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Für langfristige Lagerung sind konstante 11–14 °C, ~65–75 % relative Luftfeuchte, Dunkelheit und horizontale Lagerung empfehlenswert. Weinlager von Auktionshäusern und professionellen Mittlern gewährleisten konstante Bedingungen; Temperaturschwankungen, starke Lichtzufuhr oder starke Gerüche (z. B. Lacke) sind zu vermeiden, da sie Kork und Aromaprofil negativ beeinflussen.
Bei alten Burgundern ist der Füllstand ein entscheidender Indikator: HF (High Fill) und IN (Into Neck) gelten als sehr gut, TS (Top Shoulder) ist für >15–20 Jahre noch akzeptabel, VHS (Very High Shoulder) oder MS/LS (Mid/Low Shoulder) erhöhen das Oxidations- und Ausfallrisiko. Zusätzlich sind Etikettzustand, Kapsel, Korkenstand, Sediment im Halsbereich und Geruch beim Probeschluck wichtige Hinweise auf Lagerung und Zustand.
OHK steht für Original‑Holzkiste, OWC für Original Wooden Case und OC für Original Case. Eine originale Holzkiste dokumentiert oft eine lückenlose Provenienz und kann den Sekundaermarktwert erhöhen, weil sie Transport‑ und Lagerhistorie sowie Sorgfalt belegt. Für sehr seltene Erzeuger wie Domaine de la Romanée‑Conti kann die Existenz der OHK einen signifikanten Preisaufschlag bedeuten. Wichtig: Die Holzkiste allein ersetzt keine fachkundige Authentifizierung der Flasche.
Bei sehr alten Pinot Noirs empfiehlt sich vorsichtiges Vorgehen: kurz ruhen lassen, vorsichtig aus der Flasche in eine Karaffe dekantieren oder mittels »Riedel«-Sensorik glasweise probieren, um Sedimente im Glas zu vermeiden. Bei stärker gereiften 1976-Jahrgängen reichen oft 15–30 Minuten Luftkontakt, bei noch jugendlicheren Exemplaren können 1–2 Stunden sinnvoll sein. Serviertemperatur 15–17 °C, gutes Burgunderglas für feine Aromatik verwenden. Kleine Schritte: zuerst Proben, dann entscheiden, ob längeres Dekantieren dem Wein guttut.
Wertentwicklung hängt stark vom Produzenten, der Lage (Village vs. Premier/Grand Cru), Flaschenzustand und Provenienz ab. Spitzenproduzenten (z. B. DRC, Domaine Leroy, Domaine Roumier) sind rar und erzielen anhaltendes Interesse bei Sammlern und Investoren; Gebühren für Lagerung, Versicherung und Handelsprovisionen sowie die Entscheidung zwischen direktem Verkauf, Auktionsvermarktung oder spezialisierter Plattform sollten in die Renditeabschätzung einfließen.
Vosne-Romanée liegt im Herzen der Côte de Nuits und ist für seine dichten, aromatisch konzentrierten Pinot Noirs bekannt. Die Gemeindelagen wie Romanée-Conti, La Tâche, Richebourg und Romanée-Saint-Vivant gehören zu den berühmtesten Grand Crus der Welt. Bedeutende Erzeuger, die mit Vosne-Romanée assoziiert werden, sind unter anderem Domaine de la Romanée-Conti (Domaine de la Romanée-Conti wird häufig mit der Abkürzung DRC bezeichnet), Domaine Leroy, Domaine Armand Rousseau und Domaine Dujac. Diese Domaines produzieren Weine mit feinem Tannin, komplexer Würze und einer langen Reifefähigkeit, die über Jahrzehnte tertiäre Aromen entwickeln können.
