Wie erkennt man Fälschungen oder zweifelhafte Flaschen bei alten Château dYquem-Abfüllungen?
Die Erkennung von Fälschungen kombiniert makroskopische Prüfung (Etikett, Typographie, Papier, Druckpunkte, Kapsel, Glasform), physische Merkmale (Füllstand, Korkzustand, Halsform) und dokumentarische Nachweise (Provenienz, Auktions- oder Rechnungsbelege). Zur Absicherung werden Archivvergleich mit bekannten Originaletiketten, Laboranalysen (z. B. Isotopenanalyse, Tinten- und Papierprüfung) und Expertenmeinungen von anerkannten Auktionshäusern oder Weinsachverständigen herangezogen. Original-Holzkisten (OHK/Original Wooden Case) und intakte Versandkisten erhöhen die Plausibilität der Herkunft.