150 €
1 Flasche
Wertbestimmend sind Reputation des Produzenten, Jahrgangsqualität, Zustand der Flasche (Ullage, Korkzustand, Etikett), lückenlose Provenienz und ob die Flasche in einer Original‑Holzkiste (OHK bzw. Original Wooden Case OWC) oder mit Originalverschluß angeboten wurde. OHK/OWC erhöhen oft den Sammlerwert, da sie Rückschlüsse auf Lagerhistorie zulassen. Kritikerscores und Auktionshistorie können zusätzlich Preisreferenzen liefern, bei sehr alten Weinen ist jedoch die physische Substanz (Ullage, Intensität, Sediment) entscheidend. Professionelle Begutachtung und geprüfte Herkunft sind bei Investitionen unerlässlich.
Gereifte Rhône‑Weine vorsichtig dekantieren, um Sedimente zu schonen: Flasche langsam und gleichmäßig ausgießen, ideal vor eine Lichtquelle halten und klar abtrennen. Kurzes, behutsames Belüften (30–60 Minuten) kann Aromen öffnen; sehr alte Flaschen profitieren oft von minimaler Aeration. Serviertemperatur liegt bei 16–18 °C, geeignete Gläser mit großem Kelch betonen subtilere tertiarye Noten. Bei Unsicherheit empfiehlt sich ein Probeschenken in kleinem Glas, bevor die ganze Flasche ausgeschenkt wird.
Bei einem Wein aus 1964 sind Jahrgang, Produzent, bisherige Lagerung und Füllstand (Ullage) die zentralen Kriterien zur Einschätzung der Trinkreife. Viele 1960er Rhôneweine haben inzwischen deutlich tertiäre Aromen (leder, Waldpilz, getrocknete Früchte, Balsam), wobei einige Flaschen noch gut erhalten sein können, andere über dem Höhepunkt liegen. Für eine belastbare Beurteilung sind Flaschenzustand, Korkintegrität, Etiketten- und Kapselbefund sowie gegebenenfalls eine professionelle Verkostung oder Begutachtung durch einen erfahrenen Kellermeister empfehlenswert.
Jean‑Pierre Brotte gehört zu den Namen, die in der südlichen Rhône als Produzent oder Négociant bekannt sind; Weine unter solchen Namen reflektieren häufig die klassischen Merkmale der Region: Grenache-gestützte Struktur, reife Frucht, würzige Noten und oft ein kräftiger Körper. Bei Einschätzung von Weinen dieser Herkunft lohnt sich ein Blick auf das jeweilige Domaine‑ oder Weingut‑Profil, Rebsortenanteile und die Abfüllhistorie, da Négociant‑ und Domaine‑Stile innerhalb desselben Namens variieren können.
Die Angabe '1 Flasche' bedeutet üblicherweise eine Standard‑Flasche mit 0,75 Liter Inhalt. Das Standardformat 0,75 l ist bei Qualitätsweinen der gebräuchlichste Format und beeinflusst Lagerung, Reifeverlauf sowie Preisbewertung. Andere Formate (Magnum 1,5 l, Doppelmagnum etc.) reifen oft anders: größere Formate altern langsamer und gelten bei gereiften Weinen häufig als vorteilhafter für Haltbarkeit und Entwicklung.
‚1 Flasche‘ steht üblicherweise für eine Standardflasche mit 0,75 l. Größere Formate wie Magnum (1,5 l) altern aufgrund eines geringeren Sauerstoff‑zu‑Wein‑Verhältnisses langsamer und gelten oft als vorteilhafter für lange Reifephasen; kleinere Flaschen reifen in der Regel etwas schneller. Für Sammler und Investoren sind Formatwahl und Konsistenz der Lagerbedingungen wichtige Faktoren für den Erhalt von Qualität und Wert.
