Was bedeutet 'Alte Reben' genau und welche praktischen Effekte hat diese Bezeichnung?
‚Alte Reben‘ ist keine gesetzlich normierte Bezeichnung, steht aber im Weinbau allgemein für Reben mit deutlich reduzierter Ertragsleistung und meist 30–80+ Jahren Alter. Praktisch wirkt sich das in konzentrierteren Trauben, stärkerer Sortencharakteristik und oft in komplexeren, langlebigeren Weinen aus. Bei Weingütern, die auf Einzellagen setzen, lässt sich der Mehrwert alter Reben besonders deutlich erkennen – etwa in tieferen mineralischen Noten und einer präziseren Struktur.