicella führt dies zu kraftvollen, langlebigen Weinen mit konzentrierter Kirscharomatik und Noten von Trockenfrüchten; die genauen Merkmale hängen jedoch von Lage, Rebsatz und Holzbehandlung des Weinguts ab.
Speri ist als italienischer Erzeuger bekannt für kräftige, strukturierte Rotweine – oft im Kontext von Valpolicella/Amarone. Ein Jahrgang 2015 bringt typischerweise reife Fruchtnoten (dunkle Kirsche, Pflaume), würzige Komponenten, warme Alkoholeindrücke und gut eingebundene Tannine. Solche Weine haben aufgrund der Konzentration und Tanninstruktur oft ein längeres Alterungspotenzial; vergleichbare Produzenten wären Allegrini, Quintarelli oder Bertani. Bewertungen durch Fachkritiker wie Robert Parker (Wine Advocate), James Suckling oder Vinous können zusätzlich die Markt- und Reifeperspektive schärfen.
Speri ist ein traditionelles Weingut aus der Valpolicella-Region nahe Negrar, das für konzentrierten Amarone della Valpolicella steht. Typisch sind Komplexität, dichte Frucht und strukturierte Tannine, resultierend aus der Appassimento-Trockenlegung der Trauben und langer Reife im Holz. Bei Speri zeigt sich oft ein Mix aus Corvina, Rondinella (und historisch Molinara), der die typische Kombination aus Kirsche, getrockneten Früchten und würzigen Noten liefert.
Große Formate sind auf dem Sekundärmarkt oft begehrt: Seltenheit, bessere Alterung und Sammlerpräferenz können eine Prämie erzeugen. Entscheidende Faktoren sind Produzentenähnlichkeit zu etablierten Namen (z. B. Allegrini, Quintarelli), veröffentlichte Kritikerbewertungen (Robert Parker/Wine Advocate, James Suckling, Vinous), Füllstand, Etikettenzustand, Originalverpackung (OHK/OWC) und lückenlose Provenienz. Liquidität und Preissteigerung variieren stark nach Markt, Reputation des Weinguts und globaler Nachfrage.
180 €
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