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Für bestmögliche Reifung empfiehlt sich ein konstanter Lagerraum bei 10–12 °C, 60–75 % Luftfeuchte, dunkel und vibrationsfrei. Flaschen liegend lagern, wenn ein Naturkorken verwendet wird. Originalverpackungen wie Original Case (OC) oder Original Wooden Case (OWC) schützen zusätzlich vor Licht und Temperatursprüngen. Für kurz- bis mittelfristige Lagerung (3–7 Jahre) reicht ein gut temperierter Weinschrank; für langfristige Anlage sollten klimatisierte Weinkeller bevorzugt werden.
OHK (Original‑Holzkiste), OC (Original Case) und OWC (Original Wooden Case) bezeichnen die Originalverpackung des Weins. Für Sammler und Sekundärmarktkäufer ist die Originalverpackung ein Qualitätsmerkmal: sie unterstützt die Provenienz, schützt Flaschen beim Transport und steigert in vielen Fällen den Marktwert, insbesondere bei limitierten oder hoch bewerteten Einzellagenweinen.
Der Jahrgang 2023 in zahlreichen deutschen Anbaugebieten war von frühem Austrieb und wärmeren Bedingungen geprägt, was zu reiferem Fruchtausdruck und oft geringerem Säureüberhang führte. Bei hochwertigen Rieslings aus Rheinhessen, insbesondere von Top‑Produzenten, zeigt sich das in fruchtiger Intensität, klarer Sortenprägung und guter Trinkfreude früh nach der Freigabe; die besten Lagen können trotz Wärme noch Struktur und Lagerfähigkeit behalten.
KPK steht für Winzer Klaus‑Peter Keller, einen der renommiertesten Riesling‑Produzenten Deutschlands aus Flörsheim‑Dalsheim in Rheinhessen. Keller ist bekannt für präzise, terroirbetonte Einzellagen‑Rieslinge und gilt in Sammlerkreisen als Referenz für Lagencharakter und langlebige Qualität.
Ullage ist ein zentraler Indikator für die Flaschenkonservierung: ideale Stände sind HF (High Fill) oder IN (Into Neck). Bei älteren Flaschen werden TS (Top Shoulder) oder VHS (Very High Shoulder) akzeptiert, MS/LS (Mid/Low Shoulder) signalisieren erhöhtes Oxidationsrisiko. Zusätzlich prüfen Sammler Korkzustand, Etikett und eventuelle Rückstände. Guter Provenienz‑Nachweis und fachgerechte, durchgängige Lagerung erhöhen die Wertstabilität.
Optimaler Versand umfasst: Flasche in Originalverpackung (OC/OWC/OHK) belassen, zusätzliche Polsterung (Vlies, Luftpolster), in eine stabile Außenkartonage doppelt einpacken und gegen Bewegung sichern. Temperaturstabile Zustellung, Sendungsverfolgung und Transportversicherung sind bei Premiumflaschen Pflicht. Wenn die Flasche ohne Original-Holzkiste verschickt wird, sollte ein innen gepolstertes Versandkartonset mit Trennwänden verwendet werden. Für sehr wertvolle Chargen empfiehlt sich Kurier mit spezieller Weinlogistik und vereinbarter Temperaturführung.
Original‑Verpackungen steigern die Attraktivität und oft auch den Preis: OHK steht für Original‑Holzkiste, OC für Original Case und OWC für Original Wooden Case. Für Sammler und Auktionshäuser sind Originalkisten ein Qualitätsmerkmal, da sie Provenienz und schonende Lagerung über lange Zeiträume plausibler machen.
Die Trinkreife hängt stark von Ausbau, Süßegrad und Parcelle ab. Generell sind Keller‑Einzellagen durch gute Struktur und Mineralität geeignet für Lagerung: sofortige Trinkbarkeit ist gegeben, viele Spitzenflaschen entwickeln sich über 5–15 Jahre positiv; bei außergewöhnlichen Jahrgangsbedingungen und perfekter Lagerung sind längere Reifephasen möglich. Kühl, dunkel und temperaturstabil lagern.
Für expressive Rieslinge aus Einzellagen empfiehlt sich eine Trinktemperatur von 8–12 °C: leichtere, frischfruchtige Abfüllungen eher 8–10 °C, komplexere, dicht strukturierte Weine 10–12 °C. Als Glas eignet sich ein schlankes Rieslingglas mit leicht tulpenförmiger Öffnung oder ein Universalglas mit guter Spitze, das die feine Säure und die Aromen nach Steinobst, Zitrus und Mineralität konzentriert.
