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Der Füllstand ist ein zentraler Indikator für den Zustand älterer Flaschen: Ein hoher Füllstand signalisiert geringere Oxidationsgefahr, während tiefe Ullage auf möglichen Verlust durch Alter oder Undichtigkeiten hinweist. Übliche Kategorien sind: HF (High Fill) – perfekter Füllstand; IN (Into Neck) – sehr guter Füllstand; TS (Top Shoulder) – akzeptabel bei Flaschen älter als 15–20 Jahre; VHS (Very High Shoulder) – erste Oxidationszeichen möglich; MS / LS (Mid Shoulder / Low Shoulder) – erhöhtes Risiko eines geschädigten Weins. Bei Premium-Champagnern wirkt sich ein schlechter Füllstand deutlich auf Sammlerwert und Trinkqualität aus.
Dom Pérignon ist keine einzelne Kelleradresse, sondern die Prestige-Cuvée von Moët & Chandon und baut auf selektierten Trauben aus Grand Cru-Lagen der Champagne auf. Typische Pinot Noir-Lagen finden sich im Montagne de Reims (z. B. Ambonnay, Verzenay, Bouzy), Chardonnay stammt oft aus der Côte des Blancs (z. B. Le Mesnil-sur-Oger, Oger). Die Trauben stammen aus den klassischen Subregionen Montagne de Reims, Vallée de la Marne und Côte des Blancs, was der Cuvée ihre Balance zwischen Struktur (Pinot Noir) und Eleganz/Mineralität (Chardonnay) verleiht.
„Geschenkbox“ bezeichnet die handelsübliche Präsentationsverpackung, während OC (Original Case) und OWC (Original Wooden Case) bzw. Original-Holzkiste (OHK) die werksseitige Versand- oder Präsentationsverpackung bezeichnen. Eine intakte Original-Holzkiste (OHK) oder ein Original Case erhöht bei Premiumflaschen wie Dom Pérignon den Sammlerwert und dient als Indikator für sorgfältige Lagerung und vollständige Provenienz. Wichtig: OHK steht für Original-Holzkiste und sollte im Belegwesen bzw. bei Auktionsbeschreibungen korrekt benannt werden.
Wertfaktoren sind Jahrgangsqualität, Reputation des Produzenten (Dom Pérignon / Moët & Chandon), Flaschenzustand, Vorhandensein originaler Verpackung (OHK/OC/OWC), Flaschenformat (Magnum und größere Formate erzielen oft Prämien), Disgorgement-Datum, Bewertungen von Kritikern wie Vinous oder James Suckling sowie Auktionsergebnisse. Auch Markttrends und globale Nachfrage für Prestigechampagner spielen eine Rolle. Für Investitionen sind transparente Provenienz, professionelle Lagerung und Versicherung entscheidend.
Dom Pérignon ist die Prestige-Cuvée des Hauses Moët & Chandon (Teil der LVMH-Gruppe) und wird ausschließlich als Jahrgangschampagner erzeugt. Die Cuvée entsteht aus selektierten Grundweinen, die häufig Trauben aus renommierten Grand Cru-Lagen der Champagne kombinieren, etwa aus Teilen der Côte des Blancs und der Montagne de Reims. Dom Pérignon steht für eine klassische Balance von Frucht, Säure und feinporiger Perlage und durchläuft eine ausgedehnte Flaschenreife, bevor er auf den Markt kommt.
Dom Pérignon 2012 harmoniert sehr gut mit feinen Meeresfrüchten (Austern, Jakobsmuscheln), Kaviar und geräuchertem Fisch. Auch edle Vorspeisen wie Foie Gras oder helle Geflügelgerichte sowie komplexe Sushi-Kreationen profitieren von der Säurestruktur und der Cremigkeit. Mit zunehmender Reife passen auch pilzbetonte Gerichte und gereifte Käsesorten. Die Kombination sollte die feine Textur des Champagners nicht überlagern, sondern ergänzen.
Beim Kauf auf dem Sekundärmarkt sind lückenlose Provenienz und Dokumentation essenziell: Rechnung, Lagerhistorie und Auktions- oder Händlernachweise. Prüfen Sie den Füllstand (Ullage): High Fill (HF) oder Into Neck (IN) sind je nach Alter unbedenklich, während Mid Shoulder (MS) und Low Shoulder (LS) auf Oxidation hindeuten können. Achten Sie auf Etiketten- und Kapselzustand, korrekte Korkenlage, Originalverpackung (OHK/OC/OWC) und gegebenenfalls Disgorgement-Datum. Bei Unsicherheit lohnt eine Expertise oder der Kauf über etablierte Auktionshäuser oder Fachhändler.
Zur Lagerung: Dunkel, konstant kühl (idealerweise um 10–12 °C), moderate Luftfeuchte (~70 %), liegend und vibrationsfrei. Dom Pérignon hat typischerweise ein gutes Reifepotenzial; die konkrete Trinkreife hängt vom Jahrgang und der Flaschenhistorie ab und kann von sofortem Genuss bis zu mehreren Jahrzehnten reichen. Serviertemperatur: 8–10 °C für Frische und Aromenbalance; ältere Jahrgänge profitieren gelegentlich von etwas höherer Temperatur und einem größeren Glas (Bourgogne- oder Weißweinglas) statt klassischer Flöte, um die Komplexität besser zu entfalten.