Auf Authentizität achten: konsistente Papierstruktur und Druck, korrekte Schriftarten, Jahrgangs‑ und Erzeugernamen im richtigen Stil der Epoche sowie professionelle Stempel oder Rücketiketten. Problemanzeichen sind Kapselrisse, Korkausbruch, braune Flecken am Etikett, Korkfeuchte am Rand und starke Auslaugung oder Leckspuren. Sediment ist bei alten Burgundern normal, während starker Korkgeruch, übermässige Oxidation oder deutliche Farbveränderung Anlass zur Skepsis geben und eine expertengestützte Prüfung rechtfertigen.
Der Füllstand ist ein zentraler Indikator für den Alterungszustand alter Flaschen. HF (High Fill) bedeutet nahezu perfekter Füllstand, IN (Into Neck) sehr hoher Füllstand, TS (Top Shoulder) ist bei >15–20 Jahre alten Weinen noch akzeptabel. VHS (Very High Shoulder) weist auf erste Oxidationsanzeichen hin, MS/LS (Mid Shoulder / Low Shoulder) signalisieren erhöhtes Ausfallrisiko oder möglichen Weinschaden. Bei einer 1976er ist ein HF/IN-Status ideal, TS tolerierbar; MS/LS erfordern Vorsicht und mindern Wert und Trinkprognose deutlich.
Authentifizierung beginnt mit sichtbaren Merkmalen: Papieralterung, Drucktechnik und Schrumpfkapsel müssen zum Alter passen; Korkaufdruck und Riefen sollten konsistent mit bekannten Beispielen des Weinguts sein. Bei Verdacht helfen Fachgutachten, Laboranalysen (z. B. Isotopenanalyse) sowie Rückfragen bei Produzenten oder renommierten Auktionshäusern wie Sotheby's und Christie's; bei Top-Häusern wie Domaine de la Romanée-Conti (DRC) sind detaillierte Vergleichsbelege besonders nützlich.
Alte Burgunder vorsichtig behandeln: Flasche aufrecht stellen und mindestens 24 Stunden ruhen lassen, vorsichtig öffnen, langsam in eine klare Karaffe überführen und lichtquellen‑gestützt auf Sediment prüfen (Kerzenmethode). Dekantierzeit punktuell: oft nur 20–60 Minuten, manchmal gar nicht – kurz atmenlassen genügt, sonst droht Verlust feiner Aromen. Serviertemperatur leicht kühler als bei jungen Rotweinen: 15–17 °C. Kleine Gläser mit großer Oberfläche unterstützen das Bouquet, und ein langsames Herantasten beim Servieren hilft, die Balance zu beurteilen.
Herkunft ist einer der wichtigsten Werttreiber: Vosne‑Romanée‑Lagen, insbesondere Grand Crus, erzielen deutlich höhere Preise als generische Burgunder. Erzeugername und Zusatzelemente wie Original‑Holzkiste, lückenlose Provenienz und guter Füllstand erhöhen den Wert weiter. Der Jahrgang 1976 wird als warm und reif angesehen; Weine aus Toplagen und von Top‑Erzeugern können exzellent altern, wohingegen einfache Ortsweine stärker variieren. Auf dem Sekundaermarkt zählen zudem Reputation bei Kritikern (z. B. Wine Advocate, Vinous, James Suckling) und historische Auktionsresultate zur Preisbildung.
Vosne-Romanée liegt in der Cote de Nuits und ist berühmt für weltweit gesuchte Pinot Noir aus legendären Lagen wie La Romanée, Romanée-Conti, La Tâche, Richebourg und Romanée-Saint-Vivant. Typisch sind feine, komplexe Aromen von roten Früchten, Gewürzen und Pilznoten sowie elegante, meist seidige Tannine. Der Jahrgang 1976 war in weiten Teilen Europas sehr warm; Burgunder aus diesem Jahr können daher reifere Frucht, üppigere Extrakte und eine frühe, manchmal schon eingesetzte Reife aufweisen. Qualität und Altersverhalten hängen stark vom Erzeuger und der Lage ab.
