Welche Besonderheiten zeigen gereifte Spätburgunder aus Franken im 1. Lage / GG-Bereich?
Gereifte Spätburgunder aus Franken bieten oft eine elegante Verbindung aus kühler Frucht und feiner Mineralik, resultierend aus Böden wie Muschelkalk, Keuper und Buntsandstein. Spitzenbetriebe wie das Bürgerspital zum Heiligen Geist (Würzburg), Weingut Hans Wirsching (Iphofen), Weingut Rudolf Fürst (Bürgstadt) oder das Juliusspital setzen auf kühle Vinifikation und lange Maischestandzeiten, wodurch die Weine strukturierte, feine Tannine und Aromen von Waldbeeren, getrockneten Kräutern, Unterholz und erdigen Noten entwickeln. Im GG- bzw. Erste-Lage-Bereich zeigt sich zusätzlich oft eine präzisere, terroirgetriebene Mineralität und ein längeres Reifepotenzial als bei Orts- oder Gutsweinen.

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