85 €
perfekte Flasche aus OHK. 97+ PP Überweisung bevorzugt DHL on top
OHK steht für Original‑Holzkiste. Oft wird diese Schreibweise synonym zu Original Case (OC) oder Original Wooden Case (OWC) verwendet. Eine erhaltene Original‑Holzkiste ist für Sammler und Händler ein wichtiges Provenienz‑Merkmal: sie erhöht die Attraktivität am Sekundärmarkt, erleichtert Echtheitsprüfungen und kann den Wiederverkaufswert steigern, weil sie auf fachgerechte Lagerung und lückenlose Herkunft hindeutet.
Cheval des Andes stammt aus Mendoza, speziell aus hohen Lagen (u. a. Luján de Cuyo und Uco Valley), die für kühle Nächte und große Temperaturdifferenzen bekannt sind. Terrazas de los Andes arbeitet mit Parzellen in Stufenlagen, wodurch Konzentration und Frische—typisch für hochwertige argentinische Rotweine—ermöglicht werden. Die Höhenlage und Sonneneinstrahlung sind entscheidend für die Reife und die Tanninstruktur solcher Weine.
Vor dem Servieren leicht dekantieren — 60 bis 120 Minuten sind ein guter Richtwert, um Tannine und Aromenspektrum zu öffnen; ältere Flaschen eventuell nur kurz oder vorsichtig dekantieren. Serviertemperatur 16–18°C, große bauchige Rotweingläser betonen Aromatik und Länge. Bei Tastings empfiehlt sich eine kurze Kühlung falls der Wein zu warm gelagert wurde, um Frische und Balance zu bewahren.
Cheval des Andes ist ein argentinischer Premium‑Rotwein, der in Mendoza (Argentinien) erzeugt wird. Das Projekt entstand in Kooperation zwischen dem französischen Schloss Château Cheval Blanc (Saint‑Émilion) und der argentinischen Bodega Terrazas de los Andes. Stilistisch ist Cheval des Andes ein bordelaiser Verschnitt im neuen Welt‑Gewand: Konzentration und Struktur kombiniert mit der Frucht und Reife, die aus den hohen Lagen von Mendoza stammen.
Cheval des Andes basiert typischerweise auf einem Bordeaux-ähnlichen Rebsortenmix mit Malbec und Cabernet Sauvignon als Kern, dazu können Cabernet Franc oder Petit Verdot für aromatische Komplexität und Struktur hinzugefügt werden. Im Jahrgang 2016 lieferten die warmen bis ausgeglichenen Vegetationsbedingungen in Mendoza reife Tannine und dichte Frucht, während die Höhenlage Frische und Säure bewahrte.
Die Notation 97+ PP bezieht sich auf Parker‑Punkte (Parker‑Punkte, Robert Parker / The Wine Advocate) und signalisiert eine herausragende Bewertung. Solch hohe Bewertungen erhöhen üblicherweise Nachfrage und Preisliquidität auf dem Sekundärmarkt, da Sammler und Anleger Spitzenqualitäten bevorzugen. Kritikerbewertungen von Vinous, James Suckling oder Jeb Dunnuck wirken ähnlich, sollten aber immer im Kontext der Marktvergleiche und der Flaschenprovenienz betrachtet werden.
Auf dem Sekundaermarkt zählen Provenienz, Lagerhistorie, Flaschenzustand (inkl. Ullage), Original‑Holzkiste (OHK/OC/OWC) und renommierte Kritikerbewertungen. Preise richten sich nach Angebot, Nachfrage, Bewertung und Handelskanälen (Auktion vs. Privathandel). Anleger sollten Handelsgebühren, Transport- und Versicherungskosten, Authentizitäts‑Checks und die Liquidität der jeweiligen Flasche berücksichtigen. Langfristige Wertsteigerung hängt neben Qualität auch von begrenzter Verfügbarkeit und globaler Nachfrage ab.
Die Angabe 97+ PP verweist auf sehr hohe Punktzahlen von Kritikern (PP steht hier für Parker-Punkte, Robert Parker / The Wine Advocate). Eine solche Einstufung signalisiert herausragende Qualität, hohe Konzentration und exzellentes Lagerpotenzial. Praktisch bedeutet das: Der Wein verfügt über Struktur und Tanninreserve für mehrjährige bis jahrzehntelange Reifung, wobei Trinkfenster und persönliche Präferenz die genaue Genussreife bestimmen.
Ein hochwertiger Cheval des Andes 2016 besitzt typischerweise ein langes Lagerpotenzial von etwa 15 bis 30 Jahren, abhängig von Lagerbedingungen und Flaschenzustand. Frühe Trinkfenster beginnen nach 8–12 Jahren mit gutem Dekantieren; das optimale Zeitfenster für komplexe tertiäre Aromen liegt oft zwischen 10 und 25 Jahren. Für längere Lagerung sind konstante, kühle Temperaturen, stabile Luftfeuchte und Schutz vor Licht entscheidend.
