25 €
1 Fl. + Porto
Höhere Bewertungen von Robert Parker / Wine Advocate (RP/WA), James Suckling (JS) oder Vinous (VN) steigern Sichtbarkeit, Nachfrage und oft auch Preise — dies gilt vor allem für sehr rare oder reputationsstarke Tropfen. Bei Sauvignon Blanc ist die Wirkung allerdings oft moderater als bei Top-Bordeaux oder Premier-Cru-Burgund; Ausnahmen bilden außergewöhnliche Einzellagen oder renommierte Erzeuger. Für Sekundärmarkt-Transaktionen sind zusätzlich Provenienz, Lagerbedingungen und Originalverpackung entscheidend; Auktionen (z. B. Sotheby's, Christie's) honorieren dokumentierte Herkunft und makellose Flaschenkondition.
"1 Fl." steht für eine Flasche; gebräuchliches Standardformat ist 0,75 l (Standardflasche). Weitere Formate sind 0,375 l (Demi), 1,5 l (Magnum), 3,0 l (Doppelmagnum) bis hin zu großen Formaten wie 6,0 l (Imperial) — gerade Magnums sind bei Weißweinen beliebt, weil sie oft harmonischer reifen. Für Handel und Sammlung sind Originalverpackung und genaue Angabe des Füllvolumens wichtige Qualitätsmerkmale.
Sauvignon Blanc 2021 präsentiert sich je nach Herkunft meist mit lebendiger Säure, klaren Zitrusnoten (Zitrone, Limette), grünen Aromen (Stachelbeere, grüne Paprika, Gras) sowie floralen Nuancen. In kühleren Anbaugebieten wie Sancerre oder Pouilly-Fumé dominieren mineralische und steinige Noten, während Marlborough in Neuseeland fruchtigere, tropische Akzente zeigen kann. Ausbau im Holz oder längere Reife können Varianten mit cremiger Textur, gelben Früchten und reifer Säure hervorbringen; solche Versionen finden sich etwa bei einigen Pessac-Léognan‑Weißweinen oder ausgewählten Gewächsen aus Neuseeland.
Die Abkürzung "1 Fl." steht für eine Flasche (meist 0,75 l Standardflasche). OHK (Original‑Holzkiste), OC (Original Case) oder OWC (Original Wooden Case) bezeichnen die bei Abfüllung verwendete Originalverpackung; sie ist für Sammler und den Sekundärmarkt wichtig, weil sie Provenienz und schonende Lagerung dokumentiert. Originalverpackungen schützen Flaschen vor Licht und Temperaturschwankungen und können beim Wiederverkauf den Wert positiv beeinflussen. Achten Sie zusätzlich auf intakte Etiketten, Kapsel, sowie passenden Füllstand (Ullage).
Generell sind Sauvignon Blancs weniger klassisch als Anlageobjekt als Spitzenrotweine oder rare weiße Burgunder; die Marktliquidität und Preisentwicklung sind oft moderater. Ausnahmen bilden sehr seltene Einzellagen, berühmte Châteaux mit limitierter Produktion oder historische Jahrgänge von renommierten Weingütern (weiße Bordeaux von Château Haut‑Brion oder herausragende Burgunderweine). Für Werterhalt und mögliche Wertsteigerung sind langfristige, professionelle Lagerung, nachweisbare Provenienz und geringe Verfügbarkeit entscheidend.
Sauvignon Blanc aus dem Jahrgang 2021 zeigt je nach Herkunft überwiegend frische, expressive Aromen: in kühleren Loire-Lagen (z. B. Sancerre, Pouilly-Fumé) Noten von Stachelbeere, Zitrus und Heu; in wärmeren oder maritime Regionen (Marlborough, Neuseeland) verstärktes Tropenfrucht-Spektrum wie Passionsfrucht und Maracuja. Der Jahrgang 2021 brachte vielerorts eine klare Säurestruktur und gute Aromenkonzentration, sodass viele trocken ausgebaute Weißweine jung Trinkfreude bieten, während selektiv geerntete Lagen auch Lagerpotenzial von fünf bis zehn Jahren aufweisen können. Zum Vergleich dienen Erzeuger wie Domaine Vacheron (Sancerre), Cloudy Bay (Marlborough) oder Kumeu River (Neuseeland) als Referenz für unterschiedliche Stilistiken.
