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Chilenischer Cabernet Sauvignon ist für seine klare Frucht, reifen Cassis‑ und Brombeerton sowie oft feinwürzige Eichennoten bekannt. Führende Anbaugebiete sind das Maipo Valley, das Colchagua Valley und das Aconcagua Valley: Maipo liefert klassisch straffe, terroirbetonte Cabernet mit pfeffriger Kante (Beispiele: Concha y Toro, Viña Santa Rita), Colchagua bringt oft vollere, reife Frucht und dichte Tannine (Beispiele: Viña Montes, Casa Lapostolle/Apalta), während Aconcagua und Rapel Valley Weine mit Konzentration und gutem Altersvermögen erzeugen (Beispiel: Viña Errázuriz). Diese Regionen kombinieren mediterranes Klima, sonnige Tage und kühle Nächte, was die Phenolreife fördert.
Kritiker wie Robert Parker (RP / Wine Advocate), James Suckling (JS), Vinous (VN) oder Jancis Robinson beeinflussen Nachfrage und Preisentwicklung. Hohe Punktbewertungen erhöhen Sichtbarkeit und Liquidität, besonders für Top‑Erzeuger wie Don Melchor, Almaviva oder Errazuriz. Dennoch sind Lagerung, Provenienz, limitierte Auflagen und Jahrgangsqualität ebenso entscheidend: ein hoch bewerteter Wein mit lückenhafter Herkunft oder schlechtem Füllstand verliert deutlich an Marktwert.
Chilenischer Cabernet Sauvignon kann eine Anlageoption sein, insbesondere bei renommierten Weingütern mit begrenzter Produktion wie Don Melchor, Almaviva, Errazuriz oder Cousiño‑Macul. Wichtige Kriterien sind Produzentenreputation, Jahrgangsqualität, Kritikernoten, physische Provenienz und professioneller Lagerstatus. Der chilenische Markt ist tendenziell weniger liquide als Bordeaux, deshalb sind Realisierbarkeit, Versicherung, Lagerkosten und Exit‑Strategie zu beachten. Diversifikation und Beratung durch erfahrene Händler oder Auktionshäuser werden empfohlen.
Langfristige Lagerung idealerweise bei konstanter Temperatur (12 ±2 °C), relative Luftfeuchtigkeit um 60–70 %, Dunkelheit und ohne Vibration. Flaschen waagerecht lagern, wenn Naturkorken verwendet werden. Beim Servieren: 16–18 °C als Zieltemperatur; jüngere, dichte Cabernet 30–90 Minuten karaffieren, ältere Flaschen vorsichtig dekantieren und auf Sedimente achten. Passende Glasform ist ein burgundergroßes Bordeauxglas mit weitem Kelch zur Entfaltung von dunkler Frucht und Tannin. Kleine Schritte beim Temperaturmanagement und gutes Dekantieren maximieren Trinkvergnuegen.
Ullage (Füllstand) ist ein wichtiger Indikator für den Zustand einer Flasche. Gängige Begriffe: HF (High Fill) perfekte Fuellung nahe am Kork, IN (Into Neck) sehr guter Fuellstand, TS (Top Shoulder) akzeptabel bei Weinen über 15–20 Jahren, VHS (Very High Shoulder) erste Oxidationsanzeichen, MS/LS (Mid Shoulder/Low Shoulder) hohes Risiko eines gealterten oder defekten Weins. Bei einer Standardflasche (0,75 l) sind HF oder IN ideal; bei älteren chilenischen Cabernet‑Weinen ist TS tolerierbar, VHS oder tiefer sollte kritisch geprüft werden.
Maipo Valley produziert oft klassische, strukturierte Cabernet mit klarer Mineralität, zurückhaltener Frucht und feiner Würze – typische Häuser sind Concha y Toro oder Viña Santa Rita. Colchagua Valley tendiert zu kraftvolleren, dichter extrahierten Cabernet mit reifer schwarzer Frucht und weicherem Tanninprofil; bekannte Erzeuger sind Viña Montes und Casa Lapostolle (Apalta). Bodenunterschiede, Terroir und Vinifikation (Einsatz von französischer vs. amerikanischer Eiche, Maischezeit) erklären diese stilistischen Unterschiede.
Cabernet Sauvignon aus Chile verbindet klassische bordelaiser Strukturen mit sonnengereiften Fruchtaromen. Typisch sind dunkle Beeren (Schwarz- und Johannisbeere), dezente grüne Noten (Paprika, Cassisblatt) sowie ein solides Gerbstoffgerüst und moderater Säuregehalt. Weinbauregionen wie das Maipo Valley, Colchagua Valley oder Aconcagua prägen die Stilistik: Maipo steht für Eleganz und mineralische Tiefe (Beispiele: Cousiño-Macul, Concha y Toro), Colchagua eher für reifere, dichte Frucht (z. B. Viña Montes, Santa Rita). Spitzenweingüter wie Errazuriz oder Don Melchor (Concha y Toro) produzieren oft strukturierte, lagerfähige Cabernet‑Cuvées, während kleinere Lagen aus Casablanca oder Leyda frischer und feingliedriger ausfallen können.
OHK steht für Original‑Holzkiste, OC für Original Case und OWC für Original Wooden Case. Solche Verpackungen sind für Sammler und beim Wiederverkauf wichtig, weil sie Provenienz nachweisen und oft günstigen Einfluss auf den Marktpreis haben. Eine intakte OHK/OWC kann den Zustand der Flasche schützen und bei Auktionen oder beim Handel mit Weinhändlern den Wert erhöhen, vorausgesetzt, die Flaschen selber sind in einwandfreiem Zustand (korrekte Etiketten, saubere Verklebungen, passende Korken und akzeptabler Füllstand).