Werttreiber sind Jahrgangsreputation, Flaschenzustand, Füllstand, Original-Holzkiste (OHK) oder Original Case, seltene Formate (Magnum, Jeroboam) und belegbare Provenienz. Dom Pérignon zählt zu begehrten Prestige-Cuvées und wird daher häufig am Sekundärmarkt, über Fachhändler und Auktionshäuser (z. B. Sotheby's, Christie's) gehandelt. Risiken: Marktschwankungen, Fälschungen und Lagerungsschäden. Für Investmentzwecke empfiehlt sich Dokumentation (Rechnungen, Auktionsprotokolle), Fachberatung und Versicherungslagerung bei spezialisierten Dienstleistern.
Der Jahrgang 2012 wird in der Champagne häufig als anspruchsvoll und von kühleren, variablen Bedingungen geprägt beschrieben; viele Erzeuger betonten in den Weinen daraus Frische und präzise Säure. Dom Pérignon komponiert seine Jahrgangsversionen aus selektierten Partien, um einen wiedererkennbaren Stil zu erzielen: Präzision, Tiefe und das Potenzial zur Reife über Jahre. Die konkrete sensorische Signatur eines Jahrgangs kann jedoch je nach Grundweinen und Flaschenreifung stärker variieren, deshalb lohnt sich ein Blick auf Keller-Infos und Expertenbewertungen.
Auf Echtheit prüfen Sie Etikett und Rückenetikett auf Druckqualität und Typografie, Kapsel und Korkmarkierung, Chargen- oder Losnummern am Hals oder Rückenetikett sowie die UV- und Prägeelemente. Dokumente wie Originalrechnung, Händlerquittung, Auktionsprotokoll oder eine lückenlose Lagerhistorie unterstützen die Provenienz. Bei besonders wertvollen Flaschen empfiehlt sich eine Prüfung durch einen spezialisierten Gutachter oder Rückfrage bei renommierten Auktionshäusern und Händlernetzwerken. Unstimmigkeiten in Etikett, Klebstoff, Korkausdruck oder Füllstand sind Warnsignale.
Der Jahrgang 2012 in der Champagne gilt als kühlere, spätreifende Saison mit ausgeprägter Frische und hoher Säurestruktur. Dom Pérignon, die Prestige-Cuvée von Moët & Chandon, verbindet in solchen Jahrgängen typischerweise klar definierte Zitrus- und Kernobstnoten mit kreidiger Mineralität und feiner Brioche- bzw. Hefenote durch lange Flaschenreife auf der Hefe. 2012 zeigt daher oft eine präzise Säure, florale Nuancen und ein Entwicklungspotenzial, das Fruchtfrische und tertiäre Noten wie Honig und geröstete Mandeln über Jahre harmonisch vereinen kann.
Dom Pérignon ist für lange Reifung ausgelegt. Ein 2012er zeigt in den ersten Jahren ausgeprägte Frische, zitrische und florale Akzente sowie feine Hefe- bzw. Brioche-Noten. Mit zunehmendem Alter entwickeln sich komplexe tertiäre Aromen wie Honig, getrocknete Früchte und geröstete Nüsse. Das Lagerpotenzial hängt von Flaschenzustand und Lagerbedingungen ab; gut gelagerte Exemplare können sich über Jahrzehnte positiv entwickeln. Viele Sammler öffnen Flaschen in unterschiedlichen Reifestadien, um die Wandelbarkeit eines Jahrgangs wie 2012 zu erleben.
Optimaler Lagerraum: konstant 10–12 °C, relative Luftfeuchte um 70 %, kein direktes Licht, vibrationsfrei und dunkel. Flaschen sollten venetinal gelagert werden, vorzugsweise horizontal, damit der Korken feucht bleibt. Eine Geschenkbox ist für kurzfristige Präsentation praktisch, langfristig schützt eine originale Holzkiste (OHK) bei stabilen Bedingungen besser vor Temperaturschwankungen. Disgorgement-Datum und vorangegangene Lagerung sind zusätzliche Faktoren für Lagerentscheidungen.
Zur Preisermittlung kombiniert man mehrere Quellen: aktuelle Handelspreise im Fachhandel, letzte Auktionsresultate, Marktindizes wie Liv-ex, sowie Angebote vergleichbarer Flaschen mit ähnlicher Provenienz, Füllstand und Originalverpackung. Original-Holzkiste (OHK) oder intakte Geschenkbox erhöhen den Wert. Ziehen Sie außerdem Kritikerbewertungen (z. B. Robert Parker / Wine Advocate, Vinous, James Suckling) heran, um Nachfrage und Reputation eines Jahrgangs einzuschätzen. Versand-, Versicherungs- und gegebenenfalls Zollkosten sowie Zustandseinflüsse sollten in die Kalkulation einfließen.
Originalverpackungen wie Original-Holzkisten (OHK), Original Case (OC) oder Original Wooden Case (OWC) sind wichtige Indikatoren für Vollständigkeit und Pflege. Achten Sie auf Markenprägungen, Seriennummern oder Herstellersiegel, saubere Innenpolsterung, fachgerechte Beschläge und den Zustand von Scharnieren und Verschlüssen. Echtheitsmerkmale können außerdem aufgedruckte Barcodes, Zertifikate oder Siegel des Hauses Moët & Chandon sein. Die Abkürzung OHK steht für Original-Holzkiste und wird häufig in der Auktionsterminologie verwendet.
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