Die Marktwerte gereifter Châteauneuf‑du‑Pape sind stark vom Produzenten, Jahrgangsreputation, Flaschenzustand und provenance abhängig. Spitzenhäuser wie Château de Beaucastel oder seltene Eggen aus Château Rayas erzielen stabilere Preise, während generische oder schlecht dokumentierte Flaschen riskanter sind. Für Investitionen gilt: gute Lagerdokumentation, konservative Bewertung des Füllstands, versicherte Lagerung und Vertrieb über etablierte Auktionskanäle oder spezialisierte Händler minimieren Risiko; Renditen sind weniger planbar als bei Bordeaux, da Konsumentenpräferenzen und Verfügbarkeit stark variieren.
Ein Rotwein aus 1964 ist sehr alt und wird typischerweise ausgeprägte Tertiäraromen (Tabak, Leder, Waldboden, getrocknete Früchte) zeigen; die Farbe kann bräunlich‑rot bis ziegelrot sein. Solche Flaschen sind empfindlich: das Risiko von Oxidation, Korkdefekten oder verlorenem Bouquet ist erhöht. Entscheidend sind Füllstand, Korkzustand, Etikett und dokumentierte Provenienz, um die Trinkreife und Qualität einschätzen zu können.
Die Angabe "1 Flasche" verweist in der Regel auf eine Standardflasche mit 0,75 Liter Fassungsvermögen. Übliche Flaschenformate sind Demi (0,375 l), Standard (0,75 l), Magnum (1,5 l) und größere Formate wie Doppelmagnum oder Imperial. Bei alten Jahrgängen ist das Format relevant für Reifeverhalten und Lagerung: größere Formate reifen oft langsamer und gelten als robuster gegenüber Alterungseinflüssen.
Wesentliche Prüfpunkte sind: Füllstand (Ullage) klassifizieren wie HF (High Fill), IN (Into Neck), TS (Top Shoulder), VHS (Very High Shoulder), MS/LS (Mid/Low Shoulder); intaktes, originales Etikett ohne Auffälligkeiten; Kork‑ und Kapselzustand; Spuren von Auslaufen oder Schimmel; originale Verpackung wie eine Original‑Holzkiste (OHK) bzw. Original Wooden Case (OWC) erhöht oft die Glaubwürdigkeit. Zur Authentizitätssicherung helfen Fotos historischer Etiketten, Provenienz‑Dokumente und gegebenenfalls eine Expertise durch spezialisierte Auktionshäuser oder Fachgutachter.
Langfristige Lagerung erfolgt optimal kühl (ca. 10–14 °C), dunkel, bei konstanter Luftfeuchte und ohne starke Temperaturschwankungen. Vor dem Servieren alten Weinen empfiehlt sich langsames Temperaturangleichen auf ca. 16–18 °C, vorsichtiges Öffnen (Korkbruchgefahr bedenken) und ggf. langsames Dekantieren, um Sediment zu trennen. Manche 60‑Jahre‑Flaschen profitieren von nur kurzem Dekantieren (30–60 Minuten), andere sollten schonender und nur mit Probeschluck beurteilt werden. Immer ein sauberes Glas, großzügige Öffnung und Ruhezeit einplanen.
Châteauneuf-du-Pape ist eine prestigeträchtige Appellation im südlichen Rhônetal (AOC/AOP), bekannt für seine warmen Lagen mit charakteristischen galets roulés (Geröll) und tiefgründigen Böden. Typisch ist eine Grenache-dominierte Cuvée, oft ergänzt durch Mourvèdre, Syrah und weitere zugelassene Rebsorten; das Resultat sind körperreiche, würzige Weine mit konzentrierten Frucht- und Lagerpotenzial. Vergleichsweise bekannte Erzeuger wie Château de Beaucastel, Domaine du Vieux Télégraphe, Château Rayas oder Château La Nerthe zeigen die Bandbreite von kraftvollen bis eleganten Stilistiken innerhalb der Appellation.