Das Standardformat ist 0,75 l. Außerhalb davon sind Magnum (1,5 l), Doppelmagnum (3,0 l) und größere Formate wie Imperial (6,0 l) oder Salmanazar (9,0 l) gebräuchlich. Größere Formate reifen oft langsamer und gleichmäßiger wegen des Verhältnisses von Luft zu Wein im Hals und der geringeren Oxidationsgeschwindigkeit; deshalb werden besonders hochwertige Cabernet‑Abfüllungen in Magnum für Langzeitlagerungen geschätzt. Sammler sollten jedoch auch Lagerplatz und Handling bedenken.
Bei Concha y Toro findet man von zentralem Maipo häufig elegante Strukturen, pfeffrige Kräuternoten und kühle Cassisaromen. Viña Errázuriz aus Aconcagua erzielt oft fein balancierte, mineralische Cabernet mit klarer Säure und Lagerpotenzial. Viña Montes in Colchagua ist bekannt für konzentrierte Frucht, dichte Tannine und intensiven Holzeinsatz bei Reserve‑Cuvées. Casa Lapostolle (Apalta) bringt tendenziell opulente, komplexe Cabernet‑ oder Cabernet‑Mischungen mit reifem Tannin und würziger Eichenprägung. Gemeinsam sind dunkle Frucht, strukturierte Tannine und unterschiedliche Eichenprofilierung je nach Barrelwahl.
OHK steht fuer Original‑Holzkiste. OC (Original Case) oder OWC (Original Wooden Case) sind verwandte Begriffe. Eine intakte Original‑Holzkiste verbessert Transport- und Lagerbedingungen, dient als Herkunftsnachweis und kann den Sammlerwert erhöhen, insbesondere bei Premium‑Weinen und limitierten Abfüllungen. Für Auktions- und Sekundärmarkttransaktionen ist die Kombination aus unbeschädigter OHK, sauberer Provenienz und sauberem Füllstand oft relevant für Preis und Nachfrage.
Hochwertige chilenische Cabernet Sauvignons können je nach Produzent und Ausbau zwischen 5 und 25 Jahren oder länger reifen. Entscheidende Faktoren sind Gerbstoffstruktur, Säure, Extrakt, holzbedingte Reifung und Jahrgangsbedingungen. Weine von Spitzenweingütern wie Viña Errázuriz, Viña Montes oder Casa Lapostolle mit moderatem Holzausbau bieten oft ein längeres Entwicklungsfenster. Auch Lagerbedingungen (konstante Temperatur, Dunkelheit, Luftfeuchte) und Füllstand (Ullage) bestimmen die Entwicklung—begriffe wie HF (High Fill), IN (Into Neck) oder TS (Top Shoulder) helfen, den Zustand älterer Flaschen zu bewerten.
Optimal lagert eine einzelne Flasche bei konstanter Temperatur (idealerweise 12–14 °C), 60–70 % Luftfeuchtigkeit, dunkel und liegend zur Feuchthaltung des Korkens. Beim Versand sind stoßdämpfende Verpackung, temperaturkontrollierte Logistik bei langfristigen Transporten und eine Versicherung wichtig. Für Sammler lohnt sich die Dokumentation von Herkunft und Lagerbedingungen sowie das Versenden mit Zustellnachweis und eventueller Temperaturaufzeichnung bei hochwertigen Flaschen.
Das Maipo Valley gilt als klassisches Cabernet‑Terroir mit kühleren Nächten, tieferen Alluvialböden und oft eleganterer Mineralität; typische Produzenten sind Cousiño‑Macul, Concha y Toro und Errazuriz. Colchagua ist wärmer, liefert reifere, konzentriertere Frucht und vollere Tannine; hier sind Viña Montes, Santa Rita und viele Boutique‑Erzeuger zu nennen. Bodenstruktur, Höhenlage und maritime Einflüsse entscheiden über Gerbstoffstruktur, Alkoholgehalt und Säurebild — entscheidend für Stil und Alterungspotenzial.
Eine einzelne Flasche Cabernet Sauvignon aus Chile (Standard 0,75 l) kann je nach Produzent und Ausbau zwischen 5 und über 20 Jahren Lagerpotenzial haben. Faktoren sind: Qualitätsniveau des Weinguts (z. B. Don Melchor, Almaviva, Errazuriz zeigen oft großes Reifepotenzial), Ertragsniveau, Ausbau (Holzfass, Holzalter), Tanninstruktur und Säure. Für langfristige Lagerung sind stabile Temperatur, angemessene Luftfeuchte und Schutz vor Licht sowie eine intakte Flaschenfüllung entscheidend. Guter Jahrgang, renommierter Produzent und positive Kritikerbewertungen erhöhen die Haltbarkeit und den Wert.
Wichtig sind lückenlose Provenienz (Kaufbelege, Händlerhistorie), intakte Etiketten, passender Füllstand (Ullage) und korrekte Lagerungshinweise. Ullage‑Stufen wie HF (High Fill) oder IN (Into Neck) deuten auf geringen Sauerstoffkontakt hin; VHS, MS und LS stehen für niedrigere Füllstände mit höherem Risiko. Zur Wertermittlung helfen internationale Kritikerbewertungen: Robert Parker/Wine Advocate (RP/WA), James Suckling (JS), Vinous (Antonio Galloni, VN) oder Jancis Robinson (JR). Bei älteren Flaschen sind Fotos von Etikett, Kapsel, Korken und Flaschenkörper sowie eine schriftliche Provenienz unabdingbar; Versandversicherungen und temperaturkontrollierte Transporte bewahren den Wert.
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