Was bedeutet Batonnage und wie beeinflusst diese Technik den Wein?
Batonnage bezeichnet das mehrfache Aufrühren der Feinhefe (Sur Lie) im Fass oder Edelstahltank. Durch die Lees‑Stirring werden Aromen wie Brioche, Butter, geröstete Nüsse und zusätzliche Textur freigesetzt; die Säure wirkt oft runder, der Körper vollerer. Winzer in Burgund (z. B. ein Weingut in Meursault oder ein Domaine in Puligny‑Montrachet) sowie experimentierfreudige Produzenten verwenden Batonnage gezielt bei Weißweinen, um Komplexität zu erzeugen. Bei holzgeprägten Stilen sollte die Dauer der Batonnage abgestimmt werden, damit Holz- und Hefearomen harmonisch bleiben.
Weitere Fragen zu diesem Thema:
- •Was bedeutet "Differenzbesteuert nach UStG §25a" im Kontext des Weinhandels?
- •Was sagt der Jahrgang JG 2013 über Trinkreife und Lagerpotenzial aus?
- •Wie beeinflusst Batonnage die passende Trinktemperatur und Dekantierempfehlungen?
- •Welche Versand- und Lagerbedingungen sind beim Transport empfindlicher Weißweine zu beachten?
- •Wie prüft man bei älteren Flaschen den Füllstand (Ullage) und welche Kategorien sind akzeptabel?
- •Wie wirkt sich der Jahrgang 2013 auf Lagerfähigkeit und Trinkreife aus?
- •Was bedeutet Batonnage und wie beeinflusst sie den Charakter eines Weißweins?
- •Vol. 0,7 versus 0,75 – wie relevant ist die Füllmenge für Sammler und Verbraucher?
- •Wie bewerte ich Sekundärmarktpotenzial und Investitionsaspekte für ältere Jahrgänge?
- •Wie bewertet man Investmentpotenzial auf dem Sekundärmarkt für gereifte Jahrgänge?
- •Was bedeutet Vol. 0,7 und welche Flaschenformate sind verbreitet?
- •Welche Versand‑ und Lagerhinweise sind für empfindliche Flaschen wichtig?
- •Was bedeutet Differenzbesteuerung nach UStG §25a für Käufer und Wiederverkäufer?
- •Worauf achte ich beim Prüfen von Füllstand (Ullage) und Zustand bei einem 2013er?
- •Wie sollte ein Wein mit Batonnage ideal serviert und mit Speisen kombiniert werden?




