Was zeichnet Blaufränkisch sensorisch und strukturell aus und welche österreichischen Regionen gelten als Referenz?
Blaufränkisch ist eine spät reifende Rotweinsorte mit ausgeprägter Säure, feinkörnigen, aber präsenten Tanninen und Aromen von dunklen Beeren, Kirsche, Pflaume sowie würzigen Noten (Pfeffer, Kräuter). In Österreich stehen vor allem Burgenland-Subregionen wie Mittelburgenland DAC, Leithaberg DAC, Eisenberg und das Gebiet um den Neusiedlersee für besonders charaktervolle Blaufränkisch-Exemplare. Klassische Produzenten wie Weingut Heinrich (Mittelburgenland), Weingut Umathum (Neusiedlersee-Umgebung) oder Winzerpersönlichkeiten aus dem Leithaberg tragen mit unterschiedlichen Lagen und Bodenprofilen zur stilistischen Bandbreite bei.