Wie zeigt sich ein gereifter Jahrgang 1998 bei piemontesischen Rotweinen sensorisch und strukturell?
Ein 1998er aus dem Piemont befindet sich gut zwei bis drei Jahrzehnte nach der Lese in einer fortgeschrittenen Reifephase: fruchtige Primärnoten verblassen zugunsten tertiärer Aromen wie Leder, getrocknete Kräuter, Haselnuss und Unterholz. Tannine sind meist weicher, die Säure bleibt oft präsent und sorgt für Frische. Bei Nebbiolo‑basierten Weinen sind noch florale Noten und feine Gewürznuancen möglich; ein moderates Dekantieren (30–120 Minuten) kann sich positiv auswirken.

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