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Beim Kauf prüfen: vollständige Provenienzdokumente, unbeschädigtes Etikett mit klarer Jahrgangsangabe und Winzernamen (z. B. Weingut J. Aufricht), intakte Kapsel und Kork, angemessener Füllstand sowie Flaschenformat. Magnum (1,5 l) altert oft langsamer und kann bei Pinot Noir vorteilhaft sein, Standardflasche (0,75 l) ist marktüblich. Bei Unsicherheit Fotos anfordern und bevorzugt Händler mit Rückgaberegeln wählen. Für Investitionszwecke zusätzlich Kritikerbewertungen, Seltenheit, Lagerhistorie und Einordnung gegenüber Referenzweinen aus Burgund oder bekannten Produzenten berücksichtigen.
Original-Holzkiste (OHK), Original Wooden Case (OWC) oder Original Case (OC) erhöhen selten den Marktwert deutlich, können aber bei hochwertigen Einzelflaschen oder limitierten Abfüllungen als Authentizitäts- und Lagerungsvorteil wirken. OHK/OWC schützen vor Licht und Temperaturschwankungen und sind bei Wiederverkauf ein Pluspunkt, da sie originale Auslieferungsbedingungen dokumentieren. Für Auktionen oder Sammlertransaktionen empfiehlt sich der Nachweis der Originalverpackung, insbesondere bei älteren oder hochpreisigen Pinot Noir-Flaschen.
OHK steht für Original‑Holzkiste; OWC oder OC bedeuten Original Case/Originalkiste. Originalverpackungen, Rechnungen, Auktionsprotokolle und Gutachten erhöhen Glaubwürdigkeit. Etikett, Capsule, Korkprägung, Füllstand (Ullage) und perfekte Verklebung geben Hinweise auf Manipulationen; bei seltenen Jahrgängen ist ein Herkunftsnachweis ideal, insbesondere wenn die Flasche als Sammlerobjekt gehandelt werden soll.
Ullage ist ein wichtiger Indikator für Lagerbedingungen und Alterungsprozess. HF (High Fill) und IN (Into Neck) gelten als sehr gut; TS (Top Shoulder) ist bei Weinen älter als 15–20 Jahre akzeptabel. VHS (Very High Shoulder), MS (Mid Shoulder) und LS (Low Shoulder) deuten auf zunehmende Oxidation bzw. Evaporation hin und mindern Trinkbarkeit sowie Marktwert. Bei teuren Jahrgängen rechtfertigen geringe Füllstände eine genauere Begutachtung durch Sachverständige.
Bewertungen von Publikationen wie Robert Parker / Wine Advocate (RP/WA), James Suckling (JS) oder Vinous (VN) können den Preis und die Nachfrage deutlich beeinflussen, insbesondere bei renommierten Erzeugern und limitierten Partien. Ein hoher Score erhöht Sichtbarkeit und Investoreninteresse, vor allem bei Weinen aus etablierten Lagen oder von bekannten Weingütern. Bei regionalen Winzern wie Weingut J. Aufricht ist der Effekt abhängig von Verfügbarkeit, Reputation und der Vergleichbarkeit mit Benchmark-Weinen aus Burgund oder international anerkannten Produzenten.
Pinot Noir reagiert empfindlich auf Temperaturschwankungen: konstante 10–14 °C, 60–75 % Luftfeuchte, dunkel und ruhig sind optimal. Flaschen liegend lagern, um den Korken feucht zu halten; Vibrationen vermeiden. Leichtere, früh zugängliche Jahrgänge sind oft früher trinkreif, während gut strukturierte Jahrgänge 5–15 Jahre reifen können – abhängig von Ertrag, Ausbau und Jahrgang.
Pinot Noir, im deutschen Sprachraum häufig Spätburgunder genannt und oft mit der Abkürzung PN versehen, ist eine dünnhäutige Burgunderrebe, die feingliedrige, aromatisch komplexe Weine hervorbringt. In der Weltspitze stehen Burgunder-Domaines wie Domaine de la Romanée-Conti (DRC), daneben erzielen auch deutsche Weingüter aus Baden, Pfalz und Ahr sowie österreichische Erzeuger hohe Qualität. Typisch sind Aromen von Kirsche, Waldboden, Unterholz und je nach Ausbau auch feine Würze und erdige Noten. Winzer wie Weingut J. Aufricht treten in diesem Kontext als Produzenten auf, die je nach Lage und Kellertechnik sehr unterschiedliche Stilrichtungen von leicht und frisch bis konzentriert und reif realisieren.
PN steht kurz für Pinot Noir, die Burgunder‑Rebsorte; in Deutschland wird sie oft Spätburgunder genannt, in Italien Pinot Nero und in Frankreich Pinot Noir. Die Abkürzung weist auf die Rebsorte hin, nicht zwingend auf Stil, Ausbau oder Herkunftslage; für Herkunftsqualitäten sind Zusatzangaben wie Appellation (z. B. AOC/AOP, DOC/DOCG) oder VDP‑Klassifikationen aussagekräftiger.