Die verbleibende Lagerfähigkeit hängt stark von Flaschen‑Zustand, Ullage und Lagergeschichte ab. Viele 1960er‑Châteauneuf‑du‑Pape sind heute am Höhepunkt oder in der nachfolgenden Abbauphase; einige Exponate können noch mehrere Jahre attraktiv bleiben, andere sind bereits deutlich über dem Gipfel. Praktisch: Probeschluck oder vorsichtige Verkostung einer geöffneten Flasche gibt die verlässlichste Auskunft. Bei Unsicherheit am besten konservativ urteilen, kurz dekantieren und nicht unnötig lange nachlagern, da oxidativ geschädigte Flaschen nicht regenerierbar sind.
Der Füllstand, englisch Ullage, zeigt den Flüssigkeitsverlust durch Verdunstung und ist ein zentraler Indikator für die Lagergeschichte. Übliche Kategorien sind HF (High Fill) = perfekter Füllstand, IN (Into Neck) = sehr guter Füllstand im Hals, TS (Top Shoulder) = akzeptabel bei Weinen älter als 15–20 Jahre, VHS (Very High Shoulder) = erste Oxidationsanzeichen möglich, MS/LS (Mid Shoulder / Low Shoulder) = hohes Risiko für oxidativen Schaden. Je niedriger die Ullage, desto größer das Risiko, dass der Wein an Frische verloren hat.
Châteauneuf‑du‑Pape ist eine renommierte Appellation der südlichen Rhône, bekannt für warme Lagen, teils kieshaltige "galets roulés"‑Böden und opulente, körperreiche Rotweine. Typisch ist ein Grenache‑Dominanz im Verschnitt, ergänzt durch Mourvèdre, Syrah, Cinsault und weitere zugelassene Rebsorten. Das Profil reicht von reifen roten Früchten und Gewürznoten bis zu herzhaften, kräuterigen und tertiären Aromen mit guter Lagerfähigkeit bei sorgfältig gepflegten Flaschen. Produzenten in der Region, ob große Domaines oder kleinere Weingüter, setzen oft auf traditionelle Vinifikation mit Fokus auf Fruchtkonzentration und Reife, was Châteauneuf‑du‑Pape zu langlebigen Weinen macht.
Langfristige Lagerung: dunkel, bei konstanter Temperatur um 10–14 °C, ca. 70 % Luftfeuchtigkeit und liegend, sofern die Kapsel keinen Schaden nimmt. Vor dem Öffnen empfiehlt sich, die Flasche 24 Stunden aufrecht zu stellen, damit sich Trub setzt. Öffnen Sie die Flasche vorsichtig mit einem langen Korkenzieher; nehmen Sie sich Zeit, der Korken kann brüchig sein. Beim Dekantieren langsam in eine klare Karaffe geben, grobe Sedimente zurückhalten; alte Weine profitieren oft von kurzem Sauerstoffkontakt (30–120 Minuten), manche Flaschen benötigen weniger. Bei Unsicherheit empfiehlt sich eine Probe vor dem Servieren.
Châteauneuf-du-Pape ist eine renommierte Appellation der südlichen Rhône (AOC Châteauneuf-du-Pape) mit charakteristischen Terroirs wie den runden Kieselsteinen (galets roulés), sandigen Lössböden und Kalkanteilen. Traditionell dominieren Grenache-basierte Cuvées; wichtige weitere Rebsorten sind Mourvèdre, Syrah, Cinsault und mehrere weiße Sorten. Die Appellation erlaubt historisch bis zu 13 Rebsorten, was eine große stilistische Vielfalt von fülligen, kraftvollen bis zu reiferen, tertiär geprägten Weinen ermöglicht.
Bei alten Flaschen ist die Ullage ein zentraler Qualitätsindikator. Gängige Einteilungen sind High Fill (HF), Into Neck (IN), Top Shoulder (TS), Very High Shoulder (VHS), Mid Shoulder (MS) und Low Shoulder (LS). Für sehr alte Weine ist TS bis VHS häufig noch akzeptabel; MS/LS erhöhen das Oxidationsrisiko deutlich. Eine 1964er‑Flasche mit HF/IN/TS spricht für geringe Korkalterung und höhere Wahrscheinlichkeit intakter Frische, während VHS bis LS auf vorsichtigen Umgang und mögliche Fehltonentwicklung hinweisen. Immer auch Etikettzustand, Kapsel, Wachsreste und Provenienz prüfen.