KPK steht als Kürzel für Winzer Klaus‑Peter Keller, einen renommierten Produzenten aus Rheinhessen. Keller ist besonders bekannt für seine hochwertigen Einzellagen‑Rieslinge, die durch klare Frucht, präzise Säurestruktur und mineralische Noten geprägt sind. Eine Bezeichnung wie „Abts E“ signalisiert in diesem Kontext in der Regel eine Einzellage oder eine spezielle Lagenabfüllung; solche Einzellagenweine werden bei Keller traditionell sorgfältig vinifiziert und eignen sich sowohl für zeitnahe Trinkfreude als auch zum Ausbau im Keller.
Die Bewertung richtet sich nach Produzentenreputation (z. B. Klaus‑Peter Keller), Jahrgangsqualität, Produktionsmenge und Kritikerstimmen (Robert Parker / Wine Advocate, James Suckling, Vinous etc.). Knappheit, Originalverpackung und makelloser Flaschenzustand steigern den Wert. Ein 2023er als junger Jahrgang hat in der Regel mehr Trink- als Spekulationswert, es sei denn, die Abfüllung ist extrem limitiert oder erzielt früh hohe Bewertungen — dann kann das Sekundärmarktinteresse schneller steigen.
Auf dem Sekundärmarkt sind lückenlose Provenienz und Lagerhistorie entscheidend. Original-Holzkiste (OHK) oder Original Wooden Case (OWC) erhöhen Vertrauen in kontinuierliche Kellerung. Ullage oder Füllstand ist besonders bei älteren Jahrgängen zu prüfen: HF (High Fill) und IN (Into Neck) sind sehr gut, TS (Top Shoulder) akzeptabel bei älteren Weinen, MS/LS (Mid/Low Shoulder) riskant. Dokumente wie Kaufbelege, Lagerbescheinigungen und Fotos der Etiketten/Füllstände sind wichtig. Bei hochpreisigen Flaschen empfiehlt sich Versandversicherung und gegebenenfalls Begutachtung durch einen unabhängigen Gutachter.
Im Stil von Klaus‑Peter Keller, besonders bei präzise gearbeiteten Rieslingen, funktionieren feine Meeresfrüchte, Sushi, gebratener Fisch, Geflügel mit leichter Sauce sowie frische Käsesorten sehr gut. Bei konzentrierteren, möglicherweise leicht restsüßen Ausbaustufen harmonieren würzige asiatische Gerichte oder gereifte Hartkäse. Dekantieren ist bei jungen, dichten Weißweinen selten nötig; stattdessen kurze Belüftung im Glas reduzieren oft die Frische. Bei gereiften Exemplaren empfiehlt sich vorsichtiges Umfüllen zum Entfernen von Depot und eine Beobachtung während des Trinkens.
Bewertungen von Robert Parker/Wine Advocate (RP/WA), James Suckling (JS) oder Vinous (VN) erhöhen Sichtbarkeit und können Nachfrage sowie Preis beeinflussen, insbesondere bei limitierten Erzeugnissen renommierter Winzer. Eine hohe Punktzahl steigert oft kurzfristig das Interesse von Sammlern und Händlern; für langfristige Wertentwicklung sind jedoch Provenienz, Lagerbedingung, Flaschenzustand und Reputation des Weinguts mindestens genauso wichtig. Bewertungen dienen als Marktindikator, ersetzen aber keine physische Prüfung von Ullage und Etikett bei hochpreisigen Käufen.
Bezeichnungen wie "Abts E" deuten in der Regel auf eine Lagen‑ oder Parzellenbezeichnung hin und weisen auf einen konzentrierten, terroirbetonten Wein hin. Bei Erzeugern wie Klaus‑Peter Keller signalisiert eine solche Bezeichnung häufig eine gezielte Selektion aus einer klar umgrenzten Fläche mit eigenständigem Charakter.
Weine des Weinguts Klaus‑Peter Keller (häufig abgekürzt KPK) stehen für präzise, terroirbetonte Ausdrucksformen – vor allem im Riesling‑Bereich. Ein 2023er von Keller zeigt typischerweise lebendige Säure, klare Fruchtnoten (Zitrus, reifer Steinobstcharakter) und mineralische Feinheit. Bei Jahrgängen mit kühlerem Wachstumsverlauf tritt oft mehr Spannung und Langlebigkeit zutage; wärmere Wachstumsjahre geben tendenziell dichteres Fruchtspiel und etwas süßere Fruchtnoten. Qualitätskriterien wie Auslese, Lage und Ausbau (Eichenholz vs. Edelstahltank) bestimmen die Balance zwischen Frische und Lagerfähigkeit.
