Wie beeinflussen Degorgement und Dosage das Trinkverhalten und die Alterung eines Champagners?
Das Degorgement ist der Zeitpunkt, an dem die Hefe entfernt und die finale Dosage zugegeben wird; es bestimmt, wie lange der Wein auf der Hefe lagerte und beeinflusst Frische, Autolyse-Aromen und Alterungspotential. Ein spät degorgierter Champagner kann reifer und runder wirken; die Dosage moduliert Säure- und Fruchtsüsse-Balance. Prestigeformate wie bestimmte Dom Pérignon-Relaeses (P2/P3) demonstrieren, wie verlängerte Flaschenreife und gezieltes Degorgement ein völlig neues Geschmacksbild erzeugen können.