Worauf sollte man auf dem Sekundärmarkt bei tschechischen Weißweinen achten?
Ausschlaggebend sind Provenienz (Lagernachweise, Händler-/Auktionsdokumente), Füllstand und Etikettenzustand, unbeschädigter Kork und realistische Einschätzung des Jahrgangspotenzials. Tschechische Weine haben einen kleineren internationalen Sekundärmarkt als klassische Regionen; spezialisierte Händler, regionale Auktionen und Fachauktionen sind oft sinnvollere Handelsplätze als globale Plattformen. Preise richten sich nach Seltenheit, Zustand, Reputation des Weinguts (z. B. Sonberk, Znovín Znojmo) und Nachfrage. Kritikerbewertungen (RP/Wine Advocate, James Suckling, Vinous) können den Verkaufspreis beeinflussen, sind für viele mitteleuropäische Erzeugnisse jedoch seltener vorhanden.