Kraftvolle Sauvignon Blancs harmonieren hervorragend mit frischen Meeresfrüchten (Muscheln, Austern), gegrilltem weißen Fisch, Ziegenkäse (Crottin, Chèvre) sowie Gerichten mit grünen Kräutern und Zitrusnoten. Ebenfalls ideal sind asiatisch inspirierte Speisen mit Limette und Koriander oder leichte Salate mit Vinaigrette; bei kräftigeren Varianten kann auch ein helles Geflügelgericht oder ein cremiges Pastagericht überzeugen. Für Pairing-Referenzen dienen Stilbeispiele aus Sancerre, Pouilly-Fumé oder neuseeländischen Top‑Erzeugern.
Servieren bei 8–12 °C: leichtere, ungehobelte Exemplare eher kühler (8–10 °C), kräftigere oder holzgeprägte Varianten etwas wärmer (10–12 °C). Dekantieren ist selten nötig, kann aber bei gereiften oder sehr komplexen Weißweinen zur Öffnung der Aromen 15–30 Minuten bringen. Das Glas: ein Weißweinglas mit schmalerer Öffnung als ein Burgundglas unterstützt frische Aromen und Säure, während ein größerer Kelch für komplexere, im Holz ausgebautte Weine mehr Aromenausdruck erlaubt. Vorsichtig temperieren; bei zu kalten Temperaturen laufen Aromen Gefahr, unterdrückt zu werden.
Bei einem relativ jungen 2021er erwartet man ideale Füllstände wie HF (High Fill) oder IN (Into Neck); TS (Top Shoulder) kann bei älteren Weinen tolerierbar sein. Prüfe Etikett, Kapsel, Glasbruch und eventuelle Flüssigkeitsrückstände am Flaschenhals; leichte Sedimente sind bei unfiltrierten Weißweinen möglich. Dokumentiere den Zustand mit Fotos und notiere Messungen der Ullage, denn Nachweise zur Flaschenkondition sind beim Weiterverkauf oder bei Versicherungsfragen oft entscheidend.
Generell sind klassische Sauvignon Blancs kein typisches Anlageobjekt — die meisten sind für den raschen Konsum gedacht. Investitionspotenzial haben jedoch ausgewählte Spitzengewächse mit außergewöhnlicher Qualität, begrenzter Produktion und nachweisbarer Lagerfähigkeit, etwa hochwertige Sancerre von Domaine Vacheron oder Alphonse Mellot, Spitzen‑Pessac‑Léognan‑Weißweine und einzelne Prestige‑Produkte aus Neuseeland wie ältere Chargen von Cloudy Bay oder Dog Point, wenn sie in einwandfreier Provenienz und Originalverpackung angeboten werden. Für eine Anlageentscheidung zählen Kritikerbewertungen, Lagerhistorie, Rarität und Marktnachfrage.
Sauvignon Blanc ist ein vielseitiger Essensbegleiter: klassische Kombinationen sind Meeresfrüchte, Ziegenkäse (z. B. Crottin), Salate mit Zitrusdressing, Sushi und leichte asiatische Gerichte. Die frische Säure schneidet gut durch fettreiche Speisen. Porto (Portwein) ist ein portugiesischer, verstärkter Dessertwein und harmoniert in der Regel nicht mit einem trockenen Sauvignon Blanc als gleichzeitiger Begleiter; Porto passt besser zu Desserts, gereiftem Blauschimmelkäse oder als Abschluss eines Menüs. Kreative Paarungen sind möglich, jedoch verlangen sie eine bewusste Abstimmung von Süße, Säure und Textur.
