Wie funktioniert die Preisbildung auf dem Sekundärmarkt für Weine aus den 1970er Jahren?
Der Preis hängt vor allem von Zustand (Ullage, Kork, Etikett), Herkunft/Provenienz, Seltenheit, Reputation des Produzenten und nachgewiesenen Auktionsvergleichen ab. Häuser wie Sotheby’s, Christie’s oder spezialisierte Weinauktionen liefern Marktbewertungen; Vergleichsverkäufe (Lots mit ähnlichem Zustand und Jahrgang) sind für die Preisfindung essenziell. Kritikerbewertungen (z. B. Robert Parker/Wine Advocate, Jancis Robinson, Vinous) können bei jüngeren Jahrgängen stärker wirken, bei sehr alten Flaschen zählen physischer Zustand und Trinkbarkeit oft mehr als historische Punktzahlen.

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