Die Lagerfähigkeit hängt von Rebsorte, Lage und Ausbau ab. Rieslinge von Klaus‑Peter Keller mit guter Säurestruktur und dichter Mineralität können 10–20 Jahre und in Ausnahmefällen deutlich länger reifen. Leichtere, tankausgebaute Versionen sind oft in 2–6 Jahren optimal. Trinkreife erkennt man an ausbalancierter Säure, integrierten Fruchtaromen und einer sich entwickelnden tertiary Note (Honig, petrolähnliche Nuancen bei Riesling). Immer Füllstand (Ullage) und Korkzustand prüfen, bevor man auf lange Lagerung setzt.
Versand hochwertiger Flaschen erfordert stabile Verpackung (optional Original‑Holzkiste), Polstermaterial, versicherte Lieferung und Temperaturkontrolle bei langen Transporten oder sensiblen Jahreszeiten. Kennzeichnen Sie Sendungen neutral, verwenden Sie Tracking und Zustellnachweis. Für Sammlertransaktionen sind Fotos vor dem Versand, Zustandserklärungen und eine Versicherung des Deklarationswerts Standardpraxis.
Bei jüngeren Jahrgängen wie 2023 sind hohe Füllstände (High Fill bis Into Neck) zu erwarten; tiefere Füllstände deuten auf Lagerprobleme oder Oxidation hin. Prüfen Sie Etikett, Kapsel und Korkzustand auf Zeichen von Feuchtigkeit oder Leckagen. Bei älteren Weinen sind Mid Shoulder oder Low Shoulder kritisch. Dokumentierte Provenienz, Bilder und Seriendaten vom Weingut helfen, Authentizität und Zustand verlässlich einzuschätzen.
Ein hochwertiger Einzellagen‑Riesling zeigt typischerweise Aromen von Zitrusfrüchten, grünem Apfel, Pfirsich, weißem Steinobst und eine ausgeprägte mineralische oder salzige Komponente. Solche Weine harmonieren exzellent mit Meeresfrüchten, gebratenem Geflügel, asiatischen Gerichten mit zurückhaltender Schärfe oder gereiftem Käse. Bei dichterem Ausbau lohnt ein kurzes Dekantieren, um die aromatische Entfaltung zu fördern.
Top‑Lagen‑Rieslinge von anerkannten Produzenten wie Klaus‑Peter Keller haben auf dem Sekundärmarkt eine solide Nachfrage, da Produktionsmengen oft begrenzt sind und die Reputation hoch ist. Entscheidend für Anlagepotenzial sind: dokumentierte Provenienz, tadelloser Flaschenzustand (Ullage, Kork), Kritikerbewertungen, Originalverpackungen und Lagerhistorie. Preise schwanken je nach Jahrgang, Marktstimmung und Verfügbarkeit; langfristige Perspektiven setzen professionelle Lagerung voraus.
Ideale Lagerbedingungen für hochwertige Einzellagenweine sind konstant kühl (10–12 °C), dunkel, mit moderater Luftfeuchte (60–75 %) und ohne Temperaturschwankungen. Flaschen waagrecht lagern, um den Korken feucht zu halten. Ein 2023er Einzellagen‑Riesling von hoher Qualität kann je nach Stil und Extrakt 5–20 Jahre Lagerpotenzial besitzen; trockene, mineralische Abfüllungen von Klaus‑Peter Keller neigen bei guter Lagerung zu schöner Reifung und komplexer Aromatik.
Junge trockene Rieslinge profitieren von 8–10 °C, gereifte Flaschen zeigt man bei 10–12 °C, um Aromen zu öffnen. Für komplexe, gereifte Einzellagen empfiehlt sich vorsichtiges Dekantieren oder das langsame Erhöhen der Trinktemperatur im Glas. Schmale, tulpenförmige Weißweingläser unterstützen die Aromenkonzentration und die präzise Säurewahrnehmung.
OHK steht für Original‑Holzkiste (Original Wooden Case), OC für Original Case bzw. Originalkarton und OWC ebenfalls für Original Wooden Case. Diese Begriffe beschreiben Verpackungszustand und sind beim Handel hochwertiger Flaschen relevant, da Originalverpackungen auf lückenlose Lagerung hinweisen. VDP steht für Verband Deutscher Prädikatsweingüter und kennzeichnet in Deutschland klassifizierte Spitzenlagen (Traubenadler‑System). Während OHK/OC/OWC Hinweise auf Verpackung und Provenienz geben, steht VDP für Qualitätsstufen und Herkunftsregeln; beide Aspekte beeinflussen Marktwert und Nachfrage unterschiedlich.
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