Für die Preisbewertung sind ausschlaggebend: dokumentierte Provenienz, intakter Füllstand, Kork‑ und Etikettenzustand, Nachfrage nach der Marke oder dem Jahrgang sowie bekannt gewordene Auktionsresultate. Ältere Rhônewerte variieren stark; bekannte Namen, seltene Flaschen oder ausgezeichnete Lagerung erhöhen den Wert. Zur Bewertung eignen sich Vergleichsrecherchen in Auktionsarchiven (z. B. Sotheby’s, Christie’s, spezialisierte Weinauktionen), Gutachten durch unabhängige Experten und gegebenenfalls ein Condition‑Report vor dem Kauf oder Verkauf.
Echtheit und Provenienz lassen sich über mehrere Ebenen verifizieren: vollständige Etiketten- und Rücketikettenprüfung, Kork- und Kapselbefund, Füllstand und Lagerdokumente (Provenienzkette), Rechnungen oder Auktionshistorie. Experten, zertifizierte Gutachter oder renommierte Auktionshäuser bieten zusätzliche Authentifizierungsdienste; bei seltenen Erzeugern wie Château de Beaucastel oder Château Rayas steigen die Anforderungen an die Dokumentation. Fehlende Dokumentation oder auffällige Beschädigungen wirken sich stark auf Marktwert und Trinkbarkeit aus.
Ein Châteauneuf‑du‑Pape von 1964 befindet sich heute in einer fortgeschrittenen Reifephase: Primäre Frucht tritt in den Hintergrund, tertiäre Aromen wie Leder, Tabak, getrocknete Kirsche, Waldboden und mediterrane Kräuter dominieren. Die Tannine sind in der Regel weich bis aufgelöst, die Säure moderat. Jeder Jahrgang und jede Flasche altern unterschiedlich — entscheidend sind Flaschenzustand, Lagergeschichte und Füllstand für die konkrete sensorische Qualität.
Jean‑Pierre Brotte wird als Produzent in der südlichen Rhône wahrgenommen; Weine aus dieser Region zeigen häufig reife Grenache‑Noten, würzige Mourvèdre‑Akzente und eine robuste Struktur. Bei Erzeugern wie Jean‑Pierre Brotte ist mit einer klaren regionalen Handschrift zu rechnen: Fruchtbetonte Basis, solide Reife, gut integrierte Tannine und Potenzial zur Entwicklung tertiärer Aromen (Ledernoten, Gewürze, getrocknete Kräuter) über Jahrzehnte.
Ein Erzeuger oder Négociant prägt Stil und Qualität durch Leseentscheidungen, Rebsortenmischung, Ausbau (z. B. Holz vs. Edelstahltank) und Selektion von Parzellen. Namen wie Jean‑Pierre Brotte stehen stellvertretend für Produzenten, bei denen Herkunft und vinifizatorische Handschrift wichtig sind; zum Vergleich zeigen Château de Beaucastel und Domaine du Vieux Télégraphe, wie unterschiedliche Philosophie zu eigenständigen Profilen führen. Für die Bewertung einer Flasche sind Produzentenhistorie, Jahrgangscharakter und dokumentierte Qualitätsbewertungen (z. B. Robert Parker, Vinous) entscheidend.
Der Begriff "flascolet" ist kein standardisierter oenologischer Begriff. Häufig handelt es sich um eine proprietäre Bezeichnung, eine lokale Schreibweise oder einen Cuvéenamen auf dem Etikett. Bei unklarer Bezeichnung empfiehlt es sich, Etikettenabbildungen, Abfüllhinweise und historische Kataloge zu prüfen oder direkt Dokumente zur Herkunft einzufordern, um Missverständnisse auszuschließen.
165 €
35 €
146 €
144 €
140 €
160 €