Bei Burgund werden Publikationen wie Vinous (Antonio Galloni), Jancis Robinson, Robert Parker/Wine Advocate und James Suckling häufig herangezogen. Während Punktbewertungen Orientierung bieten, sind Herkunftsbelege, Flaschenbedingung und aktuelle Trinkproben entscheidender für alte Jahrgänge. Historische Bewertungen können helfen, den Ruf eines Produzenten wie Domaine de la Romanée-Conti, Domaine Leroy oder Armand Rousseau einzuordnen, sollten aber durch physische Begutachtung der Flasche ergänzt werden.
Der Jahrgang 1976 gilt in vielen europäischen Anbaugebieten als sehr warmes Jahr. In Burgund führte das zu sehr reifen, manchmal alkoholbetonten Pinot Noirs mit intensiver Frucht im Jugendstadium. Nach fast fünf Jahrzehnten dominieren bei gut erhaltenen Flaschen eher tertiäre Aromen wie Waldboden, Leder, getrocknete Kräuter und reife Kirsche; in schlechterer Lagerung können oxidative Noten auftreten. Die Reifetendenz hängt stark von Produzent, Lage und Flaschenzustand ab: Toplagen und renommierte Domaines wie Domaine de la Romanée-Conti, Armand Rousseau oder Leroy haben oft länger positive Lagerfähigkeit gezeigt als einfache Villagelagen.
Alte Burgunder vorsichtig öffnen, senkrecht stehen lassen, um Krümel im Hals zu sammeln; bei deutlichem Sediment in ein klares Glas dekantieren oder behutsam umfüllen, statt kraftvoll zu dekantieren. Serviertemperatur 13–15 °C, burgundische Kelche zur Konzentration der Aromen; kurze Belüftung kann bei verschlossenen Weinen helfen, während bei sehr fragilen, gealterten Flaschen vorsichtiges Probieren ohne lange Belüftung ratsamer ist.
Ullage oder Füllstand ist ein zentraler Qualitätsindikator bei Alten Flaschen. Gängige Kategorien sind HF (High Fill, perfekte Fuellstand), IN (Into Neck, sehr guter Fuellstand), TS (Top Shoulder, akzeptabel für >15–20 Jahre), VHS (Very High Shoulder, erste Oxidationszeichen möglich), MS/LS (Mid Shoulder/Low Shoulder, hohes Risiko). Je niedriger der Füllstand, desto größer die Wahrscheinlichkeit von oxidativen Veränderungen und kleinergem Flaschenverlust, was den Trinkzustand und den Wert beeinflusst. Eine professionelle Zustandsbewertung empfiehlt sich bei fragwürdiger Ullage.
Zu den bekanntesten Erzeugern zählen Domaine de la Romanée‑Conti (häufig als DRC abgekürzt, ausgeschrieben: Domaine de la Romanée‑Conti), Domaine Leroy, Domaine Dujac, Domaine Méo‑Camuzet und Maison Joseph Drouhin (mit Parzellen in der Region). Diese Häuser stehen für unterschiedliche Stilistiken — DRC und Leroy für extrem rare, kraftvolle und langlebige Grand‑Cru‑Burgunder, Dujac und Méo‑Camuzet für oft etwas zugänglichere, aber ebenfalls hochwertige Premier‑ und Grand‑Cru‑Weine — und prägen sowohl Qualität als auch Marktpreise für Vosne‑Romanée.
Wichtige Kriterien sind durchgehende Lagerhistorie, Kaufbelege oder Auktionsdokumente, intakte Etiketten und Kapsel, konsistenter Füllstand sowie glaubwürdige Händler- oder Bodengut-Angaben. Auktionshäuser mit Fachkenntnis für Burgund, spezialisierte Händler und etablierte Weinlager bieten mehr Sicherheit. Zertifikate, Kellermontags-Logs und Herkunftsnachweise reduzieren das Risiko von Fälschungen. Für besonders wertvolle Flaschen empfiehlt sich eine professionelle Begutachtung vor Verkauf oder Kauf.