Sauvignon Blanc lagerst du am besten dunkel, konstant kühl bei 10–13 °C und rund 60–75 % Luftfeuchtigkeit, frei von Vibrationen. Flaschen mit Naturkorken liegen idealerweise horizontal, um den Korken feucht zu halten; bei Schraubverschlüssen ist die Lage weniger kritisch. Eine Original-Holzkiste (OHK) oder Original Case/Original Wooden Case (OC/OWC) schützt vor Licht und Temperaturspitzen und erhöht die Lagerfähigkeit, insbesondere wenn längere Reifungsabsichten bestehen.
Die optimale Lagerung erfolgt dunkel, konstant bei 10–14 °C und ca. 60–75 % relativer Luftfeuchte, Flaschen horizontal, Vibrationen vermeiden. Die meisten Sauvignon Blancs sind für den Genuss innerhalb von 1–6 Jahren nach der Ernte gedacht. Ausnahmen mit Reifepotenzial (häufig holzgeprägte Weißweine oder hochwertige Bordeaux‑Weißweine und ausgewählte Sancerre) können 8–15 Jahre positive Entwicklung zeigen. Bei Weingütern wie Domaine Vacheron (Sancerre) oder Spitzenproduzenten in Pessac‑Léognan empfiehlt sich eine längere Kellerführung, sofern der Ausbau und die Säurestruktur dies erlauben.
Wichtige Prüfpunkte sind: Ullage (Füllstand) — HF (High Fill) und IN (Into Neck) sind optimal; TS (Top Shoulder) oder schlechter kann bei älteren Flaschen auf Oxidation hindeuten. Zustand des Verschlusses (Kork intakt, keine Ausblühungen), intakte Kapsel und Etikett, konsistente Provenienz (Rechnungen, Lagerhistorie) sowie Vorhandensein der Originalverpackung (OHK/OC/OWC). Bei höherpreisigen Käufen sind zudem Bewertungen und Publikationen (Robert Parker / The Wine Advocate, James Suckling, Vinous) sowie Zertifikate oder Händlervertrauen relevant. Temperaturgeschädigte oder unsachgemäß gelagerte Bestände mindern Wert und Trinkqualität.
OHK steht für Original-Holzkiste, OC/OWC für Original Case/Original Wooden Case; VDP ist der Verband Deutscher Prädikatsweingüter, der u. a. Klassifizierungen wie Erste Lage und Großes Gewächs regelt. DRC bedeutet Domaine de la Romanée-Conti, ein berühmtes burgundisches Weingut und oft genutzte Abkürzung in Fachkreisen. GG steht für Großes Gewächs, die höchste trockene Qualitätsstufe innerhalb des VDP-Systems; wer diese Kürzel kennt, kann Herkunft, Qualität und Sammlerrelevanz besser einschätzen.
Loire‑Sauvignon aus Sancerre oder Pouilly‑Fumé (Beispiele: Domaine Vacheron, Alphonse Mellot) zeigt oft Mineralität, schlanke Säure und kräuterige, zitrische Noten. Bordeaux‑Weiße (Pessac‑Léognan) kombinieren häufig Sauvignon Blanc mit Sémillon, bieten Körper, Reifefähigkeit und manchmal holzige Nuancen (Beispielproduzenten: renommierte Châteaux in Pessac‑Léognan). Marlborough in Neuseeland (Cloudy Bay, Dog Point, Greywacke) ist bekannt für intensive, aromatische Frucht, ausgeprägte Stachelbeeren- und tropische Noten sowie hohe Frische. Die Stilunterschiede ergeben sich aus Klima, Boden, Rebschnitt, Erntezeitpunkt und Winzerentscheidungen wie Spontanvergärung oder Barriqueausbau.
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