Kritiker wie Robert Parker / Wine Advocate (RP/WA), James Suckling (JS) oder Vinous (VN) beeinflussen Nachfrage und Preis besonders bei limitierten Abfüllungen. Klassifikationen wie VDP (Verband Deutscher Prädikatsweingüter) in Deutschland oder Appellationen in Frankreich (AOC/AOP, Grand Cru) schaffen zusätzliche Wertanker. Zum Vergleich dienen Spitzenweine aus dem Burgund (z. B. Domaine de la Romanée‑Conti, abgekürzt DRC) als Referenzpunkt für Preisbildung und Sammlerinteresse.
Kleinere Produzenten können attraktive Trinkweine mit kleinem Preisniveau liefern, doch als Anlage sind sie weniger liquide und bieten selten dramatische Wertsteigerungen wie Spitzen‑Burgunder oder Kultweine. Entscheidende Faktoren sind Jahrgangsqualität, Limitierung, Provenienz, Lagerung, Kritikerbewertungen und Originalverpackung. Für Sammler lohnt sich eine Strategie: selektive Käufe bester Jahrgänge und gepflegte Lagerung statt breit gestreifter Spekulation.
Pinot Noir harmoniert exzellent mit Geflügel (Ente, Perlhuhn), Lamm, Kalbsmedaillons, Pilzgerichten und fettreichem Fisch wie Lachs oder gebeiztem Forellenfilet. Auch milde Weichkäse (Brie, Camembert) und herzhafte vegetarische Gerichte (Rote‑Beete‑Risotto, Pilz‑Tagliatelle) ergänzen die feine Säure und die roten Früchte des Pinot Noir ideal.
Ein Pinot Noir eines kleinen Weinguts wie J. Aufricht zeigt typischerweise feine Kirsch‑ und Himbeerfrüchte, erdige Noten sowie florale Aromen bei mittlerem Körper und moderater Tanninstruktur. Im Vergleich zur Côte d'Or im Burgund (z. B. Spitzengewächse von Domaine de la Romanée‑Conti) sind Traubenadler‑Regionen oft schlanker und terroirbetonter, während Pinot Noirs aus Oregon oder Sonoma tendenziell reifere Frucht und volleres Mundgefühl präsentieren. Ausbauentscheidungen (Naturkork, neues oder gebrauchtes Holz, Ausbaudauer) beeinflussen Struktur und Lagerfähigkeit maßgeblich.
Die Herkunft ist bei Pinot Noir zentral: Burgund (Côte d'Or, Nuits-Saint-Georges, Vosne-Romanée) liefert oft terroirgeprägte Grand Cru-Profile, während deutsche Regionen wie Baden, Pfalz und Ahr charaktervolle Spätburgunder mit anderer Frucht-Würze-Balance erzeugen. Zur Einschätzung dienen Lagebezeichnungen, Weingut-Name (z. B. Weingut J. Aufricht), Jahrgang, Vinifikation (Holzausbau vs. Edelstahltank) und offizielle Klassifikationen. Auch die Aufnahme in Verbände wie Verband Deutscher Prädikatsweingüter (VDP) kann ein Qualitätsindikator sein. Kritikernoten und Vergleichsproben mit Referenzweinen aus Burgund oder bekannten Erzeugern helfen, das Niveau genauer einzuordnen.
Pinot Noir profitiert von kühler, konstanter Lagerung bei 11–14 °C, 60–75 % Luftfeuchte und geringer Licht- und Erschütterungsbelastung. Flaschen im Original-Holzkiste (OHK) oder Original Wooden Case (OWC) sind oft besser vor Temperaturschwankungen geschützt. Serviertemperatur liegt je nach Stil zwischen 12–16 °C; leichtere Exemplare eher kühler, gereifte, komplexe Tropfen etwas wärmer. Bei älteren Flaschen empfiehlt sich vorsichtiges Dekantieren, um Depot zu entfernen, bei jungen, kräftigen Pinots kann eine kurze Belüftung Tannine zähmen und Aromen öffnen.
Der Füllstand ist ein entscheidender Zustandspunkt bei gereiften Pinot Noir-Flaschen. Gängige Begriffe: HF (High Fill) = perfekter Füllstand, IN (Into Neck) = sehr guter Füllstand im Hals, TS (Top Shoulder) = akzeptabel bei Weinen über 15–20 Jahren, VHS (Very High Shoulder) = erste Oxidationsanzeichen, MS/LS (Mid Shoulder / Low Shoulder) = erhöhtes Risiko für Qualitätsmängel. Bei Gebraucht- oder Sammlerweinen unbedingt Fotos des Füllstands prüfen; TS ist bei älteren Tropfen häufig tolerierbar, MS/LS sollten genau hinterfragt werden.
Die Abkürzung PN steht für Pinot Noir und ist international gebräuchlich. Im deutschsprachigen Raum wird die gleiche Rebsorte traditionell als Spätburgunder bezeichnet. Beide Begriffe beschreiben dieselbe Traube, die unter verschiedenen klimatischen und terroirbedingten Bedingungen unterschiedliche Stilrichtungen hervorbringt — vom eleganten Burgunder über mineralische Ahr-Spätburgunder bis hin zu kraftvollen Exemplaren aus Baden oder anderen Anbaugebieten.
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