Das Anlagepotenzial hängt von Produzent, Lage, Flaschenzustand und Marktnachfrage ab. Weine aus Top-Domaines wie Domaine de la Romanée-Conti (Domaine de la Romanée-Conti), Domaine Leroy oder Armand Rousseau sind deutlich seltener und erzielen auf dem Markt höhere Preise. Faktoren, die Seltenheit und Wert steigern: Grand-Cru-Lage, geringe Ursprungserträge, Original-Holzkiste (OHK/OWC), hervorragender Füllstand und lückenlose Provenienz. Flaschen in Magnums reifen oft harmonischer und sind bei Sammlern begehrt, was ebenfalls den Wert erhöhen kann.
Optimale Lagerung: konstante Temperatur um 10–13 °C, 60–80 % relative Luftfeuchte, dunkler, vibrationsfreier Raum und liegende Flaschenposition bei Naturkork. Das Rest‑Reifepotenzial eines 1976er hängt von Erzeuger, Füllstand, Korkzustand und Ausbauqualität ab — viele 1976er aus guten Häusern sind heute bereits sehr reif bis auf dem Höhepunkt, andere können noch einige Jahre halten. Bei Unklarheit empfiehlt sich eine vorsichtige Probendekantierung und Beratung durch einen Fachhandel oder Kellermeister.
OHK steht für Original-Holzkiste, OWC für Original Wooden Case und OC für Original Case. Originalverpackungen dokumentieren häufig die ursprüngliche Abfüllung und Lagerung, erleichtern die Provenienzprüfung und werden von Sammlern und Auktionshäusern höher bewertet. Eine vollständige Original-Holzkiste kann den Wiederverkaufswert steigern, da sie ein zusätzliches Authentizitäts- und Lagerungsmerkmal darstellt. Wichtig bleibt jedoch die Flasche selbst: Füllstand, Etikett- und Kapselzustand sowie ein nachvollziehbarer Lagernachweis sind primär für Preis und Trinkprognose.
Ein gereifter Vosne-Romanée aus 1976 kann bereits ausgeprägte tertiäre Noten zeigen und ist abhängig von Produzent und Lagerung oft trinkreif, kann aber bei exzellenter Herkunft und Lagerung noch weitere Jahre langsamer reifen. Spitzenhäuser wie Domaine de la Romanée-Conti (DRC), Domaine Georges Roumier oder Domaine Méo-Camuzet haben Flaschen, die 40–60 Jahre und länger attraktive Entwicklungsmöglichkeiten bieten; die Entscheidung zum sofortigen Genuss versus weiterer Lagerung hängt von persönlichem Geschmack und Detailbefunden (Ullage, Farbe, Bouquet) ab.
Vosne-Romanée gilt als eine der edelsten Gemeinden der Côte de Nuits: feine, seidige Pinot-Noir-Texturen, komplexe rote Fruchtaromen, florale Noten und ausgeprägte Mineralität. In warmen Jahrgängen wie 1976 zeigen sich oft reife, konfitürige Fruchtnoten und frühe Entwicklungszeichen, kombiniert mit tertiären Aromen wie Leder, Pilz und Zedernholz. Spitzenweingüter wie Domaine de la Romanée-Conti (DRC), Domaine Leroy, Domaine Georges Roumier oder Domaine Jean Grivot liefern historische Referenzflaschen, deren Profil stark von Lage, Fassausbau und Flaschenreife abhängt.
Provenienz ist bei alten Burgundern oft genauso wertentscheidend wie Zustand: lückenlose Dokumentation, Auktionsbelege oder Lagernachweise erhöhen Vertrauen und Preis. OHK (Original-Holzkiste), OWC (Original Wooden Case) bzw. OC (Original Case) steigern den Sammlerwert, weil sie originale Lagerbedingungen und Unversehrtheit signalisieren; ohne nachvollziehbare Herkunft kann der Marktpreis deutlich geringer ausfallen.
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