OHK steht für Original-Holzkiste (Original Wooden Case, OWC/OC) und bezeichnet die originale Verpackung, in der Flaschen vom Weingut ausgeliefert wurden. Eine OHK ist aus Provenienzsicht wichtig: Sie erhöht die Attraktivität für Sammler, erleichtert die Identifikation der Herkunft und kann beim Wiederverkauf den Wert stützen, da vollständige Originalverpackungen häufig als Zeichen ununterbrochener Handhabung und guter Lagerung gelten.
Cheval des Andes mit hohen Kritikerwerten kann für Sammler und Anleger interessant sein, besonders wenn Provenienz, Original-Holzkiste und ein hoher Parker-Score vorliegen. Investoren sollten Marktliquidität, vergleichbare Transaktionspreise, Lagerkosten sowie das physische Risiko (Lagerbedingung, Füllstand) berücksichtigen. Preise korrelieren oft mit Kritikerbewertungen, Seltenheit und dem Renommee der beteiligten Häuser (Château Cheval Blanc erhöht die Nachfrage).
Beim Check von Flaschenzustand und Füllstand sind Etikett, Kapsel, Weinstandort und insbesondere die Ullage entscheidend. Gängige Begriffe: HF (High Fill) = perfekter Füllstand, IN (Into Neck) = sehr guter Füllstand, TS (Top Shoulder) = akzeptabel bei älteren Weinen, VHS (Very High Shoulder) = erste Oxidationsanzeichen möglich, MS/LS (Mid/Low Shoulder) = erhöhtes Ausfallrisiko. Bei einem 2016er sollten HF bis IN bevorzugt werden; Schäden an Kork, starke Etikettenverfärbung oder niedrige Ullage können auf Lagerprobleme hinweisen.
Ein 2016er Cheval des Andes zeigt typischerweise reifes, konzentriertes Fruchtaroma mit klarer Tanninstruktur und guter Säurebalance – Merkmale, die lange Lagerfähigkeit ermöglichen. Bei top‑gereiften Mendoza‑Jahrgängen entwickelt sich zusätzlich eine komplexe Kräuter‑ und Mineralnotenpalette, während die Cabernet‑Anteile Gerbstoffstruktur und Alterungspotenzial beisteuern.
Wichtige Aspekte sind lückenlose Provenienzdokumente, geprüfter Füllstand, transparente Rechnung und versicherter Versand. Banküberweisung ist eine gängige und sichere Zahlungsmethode, alternativ funktionieren Escrow- oder Treuhandlösungen für höhere Sicherheit. Für den Versand empfehlen sich etablierte, versicherte Kuriere (z. B. spezialisierte Weinspediteure oder große Dienstleister mit Temperaturoptionen); bei grenzüberschreitenden Lieferungen sind Zoll- und Einfuhrbestimmungen zu beachten.
Langfristige Lagerung erfordert konstante Bedingungen: Temperatur um 12°C (±2°C), relative Luftfeuchte 60–75% und lichtgeschützter Platz. Auf den Füllstand (Ullage) achten: HF (High Fill) oder IN (Into Neck) gelten als sehr gut; TS (Top Shoulder) tritt bei älteren Flaschen auf und ist noch akzeptabel, während Mid/Low Shoulder riskant ist. Original-Holzkisten und stabile Horizontallage der Flaschen helfen, Korkenfeuchtigkeit und Provenienz zu sichern.
Cheval des Andes wird als Bordeaux‑Blend vinifiziert, dominiert von Malbec und Cabernet Sauvignon, ergänzt durch Petit Verdot und gelegentlich Cabernet Franc. Malbec liefert dichte Frucht, dunkle Beeren und samtige Tannine; Cabernet Sauvignon sorgt für Rückgrat, Säure und Lagerpotenzial; Petit Verdot bringt Farbe, Gewürzaromen und zusätzliche Struktur, während Cabernet Franc feine florale und würzige Noten beisteuert.
Cheval des Andes ist ein Mendoza-Blend, der als Gemeinschaftsprojekt zwischen Château Cheval Blanc (Saint-Émilion, Bordeaux) und Terrazas de los Andes (Mendoza, Argentinien) entstanden ist. Château Cheval Blanc bringt Bordeaux-Expertise in Terroir, Assemblage-Prinzipien und Reife-Philosophie ein, Terrazas de los Andes steuert hoch gelegene argentinische Parzellen und Weinbereitungskompetenz bei. Das Ergebnis verbindet burgundisch-bordeauxhafte Struktur mit argentinischer Fruchtintensität – ein Charaktermerkmal, das Sammler und Kritiker gleichermaßen anspricht.
800 €
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