Was bedeutet Auslese bei Riesling und wie unterscheidet sich diese Prädikatsstufe von Kabinett und Spätlese?
Auslese ist eine Prädikatsstufe im deutschen System und steht für selektiv gelesene, sehr reife Trauben mit höherem Mostgewicht als Kabinett oder Spätlese. Im Gegensatz zur Kabinett- oder Spätlese sind Auslesen häufig üppiger in der Fruchtsüße und haben dadurch oft ausgeprägtere Lager- und Reifungseigenschaften. Auslesen können trocken oder restsüß ausgebaut sein; bei edelfauler Prägung (Botrytis) erreichen sie besonders aromatische und langlebige Profile.